#GroKo – und die künftigen Auswirkungen … ?

Ich könnte mich ausschütten vor Lachen.

Es ist fast schon ein Ritual, wie die Gewerkschaftsvertreter ihre Tarifforderung mit dem Fachkräftemangel verbinden und dazu den Nachholbedarf gegenüber der Privatwirtschaft anführen. „Wenn die Arbeitgeber den öffentlichen Dienst nicht vor die Wand fahren wollen, können sie unsere Forderung eigentlich direkt unterschreiben“, meinte Silberbach. Ingenieure und IT-Fachkräfte, Feuerwehrleute, Pfleger und Polizisten würden überall gesucht. Und allein in der Finanzverwaltung fehlten derzeit 11 000 Kräfte. Die Modernisierung und Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung sei nicht möglich ohne das entsprechende Fachpersonal, meinte der Beamtenbundchef.

Quelle: Hier weiterlesen

Die Digitalisierung soll in den Rang eines “Rechtsanspruches” erhoben werden, wo hingegen das Wohnen bzw. eine Wohnung zur Miete immer noch keinen Einzug ins Grundgesetz gefunden hat.

Das Leben in der Ökonomisierung wird auf dem Altar keines Gottes geopfert, sondern der Göttlichkeit des Geldes. Dabei gibt es ja inzwischen ‘das Geld’, wie wir es einmal kannten, nämlich als Bargeld und Münzen, ja schon ziemlich lange nicht mehr. Heutzutage sind jegliche Beträge nur noch als Nullen und Einsen in Computern vorhanden. Der Bitcoin als Zocker-Währung lässt grüßen, nur dass der ‘Goldrush’ schon bei Jack London total in die Hose gegangen ist.

In dem Zitat oben werden die fehlenden Fachkräfte bejammert, aber wenn man diese mal so richtig unter die Lupe nimmt, dann kommt ganz schnell zum Vorschein, dass doch sehr viele dieser Menschen sich inzwischen mit dem sogenannten Mindestlohn auseinander setzen müssen, während ihre Bosse und Sklavenhalter sich dumm und dämlich ‘(be)verdienen’. Hier ein kleiner Ausschnitt aus den USA, denn in Deutschland ‘spricht man ja nicht über Geld (dämliches Denken).

Heute Nachmittag, während der Eröffnung der Winterolympiade kam dann die Meldung, dass Martin Schulz den Bettel hinschmeißt und nicht Außenminister werden will. Man bedenke dabei, dass ‘Mutti’ jetzt außer ihrer Belegschaft auch noch zwei hochpreisige Fremdparteiler auf dem Gewissen hat, wenn nicht sogar drei, denn noch ist Andrea Nahles ja nicht zur Vorsitzenden der SPD gewählt. Dafür muss ich ‘Mutti’ mal ausdrücklich loben für die Treffsicherheit, aber ganz sicher kann sie dabei auch nicht sein, dass sie jetzt noch mal Kanzlerin wird. Blattschuss mit Bumerang?

Ein Auszug aus dem neuen GroKo-Vertrag (ganz willkürlich, weil ich selbst dazu gehöre):

5. Seniorinnen und Senioren
Noch nie sind Menschen so gesund wie heute alt geworden. Nach dem Erwerbsleben liegt meist ein langer Lebensabschnitt mit guter Lebensqualität vor ihnen. Sie unterstützen ihre Kinder und Enkelkinder. Sie engagieren sich in Vereinen, Verbänden und Nachbarschaften.

Auf die Beiträge und Potentiale, die ältere Menschen für unsere Gesellschaft leisten, können, dürfen und wollen wir nicht verzichten. Ihre Lebenserfahrung und ihr Rat sind wichtig. Sie sollen möglichst lange gesund und aktiv bleiben, am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben und selbstbestimmt in Würde alt werden können. Dabei helfen wir auch denjenigen, die unsere besondere Unterstützung brauchen. Wir wirken Altersdiskriminierung entschieden entgegen.

 

Wir wollen die Kommunen bei der Bewältigung des demografischen Wandels nachhaltig unterstützen und die Menschen in den Mittelpunkt stellen. Die Rahmenbedingungen vor Ort wie auch auf Bundesebene wollen wir weiter verbessern und Vereinsamung entgegenwirken.

 

Das bedeutet vor allem eine gute Infrastruktur in unseren Kommunen und den Aufbau eines seniorengerechten Wohnumfelds und einer entsprechenden Nachbarschaft. Wir setzen auf einen weiteren Ausbau unterschiedlicher und ortsnaher Beratungs-, Bildungs- und Unterstützungsangebote sowie unterschiedlicher Wohnformen, um den vielfältigen Bedürfnissen und Wünschen älterer Menschen gerecht zu werden und die Selbstbestimmung im Alter zu ermöglichen. Dazu wollen wir das bewährte Programm „Demografiewerkstatt Kommune“ ausbauen. Wir wollen Hürden beim Ausbau alternativer Unterstützungs- und Wohnformen – wie z. B. bei der steuerrechtlichen Bewertung von „Wohnen für Hilfe“ beseitigen und Seniorengenossenschaften stärken.

 

Die Mehrgenerationenhäuser stellen bundesweit, besonders für den ländlichen Raum, eine unverzichtbare soziale Infrastruktur dar und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum generationenübergreifenden Dialog und zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Wir wollen sie absichern und weiter ausbauen, insbesondere im ländlichen Raum.

Wir lassen ältere Menschen bei der Digitalisierung nicht allein. Der Zugang zu digitalen Medien, die Nutzung der Potenziale der Digitalisierung und lebensbegleitendes Lernen sind für ältere Menschen eine wichtige Voraussetzung dafür, möglichst lange aktiv zu bleiben. Deshalb ist eine Weiterbildung auch im Rahmen der Digitalisierung für die Älteren unverzichtbar.

 

Wir wollen den Bundesaltenplan zusammen mit den Seniorenorganisationen weiter entwickeln und ausbauen.

 

Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Demenz und ihre Angehörigen benötigen neben guter medizinischer Versorgung vor allem soziale Anbindung. Wir werden die Agenda „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ zusammen mit den Bundesländern, allen relevanten Akteuren und unter Einbezug von Menschen mit Demenz weiterentwickeln.

 

Der Koalitionsvertrag kann HIER runtergeladen werden

Dieses Kapitel ist so ‚ausführlich Nichtssagend‘, dass es einer Sau graust. Gerade diese Herrschaften brauchen sich ja rein ökonomisch im Alter keinerlei Sorgen zu machen. Diese Jubelarie auf das Alter möchte ich denen in Berlin stundenlang mit wachsender Begeisterung in den Hals rammen. WIR Alten sollen wohl am liebsten ganz heimlich, still und leise sozialverträglich ableben, wir sind ja doch nicht mehr digitalaffin. Mein Effenberg-Finger ist Euch gewiss.

Über den Autor

AlterKnacker

AlterKnacker
Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.