Die ‘heiligen Kühe’ im Krankenhaus Calw sind angepisst …

Ärzte oder sonstige Obermuftis in Kliniken und Krankenhäusern darf man nicht kritisieren. Dies ist ja wirklich ein Sakrileg, denn sie sind ja alle soooooooo an unserer Gesundheit ‘interessiert’. Wenn dies wirklich so wäre, dann hätte die allumfassende Ökonomie aber einen wesentlich schwereren Stand in unserer Gesellschaft und könnte die Kritisierten nicht so ausgiebig ‘pampern’ und die Patienten müssten sich nicht mit immer wiederkehrenden Schlagzeilen zu Korruption und Selbstbedienung, unterstützt von einer total versagenden Politik, besonders im Gesundheitswesen, rumschlagen.

Das ich gestern mit ausgewählten Worten eine Gesundheitsinstitution hier in Calw kritisiert habe, hat schon seine Gründe, denn Inge Jurk ist seit 2 Wochen einem Martyrium ausgesetzt, das auf keine Kuhhaut geht. Und dafür werde ich jetzt mit dem Begriff “Unverschämtheit” tituliert und diese Aussage kommt von sogenannten Fachkräften, denen es ja offensichtlich am Arsch vorbei geht, wie es den Betroffenen Menschen und Patienten geht – denn die Hauptsache ist ja nur, dass Ruhe im Land herrscht und ebenso im Krankenhaus und auf der Station. Und ich gehe jede Wette ein, dass ich auch gleichzeitig mit dem Adjektiv “AfD-Wähler” betitelt werde, aber diese Herrschaften muss ich wohl bitterlich enttäuschen, denn solche Vollpfosten wähle ich ganz sicher nicht.

Hier mein gestriger Brief (geschickt als E-Mail):

Jonny Beyer-Herfert
Teuchelweg 11
74365 Calw

13.10.2017

 

Kliniken Calw – Krankenhausverwaltung
Eduard-Conz-Str. 6
75365 Calw

 

 

Betrifft Ihre Patientin Inge Jurk (-Prommersberger) geb. am 07.11.1949

 

Sehr geehrte Damen und Herrn,

seit dem 01.10.2017 ist Frau Inge Jurk, eingeliefert vom Notarzt Dr.Reinhard Röhner, bei Ihnen in stationärer Behandlung. Sie wurde noch am Einlieferungstag wegen einer Schenkelhalsfraktur operiert.

 

Seit dieser Operation ist das kognitive Verhalten von Frau Jurk mehr als nur eingeschränkt, sondern in einem erschreckenden Maße fast nicht mehr vorhanden. Ihre Kommunikationsfähigkeit ist nur und unter erschwerten Mühen zu verstehen, da sie keine Zähne mehr im Mund hat.

 

Dieser Zustand ist zum einen auf falsche Ernährung zurück zu führen, denn Frau Jurk wird seit einer Strahlen- und Chemobehandlung vom 03.05.2017 bis 14.07.2017 in Karlsruhe mit einer Magensonde ernährt und braucht somit Flüssignahrung. Diese Nahrung MUSS Laktosefrei sein.

In der ersten Woche bei Ihnen bekam sie somit die falsche Sondennahrung, denn diese enthielt Laktose. Der Fehler wurde erst nach einer Woche festgestellt. Hinzu kommt eine mehr als erhebliche Darmverstopfung, welche meiner Meinung nach den Heilungsprozess erheblich beeinträchtigt bzw. verhindert.

 

Frau Jurk bekommt vom Personal des Krankenhauses auch nur pro Tag zwei Einheiten dieser Nahrung, obwohl sie drei bekommen müsste. Dazu kommt noch, dass sie viel zu wenig Flüssigkeitsaufnahme zu sich nimmt, da das Personal wohl nicht in der Lage und offensichtlich auch nicht Willens ist, dies ausreichend zu kontrollieren. Dies verschlechtert ihren Allgemeinzustand erheblich, da sie dadurch auch den Eindruck erweckt, sie hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank. Mangelernährung im Krankenhaus ist auch vor kurzer Zeit durch die Leitmedien gegangen, wie Sie hier nachlesen können. (Einfach auf den blauen Link klicken).

Wird Frau Jurk zur Toilette gebracht, bleibt sie immer wieder über längere Zeit ohne Kontrolle und da sie sich nicht selbst bewegen kann, hat sie nach einer gewissen Zeit das Gefühl, man hat sie einfach vergessen.

 

Rücksprache mit Ärzten in diesem Krankenhaus scheinen auch überhaupt nichts zu veranlassen, denn eine Besserung des Verhaltens durch das Personal ist bis heute nicht eingetreten. Alles dreht sich in diesem Zusammenhang um Ökonomie und bei alten Menschen wird wohl mit Vehemenz darauf hin ‘gearbeitet’, dass sie möglichst frühzeitig der Gesellschaft nicht mehr zu Last fallen.

 

Hiermit fordere ich Sie auf, diese unmöglichen Zustände in Ihrem Haus zu überprüfen und umgehend zu verändern.

 

Dieses Schreiben geht auch gleichzeitig an die zuständige AOK und die Kassenärztliche Vereinigung.

 

Hochachtungsvoll

Jonny Beyer-Herfert

 

Inge muss jetzt die Gegenkritik direkt aushalten, da sich die betroffenen Herrschaften wohl nicht trauen, dem eigentlichen Kritiker sich persönlich zu stellen.

Das bei Menschen Fehler passieren, ist nicht das eigentliche Problem, aber dass sich die Verantwortlichen weigern, sich ihrer eigenen Verantwortung zu stellen, zumal sie ja dafür einen Eid geleistet haben, genau dies macht mich persönlich stinksauer und wütend.

Das die Politik ein besonders gerüttelt Maß an diesen Zuständen im Gesundheitswesen hat, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen, dies kann man fast tagtäglich in den verschiedensten Medien verfolgen, nur interessiert es die Angesprochenen nicht die Bohne, denn sie wähnen sich am längeren Hebel.

Ich kann nur vorschlagen, darüber mal wirklich gründlich nach zu denken, denn diese sogenannte Demokratie ist nur ein sehr fragiles Gebilde, wie die letzte Wahl es gezeigt hat und NIEMAND ist sicher, wenn wieder ein Faschismus ist Deutschland Einzug hält, höchstens die zukünftigen sogenannten Gewinner eines solchen Zustands. Dabei sollte aber wirklich niemand vergessen, der bisher letzte dieser Zustände endete genau nach 12 Jahren (1933 bis 1945) und die Auswirkungen sind zum Teil heute noch sicht- und fühlbar und reine Gier hatte noch nie besonders lange Bestand.

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

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