Ab nächste Woche noch sieben Bestrahlungen – keine Chemo mehr

Die Hitze macht mürbe, und fast nichts klappt noch auf Anhieb. Die Sondennahrung läuft nicht einfach so, – gestern habe ich zweimal eine Tüte vollgekotzt – und als heute die Nahrung endlich lief, löste sich irgendetwas am Verschluss und das Bett war versaut.

Die Müdigkeit nimmt zu, es strengt mehr an zu schreiben, als je zuvor. Eine Prognose von den Ärzten zu bekommen ist wie Lotterie: Sagt er heute etwas, oder nicht? Eher nicht. Und sie wundern sich dann, die Herren Ärzte, wenn die Patienten auf bockig umschalten, und nicht auf sie hören wollen.

Wir hatten Kurzzeitpatientinnen, wie lange die neue Frau neben mir, die freundlich lächelte aber nicht redet, bleibt, weiß ich nicht. Die andere Frau am Fenster nun bleibt auch länger. Sie achtet noch auf Kalorien, da sie schlank bleiben will – viel Spaß. Sie hat auch noch eine Menge Bestrahlungen und Chemo vor sich.

Es ist ruhiger geworden hier, und das tut auch mal gut.

Bevor es so weit war, gab es ja noch ein Drama um Oma Maria.

Darüber schreibe ich später…

…sie ist nun zu Hause.