Hingeschaut – Nr. 1

Dies ist eine neue Kolumne, die mir eigentlich schon viel früher hätte einfallen müssen, aber was spät kommt, muss ja nicht unbedingt schlecht sein.

Alles muss in Deutschland eine Hausnummer und/oder Begrifflichkeit haben.

Heute ist es erst mal der Begriff “Inklusion” und darüber soll jetzt in der Regierung neu abgestimmt werden, wie mir eine Mail von Betroffenen mitteilte, welche mir heute in den Computer flatterte.

Change.org

 

Hallo Jonny,

 

schon Anfang Dezember 2016 soll das Bundesteilhabegesetz in 2. und 3. Lesung im Bundestag verabschiedet werden. Am 24.11.2016 tagt die Arbeitsgemeinschaft der Großen Koalition zum Thema.

Auch wenn es einige wenige Verbesserungen geben soll, stecken in dem neuen Gesetzentwurf große Gefahren. Besonders skandalös: Menschen mit Behinderung sollen sich künftig ihre Hilfspersonen auch für intimste Bereiche teilen. Außerdem will der Gesetzgeber die Menschen aus Kostengründen lieber im Heim versorgen lassen, als im eigenen Zuhause.

 

Die 10 größten Mängel haben wir hier für Sie zusammengestellt.

 

Rufen Sie die Abgeordneten unter den unten stehenden Nummern an. Machen Sie auf die Mängel aufmerksam. Wenn Sie nur Mitarbeiter erreichen: kein Problem. Bringen Sie Ihre Kritik trotzdem an. Wenn tausende Menschen anrufen, wird ihre Stimme nicht ungehört bleiben.

 

Kerstin Griese, SPD – +49-30-227-72680

Uwe Schummer, CDU +49-30-227-73484

Kerstin Tack, SPD + 49-30-227-73-194

Katja Mast, SPD +49-30-227-79755

Prof. Dr. Matthias Zimmer, CDU +49-30-227-73-321

Karl Schiewerling, CDU +49-30-227-77538

Astrid Freudenstein, CSU +49-30-227-73837

 

Sobald Sie jemanden erreicht haben, dokumentieren Sie das Gesprächsergebnis bitte hier, sodass andere nach ihnen, bei den jeweiligen Abgeordneten noch einmal nachhaken können.

 

Jetzt kommt es auf uns alle an.

Bitte greifen Sie jetzt zum Telefon!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, 

Constantin Grosch und Raul Krauthausen

Leider muss man für solche Selbstverständlichkeiten heutzutage echt kämpfen und deswegen hier im FIWUS die Veröffentlichung. Ob es hilft, wird sich herausstellen.

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Der nächste Punkt bereitet mir persönlich doch einiges an politischen Schmerzen, denn nachdem sich Angela Merkel ziemlich auffällig dazu entschlossen hat, 2017 noch einmal als Kanzlerkandidatin anzutreten, sehe ich für die nächsten 4 Jahre Deutschland nicht besonders begeistert in die nähere Zukunft. Dieser Entschluss wird diesem Land garantiert nicht gut tun. Schon die letzten 12 Jahre ihrer “Politik auf Sicht” wird ihre Scheuklappen nicht einfach verschwinden lassen. Die ‘grausige Tatsache’ des wachsenden Einflusses der AfD wird sich noch steigern und wenn die ersten CDU/CSU-Granden dann auf diese Linie umschwenken, dann “Gnade uns der Leibhaftige” … ich weiß – ist ein wenig dick aufgetragen.

Und jetzt komme ich zum Kern dieser Tatsache, denn es läuft ja wieder auf eine GroKo hinaus und dann bekommen wir für die nähere Zukunft einen Buchhändler aus Brüssel aufs Auge gedrückt.

Er wird als möglicher Kanzlerkandidat und als neuer Außenminister gehandelt – möglicherweise auch in Personalunion.

Quelle: Hier weiterlesen

Als sogenannter Neuanfang in der SPD ist dieser Herr für mich DIE krasseste Fehlbesetzung und der Todesstoß für diese Partei, was ja meines Erachtens nicht das Schlechteste wäre. Nur was kommt dann? Deutschlands Wiedereinstieg in den Faschismus?

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Kommen wir jetzt zu der angestrebten Rentenreform, welche den kommenden Wahlkampf ganz eindeutig noch beflügeln wird.

Am Abend werden die Koalitionsspitzen erneut über Nachbesserungen in der Rentenpolitik beraten. Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU) mahnte, dabei unhaltbare Versprechen zu geben. „Ich warne sehr davor, dass wir jetzt große Milliardenpakete ins Schaufenster stellen“, sagte er im ZDF-Morgenmagazin. Das Versprechen etwa eines wieder höheren Rentenniveaus von 48 oder 50 Prozent würde zu Milliardenbelastungen der jüngeren Generation führen.

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Schon diese Aussage von Jens Spahn zeigt die Verlogenheit der politischen Klasse gegenüber den Betroffenen, denn für Rentnerinnen und Rentner, aber auch die Erwerbstätigen soll es immer nur die billigste Lösung geben, während sich die Herrschaft in der Regierung und ebenso im Parlament sich ungeniert selbst bedienen, jahrein – jahraus.

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Und zu schlechten Schluss noch etwas ganz und gar nicht lustiges von der AfD.

Die AfD nennt sich basisdemokratisch, und das Prozedere bei der Wahl der Landesliste NRW erscheint auch erst einmal so. Es wurden sogar eigens Delegierte gewählt, Vertreter der Parteibasis, die auf Wahlparteitagen entscheiden sollen, welche Männer und Frauen für den Landtag kandidieren sollen.

 

Der Chat auf Whatsapp enthüllt nun jedoch, wie die Wirklichkeit aussieht: Bei den Wahlparteitagen – zwei waren schon, in Soest und Werl, der nächste findet an diesem Wochenende in Rheda-Wiedenbrück statt – geht es nicht um die freie Entscheidung des Delegierten. Die Beiträge künden von Gehorsam, Proporz und Disziplin. Die Delegierten mutieren dabei zu lenkbarem Stimmvieh unter den geheimen Regieanweisungen der Gruppe, die sich aus Landesvorständen und Funktionären der mittleren Parteiebene zusammensetzt. Man müsse die Delegierten „bei der Stange halten“, fordert einer der Strippenzieher ungeniert. Er will vermeiden, dass sie „aus dem Bauch“ entscheiden.

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Unter Demokratie verstehen viele dann doch etwas anderes.

Über den Autor

AlterKnacker

AlterKnacker
Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

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