Ist dieser Staat eigentlich sozusagen ‘erziehungsberechtigt’?

Wenn wir diese Welt bei der Geburt ‘betreten’, sind wir ab diesem Zeitpunkt der Gnade und Ungnade der Eltern aus geliefert. Wenn es gut geht, werden wir von unseren Eltern geliebt und gefördert. Geht es schlecht, müssen wir Kinder erst mal jede Marotte und jeden Ärger über uns ergehen lassen, denn wir sind nun einmal wehrlos. Jegliche ‘Prägung’ durch die Macht der Eltern macht sich erst im späteren Leben bemerkbar und dieser ‘Einfluss’ kommt dann in vielfältigen und besonders in psychischem Ausdruck zum tragen, denn falsche Entscheidungen der Eltern bleiben irgendwie in gesamten restlichen Leben wirksam.

Wer dies alles schon frühzeitig erkennt, meist erst nur unbewusst, fängt natürlich schon frühzeitig an, sich zu wehren. Die Psychologie hat darüber tonnenweise Literatur verfasst. Wir, als Kinder, sind sozusagen die Versuchskaninchen. Try and Error, Versuch und Fehler. Nur leben wir nicht in einem Labor, wenn man es denn mal genau betrachtet. Die allermeisten Fehler werden also immer noch in der Familie gemacht. Hängt natürlich auch damit zusammen, wie die Eltern vorher schon geprägt waren und sind.

Inzwischen aber mischt sich der Staat in immer stärkeren Maße in die Erziehung ein, zu einem Zeitpunkt, in dem Menschen aus der sogenannten Erziehungsphase eigentlich schon raus sind und ihr eigenes Leben selbst gestalten (wollen). Dass dies auf Dauer natürlich nicht immer nur gut geht, brauche ich wohl hier nicht besonders zu betonen. Man muss sich eigentlich nur vor Augen halten, wie Kriminalität entsteht, denn nur ganz wenige Menschen werden als echte Kriminelle geboren, da ja kriminelles und psychopathisches Verhalten zuerst im Kopf entsteht.

Der Mensch ist von seiner Geburt an lernfähig.

Schon der Beginn der Aufarbeitung meines eigenen Lebens zeigt in anschaulicher Weise, dass Fehler in der sogenannten Erziehung späteres sogenanntes ‘normales’ Leben extrem beeinflussen werden, denn ich habe mich schon frühzeitig gegen sogenannte erkannte Fehler gewehrt. Dies war also jetzt bisher nur die Einführung zu einer Diskussionsrunde, welche gestern Abend im TV ab lief, darum auch die Überschrift. Anmerken möchte ich aber auch noch einen ganz wichtigen Punkt in dieser Thematik; Politik ist für mich das Verteilen von unterschiedlichsten Ideologien, welche von den Diskutanten auf die Zuschauer ein prasseln, welche aber auch ihren eigenen Kopf haben. Was sie mit diesem dann selbst an fangen, bleibt auch jedem selbst über lassen.

Meinungen, Ideologien und Vorstellungen sind wie Arschlöcher; jeder hat nun mal eins und ich nehme mich damit in keiner Weise aus.

Da sitzen, wie so oft schon, sogenannte Experten und versuchen, Menschen zu beeinflussen und dabei zu erziehen.

Natürlich habe ich jetzt die gesamte Sendung ein gefügt, damit auch die Verweigerer solch einer Sendung nicht sagen können, sie hätten von Tuten und Blasen keine Ahnung.

Eine der dümmsten Aussagen kam natürlich von Vertreter der Bundesregierung:

De Maizière: „Wir wollen Patriotismus entwickeln“ – Thomas de Maizière kam in der Debatte die Rolle zu, das Integrationsgesetz als entscheidenden Beitrag zur Lösung der neuen Integrationsaufgabe zu preisen. „Das ist hoffentlich der große Wurf“, sagte der Bundesinnenminister. Wer Integration und Patriotismus erreichen wolle, müsse auf eine aktiv Politik setzen. Die Fehler, die bei der Integration der Gastarbeiter begangen wurden, dürften nun nicht wiederholt werden.

Quelle: Hier weiterlesen

Der Mann wird auch nicht umsonst Herr de Misere genannt. Und jetzt komme ich gleich zu dem nächsten Vollpfosten in der Runde:

Einen Unterstützer fand de Maizière in Ruud Koopmans, der das Integrationsgesetz einen „Schritt in die richtige Richtung“ nannte. Flüchtlinge und Einwanderer seien „ganz normale Menschen“: Sie reagierten auf Anreize und Sanktionen wie andere auch, führte Koopmans aus. Daher sei „fördern und fordern“ durchaus ein effektives Mittel, um Integration anzuregen. Zugleich plädierte der Wissenschaftler für eine auf die Nützlichkeit der Menschen orientierte Politik. „Die Menschen, die sich anstrengen, müssen mit einem dauerhaften Bleiberecht belohnt werden, auch wenn sich in ihrem Heimatland die Situation wieder bessert.“

Menschen müssen also ’nützlich‘ sein. Da bleibt mir nur noch, zu rufen: “Herr, schmeiß ordentlich Hirn vom Himmel … Du hast noch nicht ALLE getroffen”.

Vielleicht haben viele Bürger dieses Landes es bisher noch gar nicht mit bekommen, aber unsere sogenannte Bundeskanzlerin hat mal wieder eine Parole aus gegeben. Ich glaube ihr sogar, dass sie um UNS besorgt ist, aber ich glaube nun mal nicht daran, dass diese Besorgnis auf ihrem eigenen Mist gewachsen ist. Die Frau ist kinderlos und damit nicht gerade als Galionsfigur geeignet. Sie hat also Null Ahnung von Erziehung und Prägung, aber will sie uns vermitteln. Sie vergisst dabei nur, dass dies auch fürchterlich schief gehen kann, wie ich es weiter oben im Beitrag schon erwähnt habe.

Nudging kann verschiedene Stufen der Einmischung bedeuten. Von der subtilen Beeinflussung bis hin zu finanziellen Vorteilen. Um welche Themen sich die Merkel-Truppe kümmern will, darüber will im Kanzleramt noch niemand reden.

Hat dies alles noch mit Politik zu tun? “Einmischung” und “Beeinflussung” haben wir doch schon zu Genüge durch unsere ach so ‘unabhängigen’ Medien, in jeglicher Form.

Es scheint, es gilt nur noch: “… und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein …”. – Das elfte christliche Gebot.

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

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