Zu den Waffen, an die Tastaturen – gegen Diskriminierung

 

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An die Waffen – an die Tastaturen!
Gegen die Diskriminerung, gegen die Hetze!
Die Hetze wirkt – Diskriminierung ist beliebt.
Hartzer sind so, Minirentner und sonstige Aufstocker auch – die zahlen nicht, hinter denen muss man dauernd her sein, sagt ja auch der Vorstand der BA. Gute Verhältnisse der Menschen untereinander, die vorher Jahrzehnte bestanden hatten, werden vernichtet.
Die Diskriminierer,- es sind eben jene Menschen, die in blinder Staatsgläubigkeit und in Gehorsam alles nachbeten, was ihnen vorgegeben wird. Sie tun es selbst dann, wenn sie selber bis über die Halskrause in der Scheisse hocken. Schliesslich hacken auch die Hartzer gegenseitig aufeinander und auch gegen andere herum, da darf der christliche Mittelstand dies erst recht.
Missachtung ist an der Tagesordnung, besonders, da nach vielen Jahren die Menschen müde geworden sind. Nachdem nun die Verschärfungen des Systems in eine neue Runde gehen, wollen viele – trotz Erschöpfung – doch noch ein wenig mithalten. Selber pleite gegangen, selber krank, selber fast alles verloren, steht man doch noch ein wenig besser da, als so ein Hartzer, als so eine behinderte Micro-Rentnerin, und zum Missachten reicht es allemale noch.
Lange Zeit konnte ich das Haus nicht verlassen, denn als behinderter Mensch im Rollstuhl konnte ich ja immerhin noch auf die Wohnung aufpassen. Der Knüppel für eventuelle Überfälle und ein Handy lagen immer neben mir. Denn, die Wohnungstüren waren kaputt – bei einer das Schloss, es ging nicht abzuschliessen – bei der anderen Türe, der eigentlich sichereren, war alles verzogen, weil die Aufhängung nicht mehr stimmte. Auch sie konnte nicht mehr verschlossen werden. Wenn ich einen Arzttermin wahrnehmen wollte, mußte ich mir jemand holen, der auf die Wohnung aufpasste und sich mit den Katzen vertrug. Letzteres war ein Problem, denn ich hatte zwar wen, aber diese Frau mochte Katzen nicht.
Wer alleine ist, zwangsläufig, denn mit Hartz IV, und als behinderte Micro-Rentnerin ist man es, abgesehen vom Ehemann, – Verwandtschaft existiert nicht mehr, oder ist zu weit weg – hat ein Problem, wenn Hilfe gebraucht wird. Es ist auch so, dass wir meistens anderen helfen, aber wir haben niemand im Notfall, der uns helfen würde.
Dann fiel auch noch eine Stromstrecke aus in der Wohnung, der Kühlschrank funktionierte nicht mehr, unter anderem. Auch das kalte Wasser wollte nicht mehr fliessen, ausgerechnet an Weihnachten. Letzteres konnte aber rasch und in Eigenregie behoben werden.
Nach 17 Jahren wohnen mit den selben Gegenständen der Einrichtung geht eben dies und das kaputt. Wir sind die einzigen Mieter im Haus, die anderen haben Eigentumswohnungen. Die Vermieter sind eine Gemeinschaft, alles rechte Christenmenschen. Der, an den wir uns immer wendeten, wenn es ein Problem gab, hatte den Handwerksbetrieb seines Vaters übernommen. Dieser ist nun pleite gegangen, insolvent, wie es so schön heisst. Er – der Ansprechpartner der Vermieter – ist nun auch krank geworden. Der Senior ist im Altersheim. Es ist niemand mehr da im Betrieb zumeist, also habe ich die Mietzahlungen wieder auf Bankerledigung umgestellt. Vorher zahlten wir in bar, gegen Quittung.
Nachdem ich mit dem Rechtsanwalt gedroht hatte, kam immerhin der Elektriker. Offenbar war dieser nicht billig gewesen, und also kam nun der zweite Beteiligte der Vermietergemeinschaft, der Bruder des sonstigen Ansprechpartners, und reparierte an der Türe herum. Immerhin konnte die Türe danach wieder verschlossen werden. Aber, er will noch mal wieder kommen und etwas machen – und ich befürchte, dass es dann wieder verschlimmbessert wird. Er kam unangemeldet, ich lag gerade mit scheusslichen Bauchschmerzen im Bett,- mein Mann sagte ihm, dass ich schlafen wollte – egal, es wurde sehr laut geredet, bis ich dann doch aufstand, weil ich keine Ruhe hatte. Er meinte, er müsse nic hts, denn wir hätten ja die Miete nicht bezahlt. Auf einem kleinen Regal am Küchentisch lag die Quittung der Überweisung von der Bank…
Nein, er muss nichts, denn er ist nur einer der Vermieter. Und, eigentlich hätte er einen Fachmann schicken müssen. Wenn seine Reparaturversuche nicht halten, was sie versprechen, wird es noch teurer. Dazu kommt, dass die Herren Vermieter unsere Wohnung verkaufen wollten, sie war schon ausgeschrieben. Es fand sich kein Käufer, zu teuer, nicht zu besichtigen weil wir nicht Bescheid wußten und nichts wissen sollten. Erfahren habe ich es von anderen Leuten.
Ich durfte nicht auf den Vorplatz vor meiner Wohnung, der wie eine Terrasse ist. Die anderen Bewohner wollten das nicht – das sei kein Anblick, ein Mensch im Rollstuhl. Wir sollten immer nur Rücksicht nehmen. Schluss damit, wir sind Menschen die leben wollen unter anderen Menschen die leben wollen. Dies sollte nicht vergessen werden.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was Menschen wie wir wegzustecken haben – immer wieder. Die Regierenden – Merkel, Nahles, Gabriel – mit ihren missratenen Gesetzen gegen die Menschen, die Jobcenter, und andere Behörden geben es vor. Die Gehorsamen treten nach.

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