Teutschland den Teutschen … oder wie auch immer

Oh Mann, ich kann diesen Spruch schon einfach nicht mehr hören.

Bis vor wenigen Jahrzehnten gab es den Begriff Deutschland noch gar nicht, bis sich die sogenannten Deutschen und die Franzosen mal wieder gekloppt und gezofft haben und diese unselige Krieg 1870/71 für die Franzosen verloren ging.

Dann kam so ein Schnauz- und Backenbart-bewerter Typ Namens Bismarck und rief mal wieder ein ‘teutsches Kaiserreich’ aus. Auch noch im Spiegelsaal von Versailles, nur um die Erzfeinde noch mehr zu demütigen. Wirklich geändert haben sich aber die Vandalen bzw. Teutonen aber wirklich nicht.

Klar, wir nennen Goethe und Schiller ‘unser’ Eigen, und haben eigentlich sogar Mozart adoptiert und die Wuschelkopp Beethoven und hätten gerne auch noch viele andere Kunst- und Kulturschaffende ‘eingemeindet’, aber die machen den Kohl wirklich nicht fett.

DIE DEUTSCHEN gibt es beim besten Willen nicht, denn schon die diversen Sprachunterschiede lassen so etwas überhaupt nicht zu. Die Wenigen, welche wirklich Hochdeutsch sprechen, haben sich das mühsam an trainiert und unser Wortschatz gleicht immer mehr einem Kauderwelsch aus Denglisch. Der Rest ist Dialekt.

Jetzt müsste man nur noch den Vollpfosten vom sogenannten rechten Rand vielleicht auch mit ‘nem Kleiderbügel oder noch härterem Holz klar machen, dass sie sich eigentlich ständig selbst anbellen. Aber dagegen hat sich die Bildungsmisere in diesem Land rein politisch verschworen. Vollhonks gebührt keine Bildung. Und wenn so ein minderbemittelter Volldepp namens Hitler von Ariern gefaselt, da war halt niemand mutig genug, ihm mit zu teilen, dass genau diese Arier eigentlich aus sogenannten Indo-Germanen sich zusammensetzten, welche vom indischen Subkontinent nach dem guten, alten €uropa sich abgesetzt haben und noch heute als Sinti und Roma ein völlig würdeloses Dasein fristen.

Nicht vergessen darf man die vielen Menschen aus aller Herren Länder, welche sich hier niedergelassen, geheiratet und Kinder gezeugt hatten, die wohl irgendwie deutsch waren, nur nicht so aussahen.

Unsere Grenzen sind willkürlich, unser Deutschtum ist willkürlich, also kann man eigentlich ganz beruhigt sagen und auch schreiben, die Deutschen gibt es eigentlich gar nicht.

Es gibt die Friesen und die Hessen, die Sachsen und die Bayern, die Schwaben und die Badener (Badenser hab ich absichtlich aus gespart) und dann haben wir noch die Westfalen und die Franken (welche auch als Beute-Bayern tituliert werden) und die Thüringer und die Sorben und alles, was hier jetzt nicht genannt ist, wurde einfach irgendwie zwangseingemeindet und hat die Schnauze zu halten.

Deutschland war und ist extremste Kleinstaaterei und selbst eine sogenannte Revolution von 1848 hat nicht besonders viel bewirkt, denn die wichtigsten Leute damals wurden entweder umgebracht oder sie verließen dieses Land und tauchten in den USA wieder auf, um von dort den vielen Despoten in “Deutschland” den Stinkefinger zu zeigen.

Aber diese Information, obwohl wissenschaftlich eigentlich schon lange bekannt, werden in den Schul- und Geschichtsbüchern einfach nicht genügend gewürdigt, denn man braucht ja immer auch ein sogenanntes Feindbild. Dass der Mensch sich eigentlich sein größter Feind in Wahrheit ist, wird einfach unter den Tisch gekehrt.

Dies hat jetzt ein Deutscher geschrieben, dessen Vater Amerikaner ist mit italienischen Wurzeln ist und ich kann nur sagen, das beste Blut haben immer noch die Bastarde, denn sie sind am Widerstandsfähigsten.