Buckeln, bis die Schwarte kracht und ein Arschtritt bei der Rente

Am liebsten wäre den sogenannten Herrschenden, wenn die Arbeitnehmer sofort bei erreichen des Rentenalters schon im ersten Jahr den Löffel abgeben würden. Diese ‘Einsparungen’ für die Volkswirtschaft wären exorbitant. Dass dem nicht so ist, verhindert bisher nur unser Grundgesetz, jedoch wird schon fleißig daran ‘gebastelt’, dass solche Vergünstigungen von Gesetzeswegen ab geschafft wird. Der Gesetzgeber ist da ja fein aus dem Schneider. Die Hansel in Berlin haben sich ihre eigenen Gesetze schon lange selbst gestrickt und auch ihre finanziellen Aussichten für das Alter.

Richtig beschissene Arbeit, Maloche hat noch keinen reich gemacht und das Märchen vom Tellerwäscher zum Millionär kommt ja auch nicht aus unserem Land, wird aber gerne als Beispiel an geführt. Alles nur Verscheißerung.

Da helfen inzwischen auch nicht mehr die ständigen Berichte über diesen Zustand in den Medien. Sie sind zwar gut gemeint und oft auch gut gemacht, aber eine wirkliche Hilfe sind sie keineswegs.

Unsere Sprache als sogenannte Antwort muss sich ändern, sie muss aggressiver werden, wenn die Antworten in den oberen Etagen der Industrie und der Politik verstanden werden soll.

Bis jetzt haben WIR Angst, uns zu artikulieren, haben Angst, unseren Job zu verlieren. Nur stellt sich hier die Frage: “Wer empfindet eigentlich mehr Angst, die Bosse oder die Malocher?” Stellt man mal die Anzahl gegenüber, ist das Verhältnis dann doch sehr ungleich verteilt.

“Wer das Geld hat, hat auch die Macht” ist schon mal der völlig falsche Ansatz.

WIR, die wir keine finanziellen Polster haben, werden immer überleben, denn unsere Kreativität ist in extremen und schlimmen Zuständen größer als die der Herrschenden.

“Alle Räder stehen still, wen unser starker Arm es will” – Dieses Zitat hat auch heute noch die gleiche Gültigkeit, wie vor hundert Jahren oder noch länger vorher. Ohne die Arbeiter und Werktätigen wird nichts mehr her gestellt, selbst wenn sie heute die zehnfache Anzahl an Robotern ein setzen, denn dann haben die Industriebosse wohl Waren produziert, aber wer soll sie kaufen? WIR können es nicht mehr, uns fehlen die finanziellen Mittel.

Natürlich werden die Herrschenden dies nicht einfach so hin nehmen und sie werden, wie immer in solchen Situationen zu ihrem beliebtesten Gegenmittel greifen; der Gewalt. Aber genau dies können wir auch. Natürlich nicht so gut aus gerüstet, dafür aber mit Herzblut. Und was uns an Strategien fehlt, wird mit Phantasie wieder wett gemacht.

Die letzten 30 Jahre, als Parteien wie CDU und FDP hier im Land das Sagen hatten, wurden die Reichen und Mächtigen von der Politik pausenlos ‘gepampert’ und unsere Rechte wurden immer weiter beschnitten oder gar ab geschafft, einfach durch ignorieren und natürlich auch mit Hilfe der Justiz. Doch dass können WIR auch.

WIR MÜSSEN DIESE BAGGAGE VERJAGEN!

HÖREN WIR AUF, DÄMLICHE BEFEHLSEMPFÄNGER ZU BLEIBEN!

Natürlich müssen sich solche Gedanken erst ein mal in unseren Köpfen fest setzen und keiner soll jetzt denken, dies ist alles nur Utopie. Es war alles schon ein mal da. 1789 in Frankreich, 1989 in der DDR, es gibt genug Beispiele. und auch wenn es nicht sofort geschieht, dass WIR etwas ändern, in 30 Jahren ist es aber zu spät, wenn wir nicht anfangen, uns zu wehren.

WIR 99% HABEN ES IN DER HAND!

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

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