Lösung der Finanzkrise …

Eine Fiktion – Oder könnte es so funktionieren?

Aufgeschrieben von Martin Schnakenberg

geld_zinsen_krise (vom Muskelkater)

Kurz vor dem Wahltag zum 18. Deutschen Bundestag habe ich noch eine kleine Geschichte, die, so hoffe ich, zu einer Diskussion führen könnte. Die Urheberschaft der folgenden Geschichte ist unbekannt, der Sinn aber durchaus erkennbar: Er soll zum Denken anregen, und nicht nur, was an dieser Geschichte falsch oder richtig ist. Beginnen wir also einfach mal:

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Es ist August, eine kleine Stadt an der Riviera, Haupt-Saison, aber es regnet, also ist die Stadt leer. Alle haben Schulden und leben auf Kredit. Zum Glück kommt zu einem Hotel ein reicher Russe. Er will ein Zimmer und legt 1000 € auf den Tisch. Danach geht er, sich das Zimmer anzuschauen. Der Hotelchef nimmt die Banknote in die Hand und läuft schnell, um seine Schulden bei dem Fleischlieferanten zu regulieren. Dieser nimmt die Banknote freudig entgegen und läuft schnell, um seine Schulden beim Schweinezüchter zu regulieren. Dieser schnappt sich erleichtert die 1000 € und läuft wie der Blitz zum Futterlieferanten, um bei ihm seine Schulden zu reduzieren. Dieser nimmt mit großer Freude das Geld in die Hand und gibt es der Hure, bei der er letztens war und bei der er die Dienstleistungen (wegen der Krise!) auf Kredit genommen hat. Die Hure nimmt freudig das Geld entgegen und läuft schnellstens, um ihre Schulden bei dem Hotelchef zu regulieren, wo sie genau deswegen letztens war und da Kredit hat …

In derselben Sekunde kommt der Russe vom Zimmer zurück und sagt, dass das Zimmer ihm nicht gefällt. Er nimmt seine 1000 € in die Hand und verlässt die Stadt.

Niemand hat verdient, aber die ganze Stadt hat keine Schulden mehr und schaut optimistisch in die Zukunft!

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Fiktion? – Oder … liegt da ein Fehler im System? – Und wenn ja, wo???

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