Die Regierung in der Regierung

Demokratie kann schnell als äußerst lausig empfunden werden, wenn sie  nicht allen Menschen gleich dient.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

ja, es stimmt, Edward Snowden hat in seinem Arbeitsvertrag eine Verschwiegenheitsklausel unterschrieben. Nun ist diese Klausel aber dann nichtig, wenn der Arbeitgeber, in dem Fall die NSA, Verbrechen begeht! Dies ist nicht nur in Deutschland so, sondern auch in den USA! Edward Snowden einen Verräter zu nennen und keinerlei Verständnis für ihn zu haben, widerspricht doch all dem, wofür Sie schon ihr Leben lang kämpfen. Oder haben Sie vergessen, das Sie selbst für die Freiheit und gegen einen Überwachungsstaat gekämpft haben? Das Sie selbst kein Verräter waren, sondern nach Ihrem Gewissen gehandelt haben?

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Die USA behaupten wohl steif und fest: “Wir sind eine Demokratie”, aber womit können sie dies eigentlich begründen? Mit freien Wahlen? Sollte man ja eigentlich meinen, aber ganz so einfach und naiv darf man diese Tatsache auch nicht einschätzen. Meist gewinnt der- oder diejenige, welcher die meisten Wahlkampfspenden einfährt. Der schnöde Mammon entscheidet also über den Ausgang solch einer Wahl. Und natürlich eine große Portion Ideologie. Jedes Teil für sich genommen garantiert aber noch lange keine gute Politik in einer Demokratie. Oh, die Damen und Herren in den Machtpositionen versprechen erst einmal sehr viel. Barack Obama zum Beispiel wurde schon mal vorsorglich bei seiner ersten Amtseinführung mit dem Friedensnobelpreis dekoriert und da hatte er noch gar nichts ‘geleistet’. “Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge”. Schön wäre es ja, aber es wird halt immer nur ein schönes Hirngespinst bleiben.

Schaut man sich die Demokratie USA einmal wirklich genauer an, entdeckt man sehr schnell faschistoide Tendenzen, die so gar nicht in dieses ‘Heile-Welt-Bild’ passen.

Als die USA vor mehr als 200 Jahren von Einwanderern aus aller Welt besiedelt wurden, rotteten sie als erstes mal die Ureinwohner aus. Das ist Fakt. Diese Besiedlung war durchgehend ein Akt der Gewalt. Gerade die Siedler aus Europa hätten es ja in den meisten Fällen besser wissen müssen, denn sie waren oft genug Verfolgte grausamer Regime der damals herrschenden Aristokratie in Europa. Doch statt sich genau an diese Ungerechtigkeiten zu erinnern, wurden sie eigentlich noch schlimmer als ihre vorherigen Tyrannen. Und auch so manche Institution, wie z.B. die Kirche (jeglicher Richtung) hat mit “dem Glauben” dazu beigetragen, ihre sogenannten Grundsätze mit Gewalt durch zu setzen.

Dieses riesige Land wurde mit der Waffe in der Hand ‘erobert’. Als dies abgeschlossen war, kam das Geld. Geld war und ist schon immer eine besondere Macht und so mancher Reichtum wurde allein durch dieses und in diesem riesigen Land erworben. Allein die Bodenschätze und ihre Ausbeutung (eine mehr als schlimme Vorstellung und Tatsache) machten Menschen reich und meist dazu noch gieriger, als sie es überhaupt schon waren. Gier und Geld zeugten Skrupellosigkeit. Wir Menschen sind nun mal so ‘gestrickt’. Wir sind wohl nicht alle so, denn wenn dem so wäre, würde auf diesem Planeten die absolute Anarchie herrschen und wir würden alle nur noch bewaffnet durch die Gegend ‘spazieren’.

Die politischen und damit auch demokratischen Strukturen in den USA wurden wohl von sehr nachdenklichen Menschen und Männern erschaffen (besonders heute immer wieder gerne und viel zitiert), aber der große Rest der Bevölkerung hat fast immer nur für sich die Vorteile heraus gesucht und sie sich zu nutze gemacht und die unangenehmen Teile meist einfach ignoriert. Besonders die finanziell Mächtigen waren und sind auch noch heute die wahre Macht im Staat, denen sich alle anderen, auch die Politiker, unter zu ordnen haben.

Als dann auch noch der Begriff “Weltmacht” zu Beginn des 20. Jahrhunderts für dieses Land zum tragen kam, gab es keine Möglichkeit mehr zu einer Umkehr. Schon rein wirtschaftlich musste dies Nation expandieren, denn der Zustrom von Menschen war und ist auch noch heute ungebrochen.

Ich persönlich gehöre einer Generation an, welche kurz nach dem 2. Weltkrieg geboren wurde und ich bin schon mit dem Wissen auf die Welt gekommen, dass es da eine Nation gibt, die auf der einen Seite hilft und auf der anderen Seite uns beschützt. Heute, mehr als 60 Jahre später, bin ich wohl schlauer, aber dass hilft niemanden, denn die Tatsachen haben sich inzwischen so verfestigt, dass mir nur der Weg bleibt, meine Kritik an diesem Land hier abzulegen. Ändern werde ich auch nichts, selbst wenn ich diese Kritik noch so laut raus schreie.

Die Amerikaner spionieren mithilfe ihrer Geheimdienste nicht nur Regierungen, Behörden und Privatpersonen in der ganzen Welt aus. Sondern sie verstehen es auch, die Interessen ihrer Konzerne mit aller Macht in der Welt durchzusetzen. Ein eindrückliches Beispiel dafür ist der Agrarriese Monsanto, der weltweit führende Hersteller von genmanipuliertem Saatgut. Der Blick in die Welt von Monsanto zeigt: Das Unternehmen, das dem US-Militär im Vietnamkrieg das Pestizid „Agent Orange“ geliefert hat, verfügt über enge Verbindungen mit der Machtzentrale in Washington, mit robusten Leuten aus dem Umfeld der US-Geheimdienste und mit privaten Sicherheitsfirmen. Dieser Artikel ist Teil eines Schwerpunktes zu Monsanto.

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Manchmal hänge ich einem Traum nach: Alle Menschen sind zueinander wie Brüder und Schwestern, wenn es nicht diese Tatsachen wie Staaten und Länder und Grenzen gäbe. OK, unter Brüdern und Schwestern gibt es auch Streit und Meinungsverschiedenheiten, aber es kommt doch wesentlich seltener vor, dass sich dies dann auch in Gewalt ‘artikuliert’.

Die Anhänger des Staatsgedankens, des Gegenwarts- wie des Zukunftsstaates, erleben zurzeit herbe Enttäuschungen. Eine natürliche Folge davon ist, dass vielen, die sich nie Gedanken über den Inhalt des Staatsbegriffes gemacht hatten, der Staat nun zu einer Frage geworden ist. Und auf der Suche nach einer Antwort beginnen sie den Staat in seinen einzelnen Funktionen zu zerlegen und zu untersuchen. Das Ergebnis solcher Arbeit wirkt dann immer recht ernüchternd, indem der Staat sich dann als eine einfache Organisation zur Sicherung gesellschaftlicher Gewaltzustände entpuppt, genetisch hervorgegangen aus Schwächegefühlen der herrschenden Gesellschaft. Nichts Großes findet man im Staatsgedanken, nichts, was moralische Kräfte ruft, dafür aber vieles, was solche Kräfte abstößt und zerstört. Und nach solchem Einblick hat man gewöhnlich genug und lässt den oft lange, liebevoll gepflegten Staatsgedanken fallen, um dann vor der neuen Frage zu stehen: Ist Akratie möglich?

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Eine der absoluten Enttäuschungen in der politischen Entwicklung zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist der Umbau zu einer Gesellschaft von Egoisten und Ignoranten. Ob in den USA oder auch in €uropa, es wurden und werden auch weiterhin keine Konsequenzen aus dem wirtschaftlichen und finanziellen Dilemma gezogen, welche, aus den USA kommend, durch die Lehman-Pleite mitsamt ihren Begleiterscheinungen, angerichtet wurden. Der Raubtier-Kapitalismus feiert schon wieder ‘fröhlich’ weiter und wird auch noch unterstützt von US-Staatlichen Stellen wie der NSA und andere Geheimdienste. Die einzige (?) Weltmacht USA zwingen uns ihren Willen auf. Irgendwie scheint uns allen entgangen zu sein, dass die US-Amerikanische Demokratie gerade dieses Wort “Demokratie” mit einem Copyright belegt hat und die Menschheitsgeschichte allein für ihr eigenes Verständnis umgebaut hat.

Gott ist amerikanisch.

Die Demokratie ist amerikanisch.

Die Leitwährung ist amerikanisch.

Schaut man sich aber diese Aufzählung mal etwas genauer an, kommt man ganz leicht zu dem Schluss: Diktatur ist amerikanisch.

Zum Schluss noch ein Video, welches dem deutschen Bundestagswahlkampf gewidmet ist und auch eine Alternative aufzeigt:

Gesucht wird ….

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.