Oh Weh … wir werden überwacht …

Überraschung??? – Nicht bei Menschen, die ihr Gehirn noch nutzen und auch nicht bei mir persönlich.

Schon vor tausenden von Jahren gab es den Spitzel, den Spion der Mächtigen.

Unsere sogenannten ‘Volksvertreter’ reden jetzt andauernd nur noch von Recht und Gesetz und sind ‘empört’ über das Ausmaß der Abhöraktionen. Dazu kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln über so viel Dämlichkeit und ich sage dies mit voller Absicht.

Schon seit Jahrzehnten, seit es Computer gibt, wurde und wird diese Technik besonders von den Geheimdiensten nicht nur genutzt und ihre Entwicklung offensiv voran getrieben, besonders die Analyse der allumfassenden Daten hat quasi einen Sprung von der Steinzeit der Spionage in die Neuzeit in kürzester Zeit geschafft.

Computer und wahres Leben sind eine Symbiose eingegangen, weil auch Wissen niemanden ganz allein gehört. Wir haben wohl so um die 200 Staaten auf dieser Welt und jeder Staat fühlt sich souverän – hahaha – aber nur wenigen Menschen ist auch bewusst, dass wir alle zusammen nur auf diesem Planeten leben und so auch gar nicht ausweichen können, und wer möglicherweise glaubt, dass es noch anderes Leben im Universum gibt, hat auch sofort Angst, dieses fremde Leben könnte eine Bedrohung unserer eigenen Existenz sein. Diese muss unter allen Umständen geschützt werden; Science Fiktion ist ja kein Hirngespinst, auch wenn vieles aus der Phantasie entsprungen ist. Tiere haben keine Phantasie, wenigstens wurde sie bisher noch nicht nachgewiesen. Dass bleibt alles den Menschen vorbehalten.

Dass der Mensch seinem Nachbarn, seinen Mitmenschen nicht traut, ist einfach erst mal eine Tatsache. Woher dieses Verhalten kommt, können klügere Köpfe, als ich es selbst bin, auch wesentlich eindrucksvoller erklären und definieren. Schon die ersten bewussten Eindrücke des Menschen hin zum Misstrauen werden schon in der Kindheit geprägt und im Laufe der Zeit, des Lebens als solches immer weiter verfestigt.

Die jetzt andauernde Diskussion rund um den Erdball ist so gehaltvoll wie ein leerer Wassereimer. Wollte ich jetzt alle Links zu diesem Thema einstellen, würden mir einfach die Leser weg bleiben. Darum verzichte ich heute auf Verlinkungen.

Tatsache ist und bleibt auch noch eine ziemlich lange Zeit: Computer leisten den Spitzeln und Spionen wertvolle Dienste, nur eines wird eine solche Organisation niemals erreichen; sie können nicht an unsere Gedanken, solange WIR sie nicht selbst veröffentlichen. Wer seine Privatsphäre liebt, sollte ganz einfach die Schnauze halten und seine Gedanken niemals aufschreiben. Spionage bedeutet in erster Linie, an Wissen heran zu kommen, denn viele Menschen häufen nun mal auf Dauer auch Wissen an. “Wissen ist Macht” ist schon lange zu geflügelten Wort geworden, nur stimmt dies so schon längst nicht mehr. “Wissen ist Geld” hat die “Macht” schon längst abgelöst.

Der größte Teil der Spionage bezieht sich darauf, Erkenntnisse von wirtschaftlichen Vorgängen zu erlangen, denn die Gier nach finanziellen Vorteilen ist dabei die Haupttriebfeder, nicht die immer wieder vorgetragene Terrorgefahr.

Ich persönlich mache es trotzdem, denn noch gibt es einfach genug Menschen, denen man es nicht oft genug vor Augen halten kann. Ich selbst bin im letzten Drittel meines Lebens und ich nutze meinen Computer hauptsächlich, um meine Gedanken anderen Menschen zugänglich zu machen. Mit diesen Gedanken stehe ich nicht allein, dass zeigt ja schon das Medien-Echo. Und jetzt muss ich doch noch einen Link setzen, denn diese Diskussion sollte man sich nicht entgehen lassen:

Je mehr über die Überwachungspraxis der US-Geheimdienste enthüllt wird, desto häufiger wird von Schriftstellern, Politikern und Journalisten die Stasi-Keule gezückt. Dabei lässt sich der gravierende Unterschied zwischen Stasi und NSA mit einem Wort beschreiben: Hohenschönhausen.

Quelle: Hier weiterlesen (Man sollte auch bitte die Kommentare in diesem Beitrag beachten)

Die Kräfte eines Spionage-Apparates sind nicht nur ausschließlich mit der Analyse von Daten beschäftigt. Die echten Leiden vieler Menschen über die Jahrtausende sprechen dabei eine zu deutliche Sprache, denn in diesem Metier gibt es keine GUTEN und BÖSEN.

Über den Autor

AlterKnacker

AlterKnacker
Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

2 Kommentare

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