Ein Beitrag zur … Bildung?

Obsoleszenz (Der Begriff Obsoleszenz (von lat. obsolescere‚ sich abnutzen, alt werden, aus der Mode kommen, an Ansehen, an Wert verlieren[1]) bezeichnet, dass ein Produkt auf natürliche oder künstlich beeinflusste Art veraltet ist oder altert. Das zugehörige Adjektiv obsolet im Sinne von nicht mehr gebräuchlich bzw. hinfällig bezeichnet generell Veraltetes, meist Normen, Therapien oder Gerätschaften. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Obsoleszenz)

Ich musste erst mal nachschauen, was dieses Wort überhaupt bedeutet.

Ich habe gerade einen Beitrag angefangen mit dem schönen Titel: „Ist Bildung erblich?

Der Text beginnt so:

Der FIWUS wird von einem Volks-(Haupt)Schüler herausgegeben. Werden WIR jetzt LeserInnen verlieren? Ändern könnte ich es sowieso nicht, also beschäftige ich mich nicht weiter mit dieser, für mich persönlich, dämlichen Frage. Und wer jetzt meint: “Der Kerl hat sie ja selbst gestellt”, dem kann ich nur erwidern, dämliche Fragen gibt es eigentlich nicht. Nur dämliche Antworten.

Aber hier geht es ja eigentlich um einen Beitrag in meinem bevorzugten Technik- und IT-Forum : “Mindestnutzungsdauer für Produkte soll durch ein Gesetz erzwungen werden”

Dort kommt dieses Wort vor, dass ich erst mal überprüfen musste, ich gehöre also zu der Klasse Mensch, welche solche Worte nicht kennen bzw. sie interpretieren können. Also bin ich für einen bestimmten Prozentsatz der Gesellschaft ungebildet.

Der Beitrag bei Winboard.org ist wichtig, er sollte eigentlich von vielen Menschen und Verbrauchern gelesen werden, denn viele davon sind betroffen, immer wieder. Aber jetzt bin ich einfach unsicher, welcher Beitrag eigentlich wichtiger ist; meine eigene Befindlichkeit oder die Tatsache, dass Waren auf den Markt kommen, die schon ‘eingebaute’ Entsorgungsdaten haben. Ich mache gerade den Versuch, beide Dinge, die Bildung und die Sauereien der Industrie zu verbinden. Denn wer diesen Beitrag mit seinen Links aufmerksam liest und studiert, kann von zwei Seiten lernen und profitieren.

Ich lerne beim Studium der Berichte, zum Beispiel aus WINBOARD, selbst noch eine Menge und bin mir auch nicht zu schade, es zuzugeben, dass ich nicht viel weiß. Mein eigenes Lernen hat sich in den letzten vierzig Jahren immer in der Praxis abgespielt. Zuerst ein der Filmbranche in den unterschiedlichsten Bereichen (alles hauptsächlich aus der Technik, dem Handwerk) und dann ab 1992 im IT-Bereich, auch in unterschiedlichsten ‘Spielarten’. Ich persönlich war immer offen nach mehreren Seiten, das Lernen zu bewerkstelligen. Und ich war mir auch niemals zu schade, dafür auch bis an den Rand so mancher Erschöpfung zu gehen.

Liest man meine Biografie eines Tages, so waren die Zeiten vor diesem Umschwung alles andere als sauber anzusehen. Ich war auf dem Weg, ein Berufsverbrecher zu werden. Dreieinhalb Jahre Gefängnis zeugen davon. Nur Denken und Lesen haben mich davon abgehalten und auch Freunde, die halfen. Aber auch heute noch stoße ich einfach an Grenzen (meines Wissens) … und wenn das Internet nicht wäre, könnte man mich sicher wieder im Knast besuchen.

Ich persönlich habe schon so einiges Negative über den FIWUS lesen müssen und doch geht es mir schon von Anfang an am Arsch vorbei. Mir hilft jeder Beitrag in diesem Projekt, dass ich zu verantworten habe, meinen Effenberg-Finger gegen diese Kritiker zu erheben. Ich werde einfach weiter lernen und wenn ich den Löffel abgeben muss, dann wirklich nur unfreiwillig, auch diesem inzwischen sehr beschissenem Staat gegenüber. Das ist ein Versprechen.