Sachbearbeiterin der Arbeitsagentur teilt mit: Totalversagung der Leistungen für die Bedarfsgemeinschaft: – “Bei dieser Entscheidung habe ich aus eigenem Ermessen gehandelt.”

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Der Alptraum…

…ist nun auch bei uns zur Realität geworden:
Ab 1. Februar 2013 werden wir sanktioniert, bzw., das sei falsch ausgedrückt. Formuliert wird es ganz anders, nämlich: Versagung und Entziehung…!

“Versagungs- / Entziehungsbescheid nach § 66 Erstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB1)”

Frau Kapuschka von der Arbeitsagentur Calw/Nagold entzieht und versagt uns die aufstockende Hilfe ab 1. Februar 2013 total.
Das bedeutet, keine Krankenversicherung, kein Heizungsgeld, keine Miete…

Am Telefon sagte mir eine andere Mitarbeiterin, dass sie feststellen konnte, dass die angeblich fehlenden Unterlagen vorhanden seien.
Wir waren die letzten 10 Monate damit beschäftigt, Unterlagen zu kopieren, – immer wieder die selben,- und einzureichen, mit Quittierung,- um die Wünsche der Frau Kapuschka zufrieden zu stellen.

Ich werde ihr – unabhängig davon ob die Unterlagen bei ihr nun existieren oder nicht – ein letztes Mal sämtliche Nachweise des letzten gesamten Jahres noch ein Mal zukommen lassen – mit Bestätigung versteht sich.

Der zweite Teil – in dem Frau Kapuschka weitere Entziehung androht, gilt diesmal mir. Angeblich beziehe ich Rente, und habe das nicht angeben. Davon müßte ich ja auch etwas wissen…
Ich beziehe keine Rente! – Weder Erwerbsminderung, noch Altersrente.
Meinen Anspruch auf ungeminderte Rente kann ich erst mit Erreichen des 65. Lebensjahres wahrnehmen. Dieses Alter habe ich noch nicht erreicht.

Ich bin schwerbehindert, aber das ist ja auch kein Grund mehr, um Menschen die sich nicht aus eigener Kraft bewegen und ohne Umstände wehren können, Hilfe nicht zu versagen.
Je früher das nicht mehr nutzbare Menschenmaterial vernichtet wird, umso besser – dieser Eindruck verfestigt sich leider immer mehr.
Denn, mein Mann ist ja leider sehr krank geworden – ein Befund steht noch aus, ich hoffe, dass wir endlich diese Woche vollends erfahren, was insgesamt mit ihm los ist. Auch bei ihm gibt es Bedenken wegen der weiteren Nutzung der Arbeitskraft.
Folglich muss also draufgeprügelt werden, dass es eine Art hat.

Ich unterstelle die böswillige Absicht, uns zu vernichten. Denn Frau Kapuschka betont in ihrem Schreiben, dass sie bei ihrer Entscheidung von ihrem Ermessen Gebrauch gemacht habe.

ich bin 90 % schwerbehindert, und wenn das mit meinem Mann in Ordnung ist, werde ich Probleme haben – denn dann geht sie auf mich los.
Aus heiterem Himmel hat Frau Kapuschka plötzlich die wahnwitzige Idee, ich würde eine Rente beziehen, von der die Arbeitsagentur keine Kenntnis habe.
Aber, ich beziehe keinerlei Rente.

Was Unterlagen angeht, die – obwohl bestätigt – eingereicht, immer wieder verschwinden, ähnelt die Arbeitsagentur Calw dem Bermudadreieck.
Mein Mann ist krankgemeldet – Arztbehandlung, weitere Massnahmen, Genesung, alles gefährdet.
Er hatte prompt heute eine Verschlechterung seines Zustandes nach Empfang der Post von Frau Kapuschka.

Absenderin der existenzvernichtenden und menschenfeindlichen Nachricht war:

Zeichen: 4914
Frau Kapuschka

Jobcenter Landkreis Calw
Außenstelle Calw
Untere Brücke 1
75365 Calw

Tel: 07051 9698-0

Jobcenter-Landkreis-Calw@jobcenter-ge.de

Betroffen von der Massnahme sind wir: Siegfried Prommersberger und Inge Jurk-Prommersberger.
Ich stehe zu dem, was ich hier geschrieben habe.