Claudia Roth, ich warte immer noch auf eine Antwort

Die ‘entgleisten’ Gesichtszüge immer noch vor Augen nach der Urwahl der GRÜNEN habe ich mich entschlossen, einfach wieder mal nachzufragen, wo denn endlich meine Antwort auf einen offenen Brief an diese Dame bleibt.

Warum jetzt (wir haben immerhin noch ein Jahr bis zur Bundestagswahl) auf einmal Änderungen an der Agenda 2010 von diesen Witzbolden gefordert wird, entzieht sich gerade meiner Kenntnis … (jetzt hab ich mir selbst ans Schienbein getreten) … „Du Döskopp“ (ich spreche übrigens mit mir selbst) „… die wollen doch an die Macht … und da können die doch nicht bis zum echten Wahlkampf warten“ … jetzt folgt noch der berühmte Schlag mit der flachen Hand gegen die Stirn

Natürlich liest sie nicht den FIWUS, dass tun auch 99,9% in diesem Land nicht und trotzdem haben wir einige wenige Leser, die UNS Autoren hier dazu veranlassen, einfach weiter zu machen. WIR haben sogar Abonnenten und WIR werden immerhin ‘weltweit’ gelesen. Die GRÜNEN natürlich auch und sie werden auch sicherlich weltweit beachtet, aber ihre Klientel und Wähler bewegen sich in einem Rahmen so um die 13% derzeit, was nach beiden Seiten aber auch ausbaufähig ist, nach oben und nach unten.

Ich persönlich bin ja kein Fan von Claudia Roth, sie geht mir mit ihrem Getue eigentlich nur fürchterlich auf den Keks. Es kann aber auch sein, dass ihr nach außen geprägtes Verhalten auch mir zu eigen ist und diese Aversion dann garantiert auf Gegenseitigkeit beruht. Der einzige und gravierende Unterschied ist, sie kann besser öffentlich reden und ich fange gleich zu stottern an. Und ich schreibe meine Texte inzwischen schon recht eigenständig und selbst und habe dafür meine Leser/Innen. Und ich brauche mich keiner Wahl zu stellen.

Katrin Göring-Eckhardt ist inzwischen die große Rivalin von Claudia Roth und damit ihr ganz persönliches ‘rotes Tuch’, was sich auf dem gerade stattfindenden Parteitag der GRÜNEN ganz klar heraus kristallisiert.

„Keinen Beat ungetanzt lassen“ – das ist seit einiger Zeit das Mantra der Realpolitikerin, wenn sie vom Bundestagswahlkampf spricht. In Teilen der Partei herrscht eine gewisse Besorgnis darüber, was das inhaltlich zu bedeuten hat. Göring-Eckardt, das merkt man auf dem Delegiertentreffen in Hannover, ist vor allem den linken Funktionären reichlich suspekt. Steht die überparteilich anerkannte Evangelin am Ende nicht doch für eine Öffnung der Partei zu Schwarz-Grün? Göring-Eckardt bestreitet das vehement.

Eigentlich komme ich inzwischen aus dem Kopfschütteln über die GRÜNEN nicht mehr heraus, wenn ich solche Beiträge lese und inhaliere:

Ziel sei eine rot-grüne Bundesregierung und sonst nix. Seinen Kindern verweigere er das Fernsehen, wenn Politiker von Schwarz-Gelb zu sehen seien. Sein Nachwuchs solle „schließlich gute Manieren lernen“. Nicht einmal die beherrsche diese Bundesregierung noch, die mal als bürgerliche angetreten sei.

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Cem Özdemir, der ‘Superdaddy’. Ich breche gleich zusammen … vor Lachen.

Parteichef Cem Özdemir sagte, Grüne sollten künftig auch mit den Themen Teilhabe und Gerechtigkeit verbunden werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel sei für eine zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft verantwortlich. Immer mehr Menschen würden aussortiert. Ihnen werde das Gefühl vermittelt, nicht mehr gebraucht zu werden. „Das muss ein Ende haben“, sagte Özdemir. Es sei gefährlich für die Demokratie, wenn ein Teil der Menschen abgehängt werde.

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Aus dem sogenannten ‘Sauhaufen’ der Anfangsjahre sind inzwischen echte repressive Spießer und auch Hardliner der Lumpenelite geworden (Kriegs- und Gewaltzustimmung unter der rot-grünen Regierungszeit, Hartz IV-Zustimmung). Natürlich braucht man in der Politik ein gewisses Maß an ‘Selbstvertrauen’ oder wie man dies sonst auch nennen mag, sonst hält man diesen Stress einfach nicht durch, die Piraten sind da die besten Gegenbeispiele. Aber die GRÜNEN haben inzwischen wieder mehr als dies. Ich nenne ihr Verhalten dann doch eher schon ‘Überheblichkeit’ und auch Arroganz. Diese jetzt zur Schau gestellte ‘soziale Ader’ kenne ich schon seit langer Zeit und habe schon vor langen Jahren den Glauben an diese Politikersprüche verloren und bin auch nicht allein damit.

Dur einen Zufall bin ich über eine Tatsache heute in den Newslettern per Mail vom Tagesspiegel gestoßen, welche mich erst mal ziemlich ins Schleudern brachten. Hat erst mal nichts mit den GRÜNEN direkt zu tun, aber ich muss es einfach loswerden, sonst wird wieder mal ein Beitrag im Nirwana ‘verschwinden’ und vielleicht kann ich ja den Bezug zu den GRÜNEN noch herstellen.

Oh Mann, bin ich dämlich, denn der Bezug steht ja schon im Zitat aus der ZEIT-Online. (Ich lächele gerade, weil mir eingefallen ist, dass ich ja am Computer ziemlich easy bestimmte Zusammenhänge einfach einfügen kann.) Alles hängt ja mit Allem heute zusammen.

Der Tagesspiegel, heute etwas von der Rolle?

Tagesspiegel vom 17.11.12 – Newsletter per Mail – Empfehlung der Redaktion vom 7.11.2012 mit dem Titel „Die tückischen Details der Lebensleistungsrente“ … da hat sich die Redaktion heute bestimmt was gedacht … denke ich mir wenigstens und will meinen Senf dazu geben. Aber jetzt komme ich erst mal ins Grübeln, denn aktuell ist der Beitrag ja wirklich nicht, obwohl das Thema weiterhin mehr als brandaktuell ist. Kommentare gibt es so einige, aber wenn ich jetzt und hier dann meinen Kommentar einfüge, wird der eigentlich nicht mehr beachtet oder wenigstens kaum. Und dabei gibt es besonders zu diesem Thema so einiges zu sagen.

Jetzt sitze ich hier, bin auf der einen Seite am grübeln und auf der Anderen diesen Beitrag zu ‘verbrechen’.

Wirkliche Aussagen werden in diesem Artikel dort aber auch nicht gemacht, vieles ist quasi nur ‚angedeutet’, besonders Fakten und exakte Zahlen. Schaue ich mir dabei meine eigenen Zahlen an und vergleiche sie dann mit den Zahlen in diesem Artikel, geht mir schon wieder das Messer in der Hosentasche auf (saublöder Spruch eigentlich, aber immer noch wirkungsvoll). Mein eigener Artikel zu diesem Thema vom 08.09.2012 war aus gegebenen Anlass natürlich hochemotional und einer echten Wut geschuldet.

Die Fakten, die ich inzwischen zusammen gebastelt habe zur sogenannten Renten-Reform:

  • Meine eigene Rente beträgt zur Zeit € 588,00 und dazu kommen noch vom Sozialamt die Miete inkl. Nebenkosten im Obdachlosenasyl (Zimmer in Größe von neun Quadratmetern mit Gemeinschaftsdusche und Toilette, die ich niemanden zumuten möchte) von € 125,00 und ein sogenannter Rentenzuschuss von € 65,00. Ergibt nach Adam Riese einen Gesamtbetrag Rente von € 778,00.
  • Von diesem Gesamtbetrag gehen monatlich € 153,00 an die Kranken und Pflegeversicherung, weiterhin € 43,00 an den Energieversorger und eine Monatskarte von inzwischen € 38,00 für die Fahrten in die Stadt (immerhin 7 Stationen mit den Bus, da ich diese Strecke durch meine Krankheit Parkinson nicht mehr mit den eigenen Füßen bewältigen kann). Dies sind Fixkosten und ein absolutes Muss.
  • Mein Internet mit Surfstick kostet mich monatlich € 40,00 … da ich wegen meine absolut miesen Schufa und in diesem Asyl sowieso nicht von DSL und solchen Verträgen profitieren kann. Nur brauche ich das Internet, sonst könnte ich nichts mehr veröffentlichen und wäre auch von bestimmten sozialen Kontakten (Mail und Google+) total abgeschnitten, also ist Internet ein Muss.
  • Kleinere laufende Schulden reduzieren monatlich in den meisten Fällen den mir zur Verfügung stehenden Betrag um weitere € 100,00 bis € 150,00. Größere technische Ausfälle wie letztens die Festplatte kann ich schon nicht mehr auffangen, daher auch die kleinen Kredite, welches ich übrigens schon in einem anderen Beitrag erwähnt habe.

Jetzt kann sich wohl jeder Leser selbst mal ausrechnen, was mir so im allgemeinen zum Leben bleibt. Hinzu kommt, dass ich die Vorgaben von Frau von der Leyen sowieso niemals erfüllen werde, damit ich in den Genuss der von ihr angestrebten € 850,00 sogenannten Lebensleistungsrente komme. Es wäre auch bloß ein minimales ‘Zubrot’ von € 40,00, aber immerhin besser als in die hohle Hand geschissen. Als ehemaliger Freiberufler ist man unter bestimmten Voraussetzungen in diesem Land schon lange gearscht und daran werden auch die Grünen mit ihren sogenannten Ansagen nichts ändern. Wenn ich zum Beispiel auch nicht so ein verhältnismäßig ruhiger Zeitgenosse in diesem Asyl wäre und mich bis auf wenige Ausnahmen nicht aus dem Haus bewege, dann müsste ich tatsächlich jetzt ‘unter der Brücke’ versuchen, zu überleben.

Ich habe mich mit diesen Fakten aber jetzt nur als nachvollziehbares Beispiel zu erkennen gegeben, denn es gibt in diesem Land Menschen, denen es noch viel schlechter geht. Ich habe ja noch das Glück, meinem Intellekt freien Lauf zu lassen und solche Beiträge zu schreiben. Andere haben diese Möglichkeiten meist gar nicht und sie existieren nur noch, statt zu leben.

Ich denke mal, dies ist für heute genug, denn an die entsprechenden ‘Stellen’ in unserem Staat und zu den entsprechenden Personen (Politiker) wird dieser Beitrag sicher nicht gelangen. Mein Effenbergfinger ist IHNEN auf jeden Fall gewiss.

Über den Autor

AlterKnacker

AlterKnacker
Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

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