Schönwetterwolken für Computer sind nur eine Illusion

Schon mehrfach hat der FIWUS vor der “Cloud” auf unseren Computern gewarnt, gestern in den TV-Nachrichten scheint auf einmal angekommen zu sein, dass es so was wie die “Cloud” überhaupt gibt und die Politik, hier unsere Verbraucher-Ministerin, Frau Aigner, wurde wohl selbst etwas überrascht, dass wir auf einmal ‘Wolken’ am Horizont haben, die mit dem Wetter als solches aber in keiner Weise korrespondieren.

Die “Cloud” ist die eierlegendeWollMilchSau der Computer-Industrie und wird auch eifrigst propagiert als das Non-Plus-Ultra der Zukunft dieser Industrie. Wenn dies möglicherweise sogar scheitert, dann werden wir wohl wieder in der Steinzeit landen, so kann man die Aussagen bei etwas schlechtem Willen interpretieren.

Ich dagegen sage ganz schlicht: Wer es den großen Computer-Firmen, aber auch den großen Wirtschaftsgiganten so leicht macht, an persönliche Daten zu kommen, der darf sich einfach nicht wundern, wenn er, auch ohne sichtbare Ketten, plötzlich in der Sklaverei aufwacht.

Daten im Nirwana der Big-Player werden niemals sicher sein.

Schon der Heim-PC war und ist niemals vor dem Zugriff von Außen sicher, da haben schon unsere ach so Sicherheits-Debilen Politiker dafür gesorgt mit ihrer ständigen Paranoia. Ihre sogenannten Trojaner sprechen einen beredte Sprache und jeder Security-Programmierer hat seine echte Freude, wenn er wieder solch ein ‘Schätzchen’ entdeckt und aushebeln kann. Computer-Code ist nun mal kein unumstößliches Naturgesetz und kann also jederzeit quasi von Hand auch gegen den Angreifer geändert werden. Was Menschen erschaffen, kann auch immer zum Schlechten verwendet werden.

Windows 8 … und der Dauer-Daten-Connect

Nur durch einen Zufall bin ich auf eine Tatsache gestoßen beim Ansehen einer Windows 8-Werbung, welche ich so erst mal gar nicht glauben konnte. Für normale Surfer Zuhause hat diese Tatsache in sofern keine Auswirkungen, da man zuhause zumindest heute eine Flatrate hat und es egal ist, ob dort ständig Daten zwischen dem Heim-Computer und den Servern in der Cloud ausgetauscht werden.

Hat man aber, wie ich zum Beispiel, einen Surfstick mit einen sogenannten Kontingent von sagen wir 3 GB, so sieht die Sache dann schon anders aus. Der ständige Daten-Austausch (eben Live) verringert solch ein Kontingent ziemlich schnell und auch wenn man 30 Tage im Schnitt hat, so kann man meist nach 15 Tagen nur noch im Schneckentempo surfen, was echt eklig sein kann. Das Daten-Kontingent verbraucht sich kontinuierlich, ohne eigenes zutun. Die Cloud saugt also auch ständig Daten, auch wenn wir nicht bewusst ‘surfen.

Noch viel schlimmer sind Smartphone-Besitzer dran, denn die haben wohl oft eine sogenannte All-Net-Flat, aber das Kontingent liegt deutlich unter dem eines Surfsticks, nämlich meist nur bei 500 MB, was den Begriff Flat allein schon dadurch ad absurdum führt, dass Flat hier ein echter Beschiss ist.

Natürlich ‘will’ der Mensch ja beschissen werden, sonst kämen die Firmen, welche dies alles so aufziehen und anbieten, erst gar nicht auf die Idee, solche Angebote zu machen. Hier wird die sogenannte Marktwirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes konterkariert. Der Tarif-Dschungel ist selbst heute schon nicht mal mehr mit Sprengstoff zu lichten.