Topthema: "Die Armut kehrt nach Europa zurück"

Wir alle lesen Zeitungen und Beiträge in diesen. Viele dieser Beiträge sind ja auch inzwischen ins Internet abgewandert, da dieses Medium wie ein Schwamm alle Beiträge aufsaugen kann. Alle Nachrichten schaffen wir trotzdem nicht und so gehen jeden Tag doch irgendwelche Nachrichten einfach verloren. Wollten wir alle Nachrichten in den Medien mit bekommen, hätten die meisten von uns keine Zeit mehr, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. So ging es mir jetzt gerade mit einem Beitrag im Handelsblatt, durch den ich über ein anderes Medium gestoßen bin, nämlich der ZEIT.

Beide Beiträge haben mit der sozialen Lage in Deutschland zu tun, der Sozial-Kill macht nämlich eigentlich vor fast niemanden halt. Ausgenommen sind allerhöchstens die wirklich Besitzenden.

In der ZEIT wird die Energiewende zum Thema gemacht und damit, dass wir alle uns in den nächsten Jahren auf mehr als erhebliche Preissteigerungen einstellen müssen. Hier erst mal ein Auszug aus den Kommentaren zu diesem Beitrag:

  • sf2000
  • 27.08.2012 um 6:54 Uhr

2. Stationen einer Energiewende….

1. Teil: Verlängerung der Atomkraftlaufzeiten
2. Teil: Rücknahme der Laufzeitverlängerung
3. Teil: Kappung der Solarförderung
4. Teil (TBA): Kappung der Windenergieförderung
5. Teil (TBA): Preiserhöhung

…. es liefen ja schon eine Menge seltsame Serien im Fernsehen, aber die hier verstehe ich nicht. Wie alles, wo diese komische Frau die Hauptrolle spielt.

Die angesprochene Frau heißt übrigens Angela Merkel. Auszug aus dem ZEIT-Beitrag:

Zugleich warb sie um Verständnis für höhere Stromkosten. “Wir müssen natürlich schauen, dass Wirtschaftlichkeit, Sozialverträglichkeit und Umweltfreundlichkeit zusammen kommen”, sagte Merkel. Bei einem Vorhaben wie der Energiewende werde immer wieder die Frage aufkommen, ob die Verbraucher dafür “auch den einen oder anderen Cent” zu zahlen bereit seien.

Sozialverträglich heißt für sie, Otto-Normalo zahlt die Energiewende, die Industrie als Superverbraucher bekommt den Strom quasi geschenkt, denn diese steht ja im globalen Wettbewerb und kann diese Kosten ja ‘nicht tragen’, ohne Verluste zu machen. Sie vergisst dabei nur, wenn bei Otto-Normalo das Licht endgültig ausgeht, weil die Energiekosten nicht mehr tragbar sind, dann geht auch der allgemeine Konsum total in den Keller. Der Handelsblatt-Bericht gibt darüber Auskunft:

“Wenn ein Spanier nur noch durchschnittlich 17 Euro pro Einkauf ausgibt, dann kann ich ihm kein Waschmittel für die Hälfte seines Budgets verkaufen.” Deshalb will der drittgrößte Konsumgüterhersteller der Welt nun Lehren aus dem Asien-Geschäft anwenden. “In Indonesien verkaufen wir Einzelpackungen Shampoo für zwei bis drei Cent und verdienen trotzdem ordentliches Geld”, sagte Zijderveld. “Wir wissen, wie das geht, aber in Europa haben wir es in den Jahren vor der Krise verlernt.” Der Henkel-Konkurrent Unilever ist für Marken wie etwa Knorr oder Langnese bekannt.

Wenn die immer wiederkehrenden monatlichen Kosten immer mehr steigen, muss zwangsläufig der Konsum in die Knie gehen. Dies ist nicht allein eine deutsche Tatsache, diese gilt weltweit, denn Verbrauch und Nutzung in Verbindung mit Konsum betrifft jeden Menschen weltweit. Gut, andere Länder haben wohl keine “Energiewende” angestoßen wie Deutschland, dafür haben viele europäische Länder andere echte Strukturprobleme durch ihre Staatsschulden, besonders die sogenannten €uro-Staaten. Dabei ist der €uro immer noch mit die stabilste Währung überhaupt, weltweit. Aber diese Währung ist nun mal besonders in den USA mehr als unbeliebt in der Politik, nicht bei den Menschen. Sie ist nun mal ein mehr als starker Konkurrent zur Weltleitwährung, dem Dollar. Und solange dies so ist, wird mehr als fleißigst gegen den €uro vor dieser Seite her ‘geschossen’ und spekuliert.

Was jetzt die sogenannte Energiewende angeht, spielen wir Deutschen wieder mal den Vorreiter, aber diesmal ganz besonders auf Kosten eines Großteils der Bevölkerung, denn unsere Nicht-Regierung ist viel zu sehr damit beschäftigt, dieses Land bereit zu machen für die Übernahme durch die weltweite Lumpenelite, wovon ein Großteil davon sich in den USA und Russland und China befindet. Die meisten Deutschen werden als Billigware regelrecht verkauft.

Es sind vor allem die privaten Verbraucher, die für den Erfolg der Erneuerbaren zahlen müssen, denn die energieintensiven Unternehmen werden geschont. Noch. Die Kritik an den Ausnahmen wird mit jedem Cent größer, den der gemeine Bürger mehr für die Kilowattstunde zahlt. „Mit Sorge“ beobachte man die Diskussion, heißt es beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Tatsächlich würden weniger als 1000 Unternehmen ausgenommen von Ökosteuer, EEG- Umlage oder CO2-Zertifikate-Handel. Mehr als 99 Prozent der Firmen seien nicht entlastet und ächzten unter der stetig steigenden Belastung.

Quelle: Hier weiterlesen

“Marktdesign” ist inzwischen das Schlagwort, welche die Tatsache der extremen Verteuerung abfangen und die sogenannten Konsumenten ruhig halten soll. Und natürlich die sogenannten “Energieberater”, welche als Sozial-Kill-Abfangwaffe propagiert werden. Das sogenannte Prekariat wird sich ganz sicher freuen.