Oskar und die Medien, oder …

 

… wie wird die Linke wieder schlagkräftig?

Könnte es sein, dass Oskar medial unbeliebt ist? Eigentlich sollten die Medien ja froh sein, dass es ihn überhaupt gibt, denn er ist halt immer auch gut für Schlagzeilen, welche nicht so ganz ins Politikschema passen, wenn ich dabei nur mal so an seine Partnerschaft mit Sahra denke. Aber Oskar ist nun mal in erster Linie Politik und dann kommt lange erst mal gar nichts und dass wird sich auch nicht mehr ändern.

Ändern muss sich aber die Politik der Linken und diese Partei muss sich schnellstens Entideologisieren. Knallharte Sachthemen stehen dabei im Vordergrund und sind jetzt gefragt und stehen an erster Stelle jeglicher Agenda. An erster Stelle natürlich der Kampf um soziale Gerechtigkeit für jedermann. Zweidrittel der Bevölkerung orientieren sich heute an linken Themen.

Die Hartz-Gesetzgebung existiert jetzt seit acht Jahren und hat sich stetig verschlimmert, statt die Menschen zu entlasten, auch wenn diese Nicht-Regierung schon ‘fast Vollbeschäftigung feiert’, obwohl inzwischen Millionen Menschen das Gegenteil durch niedrigste Löhne und heftigste Sanktionen erleben. Arbeitsthemen gibt es genug für die Linke und auch eigentlich genug Personal, welche diese Unmenschlichkeiten immer wieder ansprechen können und müssen.

Angela Merkel will das NRW-Debakel schnell hinter sich lassen. Doch in der Union rumort es gewaltig. Der CDU-Wirtschaftsrat fordert ein schärferes Profil und die Abkehr von sozialen Wohltaten.

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Aber Bankenrettung gehört nun mal nicht zu dieser Abkehr, denn die gilt seit langem in diesem sogenannten Rat als alternativlos, nur wird er von der Linken nur mehr halbherzig bekämpft, denn die Genossen haben andere ‘Spielfelder’ besetzt und schießen eher aufs eigene Tor, als auf das Gegnerische.

Natürlich dreht sich alles, was zur Zeit an Politik betrieben wird, ums ‘liebe’ Geld, aber gerade dies ist doch eines der Lieblingsthemen on Oskar und Sahra. Geld rettet und bedroht zugleich und es gibt nicht besonders viele Persönlichkeiten in der Bundesdeutschen Politik, welche sich so wie Oskar und Sahra mit Ökonomie auskennen, auch wenn zur Zeit eher ein allgemeines Bashing gegen diese beiden ausgewiesen Experten in den Medien statt findet. (Ich persönlich habe nur ca. die Hälfte der Kommentare gelesen, aber sie sind zum Teil mehr als lesenswert.)

Was mir jetzt seit Monaten durch den Kopf geht, ist die bundesdeutsche Subventionsarithmetik. Was für diese schwarz-gelbe Regierung als alternativlos angesehen wird (Stichwort: ALDI), ist seit mehr als 40 Jahren ein ständiges Ärgernis für den Großteil der Steuerzahler, welche diese Subventionen niemals in Anspruch nehmen können und die Wirtschaft sich mehr als schamlos bedient. Und niemand in der Politik, besonders in der jetzigen Lage durch die Finanzkrise, traut sich, daran auch nur zu rütteln. Und genau hier ist ein Politikfeld, was genau auf die Linke zugeschnitten ist und beackert gehört. Und ALDI ist nur ein zarter Ableger in diesem deutschen Dschungel der Subventionen, nur, spricht man sie in der Politik auch nur an, werden plötzlich alle sehr schwerhörig, und diesmal nehme ich die Linke nicht aus, denn seit Jahren hört man von der Partei wohl Worte von der Gerechtigkeit, aber das wirkliche Unrecht geht einfach weiter seinen Weg.

Beiträge, welche vor genau einem Jahr geschrieben wurden und Fakten aufzeigen, vergammeln im Netz, weil fast jeder gerade mal als Zukunft den nächsten Tag im Sinn hat und für eine fernere Zukunft sofort nach einem Hubble-Teleskop schreit. Ich selbst bin kein Ökonom, nur ein schlichter Mahner und Schreiber, also nicht gerade prädestiniert, komplexe Zusammenhänge so aufzubereiten, dass sie auch von Graf Koks von der Gasanstalt verstanden werden.

Wir ALLE erwarten von der Politik nicht einfach Stagnation und Stillstand, dafür gibt es einfach, besonders für die Linke, zu viele Baustellen und solche Beiträge wieder nachfolgend zitierte tragen nicht dazu bei, größeres oder gar großes Vertrauen aufzubauen, eher das Gegenteil.

Die Linke zurück zur Ostpartei?

Ein Kommentar zur Wahlniederlage der Linkspartei in NRW

 

Verkehrte Welt. Während in ganz Europa die Krise im Alltag vieler Menschen spürbar wird, triumphieren bei der Landtagswahl in NRW neben der SPD drei liberale Parteien. Die Grünen werden mit der SPD die Regierung stellen. Die Piraten und die FDP gehen in die Opposition. Letztere schon lange totgesagt, ziehen mit 8,6 % wieder in das Parlament ein.

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Die Linke hat eigentlich so viel ‘zu tun’, dass sie es sich wirklich nicht erlauben kann, sich nur mit sich selbst zu beschäftigen und schon gar nicht in Personaldiskussionen zu verstricken, denn dass hilft nur den neoliberalen Cliquen, die sich dadurch immer tiefer in diesem Land ‘eingraben’ können. Ich persönlich will Gas-Gerd und Facebook nicht als endgültige Sieger in dieser auch sozialen Auseinandersetzung sehen. (Wenn ich Facebook hierbei erwähne, dann aus dem ganz einfachen Grund, dass FB sich jetzt an die Börse begibt mit einem ‘Produkt’, welches nur einem einzigen Menschen wirklich ‘nützt’.)