Nach der Wahl ist vor der Wahl – auf 2013 wird es jetzt ankommen, für UNS alle

17:25 Uhr Wenn die Nichtwähler weiterhin an Zahl ansteigen, haben wir eine Demokratie einfach nicht mehr verdient. Klingt wohl sehr krass, ist aber wohl auch nicht anders zu interpretieren. Es ist wohl noch eine halbe Stunde bis zur Schließung der Wahllokale in NRW, aber schon wieder zeichnet sich eine besonders miese Wahlbeteiligung ab.

18:00 Uhr Die Wahl ist gelaufen und entschieden, nur bezweifele ich, ob sie auch für die Menschen in diesem Land wirklich was bringt, denn die Sozial-Kill-Parteien sind die Sieger.

Ab heute MUSS gekämpft werden für eine neue Politik in diesem Land.

Was Konrad Adenauer nicht geschafft hat, nämlich das ZDF zum Parteisender der CDU zu machen, hat Peter Frey, seines Zeichens Chefredakteur beim ZDF, gerade vollzogen mit seinem Kommentar zur Wahlniederlage der CDU in NRW.

Auch solche Zeichen dürfen die Wähler in diesem Land nicht einfach so hinnehmen oder einfach ignorieren, besonders, wenn sie dafür auch noch Gebühren zahlen für solch einen sogenannten öffentlich rechtlichen Sender.

Ich persönlich werde keine der sogenannten etablierten Parteien wählen, meine Präferenz gilt der Linken, aber auch die Piraten haben meine Sympathie. Hier schon mal ein kleiner Leckerbissen aus der Blogosphäre:

Und noch etwas. So lange Politiker wie Bockhahn, Korte oder Liebich in der zweiten Reihe bleiben und lediglich über Oskar und Sahra, vielleicht noch Gregor, gesprochen und diskutiert wird, werden junge, an linker Politik interessierte Menschen eher zu den Piraten neigen als zur Linken.

TRAUT EUCH ENDLICH, und nehmt die Verantwortung wahr, die Ihr jetzt tragen müsst. Sonst wird das Projekt Gesamtdeutsche Linke vielleicht wirklich scheitern, und das würde dann nicht nur an Oskar Lafontaine und seinem Verharren in einer vor Jahren richtigen, heute jedoch von der Zeit überholten Ausrichtung liegen.

Quelle: Hier der gesamte Beitrag

Der zweite Leckerbissen ist ein Beitrag vom Telepolis:

In der herkömmlichen Politik gilt das gebrochene Wort

Marcus Klöckner 12.05.2012

Joachim Paul, der Spitzenkandidat der NRW-Piraten, über die Verheizung von jungen Arbeitskräften, den Begriff Wutbürger und die Bilderberg-Konferenzen

Demokratie, Bilderberg-Konferenzen, die Feinheiten zwischen den Begriffen Wut und Zorn, Schwächen im Bildungssystem: Immer wieder wird den Piraten vorgehalten, dass sie oberflächlich sind, keine Ahnung von Politik haben und noch nicht mal fundiert eine Meinung vertreten können. Für den 54-jährigen Joachim Paul, dem Spitzenkandidat für die Piraten in Nordrhein-Westfalen, scheint die späte Berufung in die Landespolitik eine Herzensangelegenheit zu sein. Bildungspolitik ist eines seiner Kernthemen, für das er sich, wenn er ins Düsseldorfer Landesparlament einziehen wird, stark machen möchte.

Quelle: Hier weiterlesen

Linke UND Piraten sollten sich auf jeden Fall nicht bekämpfen, denn in beiden Parteien steckt genug linkes Potential, um diesem Land wieder ein Richtung zu geben, die menschlicher ist, als alles, was derzeit an Realpolitik gemacht wird.

Und hier noch ein besonderer sogenannter Dank an die Forschungsgruppe Wahlen sowie an die SÜDDEUTSCHE für ihre so deutlichen Handlangerdienste für die etablierten Parteien:

Die Piratenpartei bleibt weiter als Protestpartei erfolgreich. Bei ihren Wählern der Piraten war das Hauptmotiv Unzufriedenheit mit anderen Parteien. Inhalte: 31 Prozent. Ihre Wählerstruktur: Viel Zuspruch bekommen die Piraten von Männern, Jüngeren mit niedrigerer Bildung und arbeitslosen Wählern.

Quelle: Hier weiterlesen

Diskriminierender kann man dies wirklich nicht unters Volk bringen.

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

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