Facebook und die ‘Wissenschaft’

Wissenschaft ist ja für mich eigentlich was positives, denn sie schafft Wissen, was mir mit meinem Bildungsstand eigentlich immer wieder fehlt. Aber es kommt auch vor, dass mich Veröffentlichungen aus dieser Welt doch gehörig irritieren. Was heutzutage so alles untersucht wird, ist meiner Meinung nach so weltfern, dass man aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr rauskommen kann, wie hier in der SUEDDEUTSCHEN.

Wenn Menschen etwas Persönliches preisgeben könnten, etwa ihre Meinung zu einem Thema, habe dies mitunter eine psychische Wirkung wie Sex und Essen, schreiben die Forscher um Diana Tamir von der Harvard University in Cambridge (US-Staat Massachusetts) in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften («PNAS»).

Um es mal etwas deutlicher auszudrücken; ich hatte beim Veröffentlichen, egal von was, noch nie einen Steifen und schon gar keine Ejakulation, also keine ‚Satisfaction‘. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass das Bild mit dem Begriff “Facebook” einen besonderen Identifikationseffekt erzeugen soll, besonders so kurz vor dem Börsengang. Solche ‘Beiträge’ bleiben ja bei dem ‘dummen’ Medienkonsumenten besonders gut ‘hängen’ und kann dadurch auch nicht besonders objektiv sein. Es ist übrigens auch für mich ein Grund, warum ich persönlich mich aus Facebook total verabschiedet habe und den Löschknopf genutzt habe.

Sex ist etwas sehr intimes und meist auch zärtliches nur in Verbindung mit einer Frau für mich, denn ich bin hetero. Ich betone dies so ausdrücklich, da ich mich nicht besonders gut in andere sexuelle Ausrichtungen reinfühlen kann, gehe aber mal davon aus, dass es ähnlich empfunden wird.

Ich schreibe ja jetzt schon seit längerer Zeit, was man auch an der Anzahl meiner Beiträge erkennen kann und ich freue mich auch wie Bolle, wenn ich mal bei einem Beitrag besonders viel Zustimmung erfahre, aber sexuelle Gefühle sind da noch nie auf gekommen. Natürlich werden jetzt garantiert auch einige LeserInnen sagen, dass ich ja schon jenseits von ‘Gut und Böse’ bin, aber auch ich habe noch genug sexuelle Gefühle und ich ‘lebe’ sie auch teilweise noch aus, nur nicht beim Schreiben, aber möglicherweise werde ich irgend wann auch mal mein eigenes Sex-Leben zum Thema machen, nur kann ich dies zu diesem Zeitpunkt garantiert nicht versprechen, obwohl in meinem eigenen Leben in dieser Hinsicht so einiges passiert ist, aber es ist auch in erster Linie sehr privat und intim und gehört nicht zu meinen obersten Prioritäten.

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.