Wenn das Licht aus geht

Überlegungen zur Erhöhung von Renten bei echt armen Rentnern, höhere Strompreise, höhere Lebenshaltungskosten, höhere Mieten auch in total heruntergekommenen Behausungen, das Sozialstaatsprinzip wird immer mehr zur absoluten Nullnummer und die Rettung von Banken und ihren ‘Nieten in Nadelstreifen’ (nur so als Beispiel gedacht) ist und bleibt laut Angela Merkel alternativlos.

Steigende Strompreise, drohende Stromsperren, das alles ist in seiner Kombination politischer Zündstoff. Erst recht in Zeiten der Energiewende. Schließlich hat sich Deutschland ambitionierte Klimaschutzziele gesetzt und einen Atomausstieg beschlossen. Immer öfter taucht deshalb die Frage auf: Wer trägt eigentlich die Kosten der Energiewende?

Klar ist, dass es zurzeit nicht die Industrie ist. Sie genießt zahlreiche Ausnahmeregelungen, wenn es um die Kosten des Ökostromausbaus geht. Bestes Beispiel ist etwa die Besondere Ausgleichsregelung. Sie soll Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb stehen, von der Umlage nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) befreien. Mit der EEG-Umlage (zurzeit 3,59 Cent je Kilowattstunde) beteiligt sich jeder Stromkunde am Ökostromausbau.

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Aber es ist nicht nur der Merkel-Kurs. Die derzeitigen etablierten Parteien schlagen in die gleiche Kerbe, denn in Deutschland ist Dank der Finanzkrise, welche besonders auch durch die Bundesländer und Kommunen oft genug selbstgemacht ist, das Sparfieber ausgebrochen und wird zudem auch den anderen €uro-Nationen übergestülpt. Die Schuldenbremse im Grundgesetz, auch ebenfalls von diesen Parteien inszeniert, war solch ein besonderer Anlass, welcher sich jetzt im Nachhinein als selbstgebastelte Finanzfalle entpuppt.

Vielleicht sollte man doch mehr auf den Eifelphilosophen hören bzw. bei ihm lesen und nicht nur seine Beiträge einfach überfliegen; und es gibt noch viele andere schlauen Köpfe im Internet, welche ich einfach nicht alle aufzählen kann.

Aber es gibt auch Lichtblicke, auch wenn sie diesmal nicht aus unserem eigenen Land kommen. Aber diese Spanier brauchen auch UNSERE Unterstützung. Und hier noch ein anderer Lichtblick für alle Hartz IV-Betroffenen.

Aber auch bei uns ist inzwischen die menschliche Solidarität den Bach runter gegangen, Jeder gegen jeden ist fast schon an der Tagesordnung in diesem Land der Ordnung. Nur wenn wir dies so weiter zulassen, dann haben WIR alle es nicht besser verdient, als selbst den Bach runter zu gehen. Wenn Fußball und die Bundesliga mit ihren Balltreter-Millionären uns wichtiger sind als unsere direkten Nachbarn, denen Monat für Monat der Arsch auf Grundeis geht, weil sie durch die Hartz-Gesetze mit ihrem Geld am 20. des Monats nicht mehr auskommen, dann darf man sich eigentlich nicht wundern, wenn schon bei kleinsten Anlässen die Polizei mit gezogener Waffe auftaucht und auch ohne Skrupel sie einsetzt.

Wir haben, trotz aller Düsternis, noch viele kluge Köpfe in diesem Land, doch sie werden viel zu wenig frequentiert und schreiben sich einen Wolf, statt in Ruhe gelesen zu werden.