AlterKnacker`s Presseschau Nr.48, die erste 2012

Ob wir uns in eine neue Ära Gauckeln, steht noch in den Sternen, das politische Gezänk geht auch ohne irgendwelche Anlässe weiter, denn wirkliche Politik wird von dieser Nicht-Regierung nicht mehr zu erwarten sein, sieht man mal von dem Vorschlag von den Linken und den Piraten ab und was ein Wirtschaftsblatt mit einem designierten Bundespräsidenten und seiner ‘wilden Ehe’ zu tun hat, erschließt sich mir so gar nicht, denn ein Pfarrer und sein Verhältnis zum Kapitalismus interessiert eigentlich nur Gauck-Gegner und die lesen doch recht selten das Handelsblatt, schon weil sie es sich nicht leisten können, es zu kaufen. Außer den Namen Merkel und Schäuble ist vom Rest dieser Koalition nur in Fußnoten sozusagen zu berichten und ich fange erst gar nicht an, nach irgend welchen sogenannten Erfolgen zu suchen, denn ich werde nur immer wieder gegen eine Wand aus Ignoranz auflaufen. Nimmt man die ganzen sogenannten ‘Gipfel’ des letzten Jahres zusammen, dann war unsere Kanzlerin gerade mal an Weihnachten wohl ein paar Tage zuhause und ansonsten musste sie aus dem Koffer leben.

Das sogenannte deutsche Volk ist für sie uninteressant geworden, ihre Sphären sind die große, weite Welt und manchmal ist sie auch nur in Paris, weil diese Stadt einfach mehr Flair hat als dieses proletenhafte Berlin. Kann ich ja verstehen. Aber die Welt dreht sich nun mal, denn bei Stillstand würden wir alle in den Weltraum gesogen werden. Schrecklicher Gedanke, wünsch ich wirklich niemandem, auch nicht meinen sogenannten ‘Feinden’.

Wichtige Themen wie den Rechtsextremismus hat ‘unsere Mutti’ schon lange nicht mehr auf ihrer Agenda, solche Themen würden ihr ja den Feierabend, so sie denn einen hat, versauen. Dem eingebetteten Video im Beitrag des Tagesspiegel möchte ich besondere Aufmerksamkeit angedeihen lassen. Was den Streit um Statistiken über rechte Gewalttaten angeht, darüber kann ich nur ungläubig den Kopf schütteln über eine solche Borniertheit der politisch und exekutiv Handelnden. Was den Extremismus, egal ob von rechts oder links angeht, so hat die Exekutive ja jetzt das Heft fest in der Hand und glaubt weiterhin an den Weihnachtsmann, damit nicht rauskommt, dass hinter der wirklichen Sauerei viel mehr steckt, als sie jemals würden zugeben können und müssen, außer der Tatsache, sie werden beim Lügen erwischt und das ‘rechte Auge’ bleibt blind wie bisher, seit mehr als 60 Jahren.

Genauso borniert können aber auch Schreiber von Beiträgen sein wie hier ein gewisser Christian Füller im SPON. Er gibt sich dazu her, mit Begriffen zu jonglieren, welche in der Arbeitswelt nun mal gar nichts zu suchen haben und er kommt sich dabei wahrscheinlich vor wie ein neuer Hemingway, hat aber noch nicht mal die Klasse eines ‘Jerry-Cotton-Schreiberlings’. In dieser, unserer Arbeitswelt gilt nur noch, schuften bis zum Umfallen und danach schnellsten sozial verträglich Ableben. Und in Angst zu leben vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Und die Konkurrenz schläft wahrlich nicht, auch wenn sie noch lange nicht den Standard europäischer Prägung und Qualität erreicht hat.

Bulgarien, das Armenhaus Europas, bietet niedrige Löhne und niedrige Steuern, die Arbeiter gelten aber als gut ausgebildet. Die ideale Startbasis für Unternehmen wie Great Wall. In China selbst sind die Löhne für Fabrikarbeiter zuletzt deutlich gestiegen.

Quelle

Der Aggressivität der chinesischen Wirtschaft können wir in €uropa noch gerade mal zehn Jahre stand halten, dann werden wir rein ökonomisch gesehen, überrollt.

Einen wirklichen Aufreger habe ich ich gerade gefunden, besonders, wenn ich mir vorstelle, dass Alice Schwarzer nicht gerade jedermanns Geschmack ist, aber so, wie Hartz-Betroffene generell schikaniert werden dürfen, dürfen sogenannte ‘Persönlichkeiten’, wie auch die Finanzwirtschaft, ohne großes Trara mit Unterstützung durch den Staat rechnen.

Zum Ende der Nachrichten heute ein kleine Verwirrung, welche in den Medien nicht selten vorkommen, aber selten bis gar nicht Erwähnung finden.

Hartz IV

Derwesten.de

 

 

HartzIV-Empfänger klagen seltener vor Gericht

Derwesten.de – ‎vor 3 Stunden‎

Deutschlands Sozialgerichte haben 2011 weniger Klagen zu Hartz IV bearbeiten müssen als im Vorjahr. Damit ist die Zahl der Klagen das erste Mal seit Inkrafttreten des Gesetzes gesunken. Die Richter warnen allerdings davor, von einer Trendwende zu

Erstmals weniger Hartz IV-KlagenT-Online

Sozialgerichte melden weniger HartzIV-KlagenWelt Online

Alle 29 Quellen anzeigen »

Kieler Nachrichten

 

 

Zahl der HartzIV-Verfahren stark gestiegen

shz.de – ‎vor 1 Stunde‎

An den Sozialgerichten in Schleswig, Kiel, Lübeck und Itzehoe stapeln sich die Akten für HartzIV-Verfahren. Um alle abzuarbeiten, müssten die Gerichte eineinhalb Jahre geschlossen werden. Foto: dapd Hartz IV als „Arbeitsplatz-Beschaffungsmaßnahme für

Massive Zunahme bei HartzIV-VerfahrenKieler Nachrichten

Arbeitslosigkeit gesunken, Hartz IV-Betroffenheit noch zu hoch

Die Überschriften sind gleichzeitig ein Link zu den betreffenden Beiträgen und jeder kann sich damit selbst eine Meinung bilden.

Als Abschluss noch etwas persönliches: Wir im FIWUS sind keine Profis und auch mit diesem Zustand eigentlich sehr zufrieden, aber ich möchte doch einmal auch darauf hinweisen, dass wir nicht jeden Tag unsere Beiträge schreiben können, denn zumeist ist dies wirklich harte Arbeit und einige von uns sind schon rein gesundheitlich nicht mehr in der Lage, stundenlang vor dem Computer zu sitzen und sich dann auch noch was gescheites einfallen zu lassen. Andere müssen arbeiten und/oder studieren. wir bitten einfach unsere Leserschaft, dies alles zu berücksichtigen, wenn sie unsere Seite anklicken und es ist mal gerade nichts wirklich neues zu vermelden gibt. Wir bemühen uns wirklich, aber wir sind auch nur Menschen. Bei mir persönlich kommt noch hinzu, wenn es zum Ende des Monats geht, dann ist das echte Jonglieren mit den Finanzen ein echter Balance-Akt, welcher mich quasi in eine Art Starre versetzt. Aber ich kann eins versprechen; solange ich meine Gedanken beisammen habe, wird der FIWUS weiter beliefert, auch wenn es manchmal etwas dauert.

Über den Autor

AlterKnacker

AlterKnacker

Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.