Wenn es nur noch um ‘Geld’ geht

In einer Demokratie soll das Volk der Souverän sein und seine Vertreter in die Politik und die Regierung schicken. Tatsache ist aber, dass diese Vertreter sehr schnell ein Eigenleben vorbei an ihren Wählern leben und diese sehr schnell vergessen. Die Bewegung “Occupy” hat dies uns allen wieder sehr ins Gedächtnis gerufen und die 99% wollen einfach wieder ihre Mitsprache zurück, welche ihnen von ihren sogenannten Stellvertretern gestohlen wurde.

Nachrichten wie diese sind inzwischen schon Normalität. Geld=Gier. HABEN als Begriff ist aus den meisten Köpfen nicht mehr weg zu denken. Bei Kindern gehört HABEN auch zu Normalität. Kinder sehen etwas, greifen danach und schreien auch sofort los, wenn man sie daran hindert, sich etwas zu nehmen. Der erwachsene Mensch nutzt da eher seine Kraft, reicht die nicht aus, schaltet er meist sein Gehirn ein und sucht nach Wegen, um trotzdem an das Gewollte zu kommen, zum Teil auch ungesetzlich. Doch es geht auch anders.

Leben minimal, nicht jeden Wunsch sofort erfüllen, seine /ihre Wünsche beschränken auf das Nötigste.

Was braucht der Mensch wirklich?

Zuerst einmal ein Dach über dem Kopf gegen die Witterung. Dann natürlich Lebensmittel und Getränke und natürlich Kleidung. Braucht er dafür eine bezahlte Arbeit? Nein, denn um dies alles zu haben oder zu bekommen, arbeitet er schon mehr als genug, oft mehr als Bauarbeiter oder Manager. Ein wichtiges Beispiel ist hier im Link auf geführt. Viele, welche diesen Beitrag lesen, werden erst mal den Kopf schütteln und es kategorisch ablehnen, an so ein Leben überhaupt zu denken. Einige werden sich sogar ekeln, ich nehme mich dabei nicht aus. Und doch ist es für einen gesunden Menschen eine Überlegung wert.

Wenn man nur noch nach leistungsloses Einkommen strebt, kann man natürlich auch leben, aber auch der Preis ist höher, wie man hier sehen kann. Man lebt, um zu arbeiten, nicht umgekehrt. Und je früher man dadurch stirbt, umso sozialverträglicher ist es für die Lumpenelite. Schon andere Beiträge von mir haben sich mit diesem Thema beschäftigt, mit sehr geringer Resonanz, es scheint niemanden zu interessieren und doch lässt mich dieses Thema einfach nicht los, denn es hat einfach mit Leben zu tun. Allein wenn ich daran denken muss, dass es Länder auf diesem Globus gibt, in denen Kinder nicht Kinder sein dürfen, nur weil sie ganze Familien ernähren müssen, dann wird meine Wut grenzenlos. Dieser Beitrag soll kein Paradies beschwören, denn so etwas gibt es nur in Geschichten und religiösen Idealen. Aber es gibt trotzdem Möglichkeiten, nicht nur immer dem reinen Konsum hinterher zu rennen und ihn eigentlich doch niemals ein zu holen. WIR, als die 99%, sind wie die Lemminge und daran muss sich im Denken etwas ändern. Auch dafür gibt es den FIWUS.

Wer mir jetzt entgegen hält, dass man dadurch aber die eigene Wirtschaft auch kaputt macht, wird Menschen wie Raphael Fellmer niemals verstehen und noch weniger, was er tut und wie er lebt. Wir produzieren den absoluten Überfluss und viele leben auch in diesem Überfluss und brauchen doch in Wirklichkeit nur ungefähr 10% von dem, was wir an Geld und Produkten anhäufen. Alle Wünsche können in Erfüllung gehen, doch woher kommen diese Wünsche? Wünsche können nur entstehen, wenn sie geweckt werden durch Äußerlichkeiten wie Werbung. “Live fast, die young” ist auch so ein Werbespruch, dämlich, aber vorhanden.