Graben graben…

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Gedanken des Nachbarn…

Der kleine Landlord und die Welt.

 

Auch dann, wenn einem selber nicht mehr viel bleibt, ist das Gebot der Stunde, dass man achtgeben muss: Die, welche noch weniger haben, leben so zwischendurch wie in den Ackerfurchen die Mäuse. Sie wuseln hin und wieder umher, verschwinden in ihren Löchern – und hast Du nicht achtgegeben, wollen sie etwas abhaben von dem, das Du noch mehr hast…

Wir brauchen wieder mehr Grenzgräben zwischen allen, das würde auch dem Staat helfen mit den Besteuerungen des Grenzverkehrs. Graben graben, zwischen allen und allem was anders ist, irgendwie…

Unsichtbar bestehen diese Gräben sowieso und sind errichtet aus Unverständnis, Ignoranz und Überheblichkeit. Das war schon immer so, und der Mensch geht ungern von seinen inneren Gewohnheiten weg, also behält er das alles bei, auch dann, wenn es nicht angesagt ist.

Was gehen einen Einzelnen die Leiden der anderen an? Was interressieren die Händel aus schierer Not? Sollen sie sich doch die Schädel einschlagen, dann ist Kroppzeug weniger auf der Welt. Jeder hat mit seinen eigenen Leiden genug zu tun, muss sich täglich berappeln, stündlich sorgen, alles zusammenhalten, sich schützen, da hat man genug zu tun. Jeder kämpft sich so gut es geht durch sein bisschen Leben, das ihm gelassen wird.

Sind wir Herr Wulff? Nein? Na, eben, denn da ist auch eine Grenze.

Darum, noch mehr Grenzen, wie früher – die Stände, zum Beispiel. Jeder in seinem Stande…

Und arme Luder gab es auch schon immer, und wird es immer geben, und wenn man nicht aufpasst, gehört man flugs dazu. Also abgrenzen, sich selber und seinen Stand. Armut für alle kann es ja auch nicht sein, oder?

 

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