Cameron – Der Ritter von der traurigen Gestalt

Hauen und Stechen zwischen den USA und €uropa als großes Drama und wieder geht es nur um UNSER Geld, dass in die Taschen von Raubritter ‘fließen’ soll. Die Amerikaner als Kreuzritter haben schon lange versagt und ‘Jerusalem’ kann so nicht mehr ‘befreit’ werden.

Nach diesem, besonders für Groß-Britannien, so unheilvollen Ausgang des €U-Gipfels, gestaltet als Mittelalter-Turnier, gibt es nur einen echten Verlierer dieses Turniers und der heißt David Cameron und wenn dies jetzt ein Mittelalter-Spektakel auf der Leinwand wäre, dann hätte der Hollywood-Regisseur Barack Obama ein wahren Flop abgeliefert. Als ‘falscher’ Robin Hood des Finanzplatzes London war er einfach zu schwach. Die echten Schwerter sind schon lange stumpf und die Lanzen sind heute eher aus Sperrholz gebastelt, denn aus guter englischer Eiche.

10.12.2011

Währungskrise

Obama drängt Euro-Länder zu großer Lösung

Von Sebastian Fischer, Washington

„Da gibt es noch etwas zu tun“: Barack Obama reagiert zurückhaltend auf die Reformvorhaben des EU-Gipfels. Der US-Präsident erhofft sich nun kurzfristig weitere Maßnahmen von Merkel und Co. Längst fürchtet er, die europäische Krise könnte über seine Wiederwahl entscheiden.

Pünktlich zum europäischen Gipfeltreffen hat der US-Ableger der Bertelsmann-Stiftung eine kleine Broschüre für die amerikanische Öffentlichkeit herausgegeben, Titel: „Was will Europa?“ Auf 38 Seiten folgt ein „Who is who“ der Euro-Krise. Und ganz am Anfang steht Deutschland.

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€uropa hat sich dazu durch gerungen, mit besonders breiter Brust als Bollwerk gegen den Raubritter-Kapitalismus der USA fest zusammen zu stehen und baut seine Trutzburgen aus. Der Dollar hat eigentlich schon lange seine Magie verloren und Obama fehlt der Zauberer, den er bisher in David Cameron oder einem anderen britischen Premier hatte, denn die Insel hat sich inzwischen noch schlimmer isoliert, als nur mit ihrer sogenannten Verkehrsführung, indem sie immer noch auf der ‘falschen’ Seite fahren.

Auch wenn Angela Merkel sich lieber in der Rolle der Maid Marian gesehen hätte, so wurde sie doch mit der Rolle von Morgana le Fey besetzt mit einem Nicholas Sarkozy als Merlin.

09.12.2011

EU-Gipfel

Merkel zahlt hohen Preis für ihren Sieg

Von Philipp Wittrock

Mehr Haushaltsdisziplin, schärfere Sanktionen, mehr wirtschaftliche Abstimmung: Gemeinsam mit Frankreichs Präsident Sarkozy hat Kanzlerin Merkel ihre Kernforderungen beim Euro-Krisengipfel durchgedrückt – gegen die Briten. Das kompromisslose Vorgehen birgt viele Risiken.

Berlin – Die Kanzlerin strahlt schon wieder die ihr eigene unerschütterliche Gelassenheit aus. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagt Angela Merkel in die Kameras, als sie am Freitagmorgen in Brüssel zum Auftakt des zweiten Gipfeltags aus der Limousine steigt. „Es ging darum, die Stabilitäts- und Fiskalunion zu beginnen.“ Dafür wollte sie keine „faulen Kompromisse“ eingehen. Nun werde jeder in der Welt sehen, dass man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt habe.

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Solche Turniere werden heute als Politik getarnt, nur sitzen in den Logen nicht mehr die Ritter ohne Fehl und Tadel, sondern die Schurken von den Rating-Agenturen von Gnaden der US-Administration, geführt von Bankern, Wirtschaftsbossen und Finanz-Haien. Doch die ‘Vogelfreien’ der Occupy-Bewegung in den Wäldern der großen Metropolen basteln fleißig an ihren Langbogen, auch wenn sie noch sehr lange auf einen neuen Robin Hood warten müssen, der ihnen sagt, auf welches Ziel sie sich einschießen sollen.

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

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