Menschen im Politikgeschäft, am Rande des Wahnsinns?

Wir haben Krisen, wir haben Schurkenstaaten, wir haben Militärs, wir haben Menschen auf diesem Planeten. Krisen sind Herausforderungen an sogenannte Experten, denn nicht jeder Mensch ist nun mal in der Lage, komplexe Zusammenhänge zu analysieren und dann auch noch positive Ergebnisse zu Tage zu fördern. Selbst unsere allseits beliebten Meteorologen können kein gutes Wetter machen, sie können es nur an Hand von Daten für einige Tage im Voraus bestimmen.

Liest man in den Print-Medien (die Beiträge im FIWUS kann man wohl ausdrucken, wie alles im Internet, sie werden aber nie auf Papier veröffentlicht) von all den sogenannten Tatsachen, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, hat dies alles noch mit einem normalen und friedlichen, aber auch menschlichem Leben zu tun?

02.11.2011

Umstrittenes Atomprogramm

Britische Zeitung berichtet über Angriffsplan gegen Iran

Großbritanniens Streitkräfte bereiten sich offenbar auf den Ernstfall vor. Sollten die USA militärisch gegen Iran vorgehen, könnten sie laut “Guardian” auf Unterstützung aus London zählen. Demnach halten die Briten einen Angriff noch vor den US-Wahlen 2012 für möglich.

Berlin – Die Planungen für einen möglichen Angriff sind offenbar schon sehr detailliert. Großbritanniens Armeestrategen überlegen laut “Guardian”, wo sie ihre Militärschiffe und U-Boote – bestückt mit “Tomahawk”-Marschflugkörpern – am besten stationieren könnten. Das Ziel: Iran.

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Wer denkt sich solch ein Szenario aus, das Menschen verletzt und/oder sogar tötet?

Jetzt bin ich wirklich kein Freund der iranischen Politik und ihrer sogenannten Politiker, die sich zum Teil auch noch Geistliche nennen, aber die werden doch am wenigsten getroffen, denn ein Krieg zielt in erster Linie auf Zivilisten, welche sich nicht verbarrikadieren können und einer Bombardierung auch nicht ausweichen können, denn dafür müsste so ein Land ja total unterbunkert sein, aber echte Bunker gibt es da nur für die privilegierten Vollpfosten.

Meine Meinung über Gewalt in jeglichem Sinne ist mehr als bekannt, da ich sie am eigenen Leib in jungen Jahren mehr als gespürt habe. Auch als ich sie dann selbst ausüben konnte, habe ich mir öfters als einmal eine blutige Nase geholt und mich irgendwann dazu entschlossen, Gewalt nicht mehr selbst auszuüben, sondern mich einfach zurück zu ziehen oder ihr aus dem Weg zu gehen. Gewalt ist erstens einfach nur dämlich und zieht immer eine Spirale von weiterer Gewalt nach sich. Andererseits weiß ich aber auch, dass mein eigenes Verhalten die Gewalt auf der Welt niemals stoppt, denn dicke Muskeln und ein erbsengroßes Gehirn gibt es leider immer noch zu oft.

Politiker setzen immer wieder Gewalt als Lösung von sogenannten Problemen ein, wie sie immer wieder betonen, als allerletzte Alternative. Solche Alternativen werden schon in sehr jungen Jahren dem einzelnen Menschen mit auf den Lebensweg gegeben, sei es durch Erziehung und/oder auch durch Selbsterfahrung. Zitate wie: “Krieg und Gewalt heiligt die Mittel” oder “Krieg ist auch eine Form von Diplomatie” werden immer wieder genannt. Unsere gesamte Vergangenheit ist von Gewalt durchzogen, auch und besonders in Verbindung mit sogenannten Religionen und sogar das sogenannte “Buch der Bücher”, die Bibel ist voll von Gewalt, zum Teil sogar “von Gott gewollt”. Dass allein ist schon ein Widerspruch in sich, wenn man nach den Lehren von Jesus Christus geht, welcher ja auf die Erde kam, um Frieden zu lehren. Aber auch er ist wenigstens einmal richtig ausgeflippt, als er die Geldwechsler (Banker) mit direkter Gewalt aus dem Tempel verjagte.

Das Gewalt fast immer von Mächtigen kommt, ist eigentlich unbestritten, denn sie wollen ihre Macht ja erhalten, koste es was, es wolle und die nötigen Finanzen haben sie ja und nehmen es in Kauf, diese wenigstens teilweise zu verlieren, denn sie sind nun mal in der Lage, dass ihnen auch ein sogenannten schlechten Zeiten das Geld nicht so einfach ausgeht.

Was den Iran angeht, geht es nicht um Atombomben in erster Linie, es geht um Erdöl, welches noch einige Zeit den Wirtschafts- und Finanzkreislauf am Leben erhält und nur ganz wenigen Menschen wirkliche Profite beschert. Auch wenn ein Präsident wie Barack Obama als sogenannter Friedensmensch angetreten war und deshalb sogar den Friedensnobelpreis quasi als Vorschuss erhalten hat, er ist nun mal auch Politiker und somit in Abhängigkeit von anderen Mächtigen, die aber quasi noch mehr Macht haben und niemals im Vordergrund agieren.

Die offizielle Schuldenlast der USA beträgt 14 Billionen Dollar, eine Summe, welche sich ein normal veranlagter Mensch gar nicht vorstellen kann. Allein schon diese Verantwortung müsste in der gesamten Politik die absolute Panik erzeugen, aber dann muss man öffentlich lesen, dass die Militärausgaben besonders in den USA immer weiter für wirklich gute Geschäfte sorgen, während zum Beispiel die “Occupy-Bewegung” sich mit ihren paar Hanseln Sorgen machen muss, wie es weiter geht mit ihrer Bewegung, denn die Gewalt on Oakland geht garantiert nicht von der Mehrzahl der Protestierenden aus, aber es ist um einiges leichter, sich vorzustellen, dass hier ein bezahlter Mob von dem sogenannten 1% einfach eingeschleust wurde, damit die Gesamtstimmung in der Bevölkerung kippt. Solche sogenannten ‘Kleinigkeiten’ werden viel zu oft beschrieben, als dass sie nur als Hirngespinst abgetan werden könnten. Tom Clancy`s Roman, in dem er beschreibt, wie die USA durch Flugzeuge in Gebäude angegriffen werden, war auch erst nur eine Fiktion eines Romanautors und wurde dann am 11.09.2001 Wirklichkeit. Dass sich inzwischen die zum Teil unglaublichsten Verschwörungstheorien um diesen Anschlag ranken, ist eine Sache, der ich hier garantiert nicht nachgehen werde, zumal ein Romanautor sich dieses Szenario lange vor dem tatsächlichen Anschlag ausgedacht hat.

Gewalt geht fast immer von Menschen aus, die denken, sie können es sich ‘leisten’. Genau dieses Denken gilt es zu ‘bekämpfen’ und auch wenn ich selbst solch ein Wort hier hinterlasse, so ist doch keine direkte und wortwörtliche Tat gemeint. Wer redet, schreibt und liest, hat immer noch bessere Aussichten im Leben, als direkte Gewalt anzuwenden.