Abra-Makabra oder die ESFS-Zauberlehrlinge

Es ist schon ein makabres Schauspiel, was derzeit in Berlin und Brüssel von der Politik geboten wird. Dort sollen aus 440 Milliarden 2 Billionen €uronen ‘gezaubert’ werden. Könnte ganz nach Goethe klingen, lässt sich aber dann doch nicht so zuordnen wie im Zauberlehrling, denn bei dem wollte ja nur einer Baden und überschwemmt das Haus, die Geldschwemme in der €uro-Zone speziell für die maroden Banken wird aber so nicht funktionieren. Das Ganze könnte sich aber auch ein Carsten Maschmeyer ausgedacht haben. Die wirklichen Risiken kann eigentlich nur noch ein unvoreingenommener Mathematiker überblicken, aber solche werden in die Zirkel der Macht erst gar nicht zugelassen, denn die könnten sich ja sehr schnell als wirkliche Spielverderber entpuppen.

19.10.2011

Hebelung des EFSF

SPD und Grüne fordern neue Euro-Abstimmung

 

Wird der EFSF auf eine oder gar zwei Billionen Euro gehebelt? Angesichts jüngster Berichte über eine Ausweitung des Rettungsschirms dringen SPD und Grüne auf eine erneute Abstimmung im Bundestag. Union und FDP blocken ab.

Berlin – Die Bundesregierung steht beim Euro-Rettungsschirm möglicherweise vor neuen Problemen. SPD und Grüne fordern, erneut den Bundestag und nicht nur den Haushaltsausschuss des Parlaments über den EFSF abstimmen zu lassen.

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Wirkliche Hilfe ist aber auch von den etablierten Medien nicht mehr zu erwarten, denn allein die Summen, welche hier so ganz locker und flockig in den Raum gestellt werden, sind so unglaublich hoch, dass selbst Finanzgeschulte hier nur noch vor Ehrfurcht erstarren können.

Zocker-Mentalität wird weiter geübt, ganz so, als würde es nicht ausreichen, dass schon im weltweiten Finanzbetrieb genau diese Zocker diese Krise verursacht haben. Und jetzt will die politisch herrschende Klasse quasi noch eins draufsetzen und den Menschen und Wählern, welche sie eigentlich nur vertreten, das goldene Zeitalter für die Zukunft versprechen, natürlich mit ein paar wenigen Missliebigkeiten, welche diese Masse Mensch aber ohne große Einschränkungen tragen können, sieht man mal davon ab, dass immerhin 99% danach am Hungertuch nagen werden. Und die Kindeskinder auch noch.

Das ist schlecht für uns aussieht, merken wir selber. Immer mehr Deutsche müssen sich mit Nebenjobs über Wasser halten, die manchmal den Hauptarbeitsplatz gefährden – auch kleine Beamte müssen so dazu verdienen, Ostdeutsche kriegen kaum noch Arbeit, selbst wenn sie Ingenieure sind, 500 000 Kinder hungern aktuell in Deutschland, wofür man auch direkt die Hartz-Gesetzgebung verantwortlich machen kann:

Heinz Hilgers, Präsident des deutschen Kinderschutzbundes, macht die zu niedrigen Hartz-IV-Sätze für Kinder verantwortlich. Wenn für einen 13-jährigen Jungen drei Euro pro Tag ausreichen müssten, „kann man das Kind kaum ausreichend ernähren“, sagte er der WAZ. Mit Hartz IV auszukommen, sei eine große Kunst. Das würden auch viele Eltern mit einem gehobenen Bildungsniveau nicht schaffen.

Rot/Grüne Sozialpolitik hat uns – unter dem Beifall von CDU/CSU, FDP, Unternehmerverbänden, Gewerkschaften und Sozialverbänden ein ganz einzigartiges Phänomen beschert: wir haben Somalia mitten in Deutschland:

Für 500 000 Kinder seien die Ernährungsbedingungen mit denen in Entwicklungsländern vergleichbar, sagte der Präsident des Ärzteverbandes, Wolfram Hartmann.

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Angst vor Verlusten, ob Arbeit oder Status, bestimmen inzwischen das Leben von vielen Menschen nicht nur in unserem Land und die meisten dieser Länder behaupten, eine Demokratie zu sein, aber das Volk hat immer weniger zu sagen bzw. zu bestimmen. Aber es werden Botschaften verkündet, welche als froh verkauft werden und es doch nie sein werden. Der Sozial-Kill soll/wird einfach weiter gehen und dem einen Prozent, welches von allem profitiert, den weiteren Lebensgenuss sichern.