#OWS – Sie waren nicht die Ersten

Protestbewegungen seit Beginn dieses Jahres: Tunesien, Ägypten, Jemen, Bahrein, Syrien, Libyen, Spanien. Tunesien ist bisher am besten weggekommen; die Ägypter hat es wohl hart getroffen, aber sie haben Mubarak verjagt; Jemen in der Schwebe; Bahrein hat mit Hilfe arabischer Panzer die Proteste niedergeschlagen; in Syrien wird das Regime eigentlich immer noch von bestimmten UNO-Mitgliedern gestützt und kann seine eigenen Bürger weiter killen; Libyen hat mit Hilfe der Nato und mächtig viel Waffengewalt diesen Verrückten (Gaddafi) wohl noch nicht verjagen können, denn sie finden ihn einfach nicht, aber dieser Kerl hat auch mächtig viel Geld auf der Seite und er wird dadurch bisher ‘geschützt’; in Spanien war wohl der Ansatz ganz ansehnlich, aber die Spanier haben nicht durch gehalten.

“Occupy Wall Street” ist jetzt rund 4 Wochen am Kochen und im sogenannten ‘Land of Freedom’ werden bestimmte Polit- und andere Kreise wohl nicht mehr so lange zuschauen, wie ihnen langsam, aber sicher die Felle davon schwimmen.

Finanzen Räumung verschoben: Wall-Street-Protestler bleiben

New York (dpa) – Die seit Tagen befürchteten Zusammenstöße zwischen der Polizei und Demonstranten an der New Yorker Wall Street sind ausgeblieben.

Der Grund: Eine lange angekündigte Großreinigung des von Hunderten Bankenkritikern besetzten Zuccotti-Parks wurde am Freitag nur eine halbe Stunde vor dem geplanten Beginn abgesagt. Die Aktivisten von «Occupy Wall Street» («Besetzt die Wall Street») jubelten. Dann kam es doch noch zu kleineren Zusammenstößen. Mehr als ein Dutzend Aktivisten wurde festgenommen. Für Samstag sind inzwischen weltweit Proteste geplant.

Seit genau vier Wochen kampieren vor allem Jugendliche im kleinen Zuccotti-Park nördlich der Banken- und Börsenstraße. Aus ursprünglich dutzenden Studenten sind mittlerweile mehrere hundert Menschen geworden, denen die Macht der Banken zu groß ist und die höhere Steuern für Reiche und Großunternehmen fordern. Zu einer Demonstration in der vergangenen Woche waren 7000 Menschen gekommen. Immer wieder gab es Festnahmen, die Proteste blieben aber weitgehend friedlich.

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Erst seit wenigen Tagen finden die Proteste in den USA auch hier in den Medien Beachtung, aber die Beitragsschreiber nehmen diese Bewegung immer noch nicht so ernst, wie sie es eigentlich verdient. Das konnte ich besonders heute im SPON erkennen, als sie einen Forumsbeitrag von mir einfach nicht angenommen haben, nur weil ich auch direkt den SPON sozusagen ‘angegriffen habe:

Die Medien öffnen mal wieder alle Klischee-Schubladen, denn zumeist anders als in Schubladen können die meisten wohl nicht Denken. Dabei gibt es mehr kritikwürdiges als nur der Kapitalismus, aber das würde ja die Vorgabensformeln der Machteliten sprengen, welche diese Formeln den Medien schon mal vorab ausgegeben haben. Echte und wahre Gesellschaftskritik lässt sich nicht mit wenigen Schlagzeilen belegen, die sogenannten 99% aus der Bewegung “Occupy Wall Street” gehen ja auch nicht allein nur wegen der Bankster auf die Straße, ebenso wenig wie in Israel die Sozialkritiker nicht nur gegen hohe Preise bei Wohnraummieten und Lebensmittel protestieren. Diese Gesellschaftskritik ist so umfassend und erinnert immer mehr an Frankreich 1789 und dies im Zeitalter des Internet und dass macht den sogenannten Mächtigen mächtig Angst.

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Oh, wie ich Zensur ‘liebe’. Deshalb, unter anderem auch, habe ich den FIWUS gegründet und mir auch Autoren gesucht, welche sich gerne genau wie ich selbst ‘Frank und Frei’ äußern, auch in den Kommentaren.

“Occupy Wall Street” ist aber inzwischen doch zu einer Bewegung geworden, welche man nicht mehr so einfach übersehen und -hören kann, denn sie verteilt sich nun mal über ein riesiges Land und ihre Forderungen erstrecken sich nicht mehr allein auf den Finanzsektor. Wenn am morgigen 15. Oktober weltweit wirklich ein Aufschrei rund um die Welt ertönt, worauf ich, aber auch viele Millionen andere Betroffene hoffen, dann wird dieser Aufschrei nicht mehr ungehört verhallen, denn dieses sogenannte ‘one %’ wird dann wissen, dass auch viel Geld nicht helfen kann, wenn es darum geht, Gerechtigkeit zu schaffen.