USA – … und die Welt ist ja so einfach gestrickt

Wetter mies, die Stimmung kriecht auf dem Zahnfleisch. Ob sich die Äußerlichkeiten zu einer Depression ausweiten, bleibt abzuwarten. Habe um 14:00 Uhr Termin mit meiner Betreuerin, aber ich bin schon früher in die Stadt gefahren, zum einen zum Einkaufen, zum anderen, weil ich endlich, nach 2 Wochen in der Bude, wieder mal auf einen Cappuccino in meinem Lieblings-Café aus war. Solche Tage sind zur Zeit wirklich selten. Leider ist der Tag insgesamt schon sehr mies, da fallen mir auch keine gescheiten Sätze ein, die sich dann zu einem Beitrag zusammen setzen lassen.

Ich kann aber nicht umhin, mich jetzt hier in dem Café mit einer Nachricht zu befassen, die seit heute morgen im Blätterwald raschelt und dazu muss ich zuerst mal folgendes loswerden.

Ich bin gewiss kein Freund der politischen Situation im Iran, was diese Hirnis in Teheran so alles ausbrüten, geht sowieso auf keine Kuhhaut, aber eins sind sie garantiert nicht, nämlich blöd. Was die Amerikaner jetzt so unter das ‘Volk’ zu bringen versuchen, ist für mich unter anderem eine reine Nebelkerzen-Aktion, denn die Sticheleien gegen €uropa und den €uro haben nicht die gewünschten Resultate gebracht und Aktionen wie “Occupy Wall Street” verlagern die Sicht der amerikanischen Bevölkerung auf Dinge, die für die sogenannten ‘Eliten’ der Macht besser im Dunkeln bleiben sollen.

Die letzten drei Jahre mit Präsident Obama haben keinen wirklichen Wandel im Denken dieser sogenannten Supermacht bewirkt. Selbst die Rambo-Methoden werden immer wieder aus der Schublade gelassen und diese neuerliche ‘Inszenierung’ gegen den Iran soll wohl wie ein Befreiungsschlag wirken gegen die horrenden Schulden dieses Landes, denn der Wahlkampf ums Weiße Haus hat schon lange begonnen. Leider kann man Obama diesen Nobelpreis nicht mehr aberkennen, aber seine Landsleute werden garantiert daran erinnern, wenn sie seine Agenda Revue passieren lassen und feststellen, dass nur heiße Luft produziert wurde.

Dieser Präsident ist nicht Schuld an der finanziellen Misere seines Landes, aber bei den wirklich Verantwortlichen wurde ganz einfach ‘vergessen’, sie zur Verantwortung zu ziehen, wie so oft in diesem Land, welches nur noch von Gier durch die sogenannten ‘Eliten’ zusammen gehalten wird. Dass diese auch gerne Mal Gott spielen, kann man sich als Normalsterblicher ruhig vorstellen, auch wenn ich selbst Verschwörungstheorien am liebsten in Romanen und Filmen konsumiere.

In der Nacht wurde auch die Anklage bekannt. Sie umfasst 21 Seiten und enthält teils haarsträubende, filmreife Details. Arbabsiar, der in Texas lebe, flog demnach Ende Mai erstmals nach Mexiko, wo er sich mit einem Mann traf, den er für den Vertreter eines Drogenkartells hielt. Es habe sich in Wahrheit aber um einen Informanten der US-Drogenfahndungsbehörde DEA gehandelt.

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Hollywood lässt grüßen. Solche sogenannten Verschwörungen zu einem Attentat werden niemals so stümperhaft vorbereitet und die Beteiligten verhalten sich garantiert nicht wie aus einem Film-Drehbuch ersichtlich. Über diese ganze ‘Affäre’ lohnt es sich allerdings, einfach mal darüber nachzudenken.