#Hartz IV – Ein erneuter Schlag ins Gesicht

Das Datum 09.02.2010 ist jedem Hartz IV-Empfänger noch in Erinnerung, wenn auch meist nicht mit ‘beglückenden’ Gedanken. Dort hatte dieses Gericht eine Frist gesetzt, welche vom Gesetzgeber in Berlin schon mal gar nicht ernst genommen wurde, denn diese Frist wurde einfach nicht eingehalten. Sanktionen brauchte der Gesetzgeber ja, wie so oft schon, nicht zu befürchten.

Als dann im April 2011 die sogenannte Reform endlich fertig war, hatte sich im Grunde genommen nichts geändert. Die 5 €uronen Zuschlag wurden schon von der sich anbahnenden Inflation vollständig aufgefressen. Das sogenannte Bildungspaket ist ein solches Bürokratie-Monster, dass sich die Betroffenen gar nicht erst dran wagten, es zu beantragen. In etwas über 3 Monaten ist das Jahr 2011 zu Ende, aber die Kinder sind weiterhin die Gekniffenen. Und jetzt kommt der nächste Hammer:

… and the Winner is …

Hartz IV-Sätze werden überprüft: RUB-Sozialwissenschaftler erhalten Auftrag der Bundesregierung

Dr. Josef König

Pressestelle

Ruhr-Universität Bochum

04.10.2011 13:16

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat zwei RUB-Professoren damit betraut, bis Februar 2013 die Berechnungsgrundlagen für die Hartz IV-Sätze neu zu ermitteln – mit verbesserten Berechnungsmethoden und neueren Daten. Prof. Dr. Notburga Ott und Prof. Dr. Martin Werding aus der Sektion für Sozialpolitik und Sozialökonomie der sozialwissenschaftlichen Fakultät konnten mit ihrem Forschungskonzept den Auftrag der Bundesregierung für die RUB gewinnen.

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Hartz IV-Berechnungen als sogenanntes Gewinnspiel. Die Betroffenen werden ‘begeistert’ sein. Und zufällig ist 2013 auch wieder Bundestagswahl. Aber wir haben ja inzwischen auch eine neue, zusätzliche Alternative zu dem ganzen Hartz IV-Wahlverein der sogenannten etablierten Parteien: immerhin gibt es jetzt die PIRATENPARTEI, wenn man sich schon nicht mehr auf die LINKE verlassen kann.