#€uro-Krise: Kakophonie der Regierungen

Ich hätte auch den Titel “Die ‘richtige’ Richtung” verwendet, wenn ich denn eine Richtung in dem ganzen Wirrwarr erkennen könnte, aber wahrscheinlich bin ich nur einfach zu doof.

Die mehr als lästige Uneinigkeit der €uropäer ist schlimmer als die sogenannten Diskussionsrunden im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, und die sind schon unerträglich, weil es einfach wirklich zu viel sind und immer die gleichen Personen zu Wort kommen. Die mehrfachen Hinweise von Angela Merkel zum vermeintliche Ende des €uro und der Gemeinschaft in Verbindung mit Krieg macht mir, aber auch der Bevölkerung, mehr Angst als die €uro-Krise selbst, denn allein schon die Tatsache, dass eine führende Regierungschefin dies tut, zeugt mir davon, dass sich irgend jemand dies sogar wünscht und Frau Merkel nur dessen oder deren Sprachrohr ist.

Die ständigen Versammlungen der Regierungschefs der €uro-Zone schaffen es einfach nicht mehr, den Eindruck loszuwerden, dass es sich bei diesen Treffen nur noch um Auszeiten handelt, damit sie ihre sogenannte Arbeit einfach mal ruhen lassen und sich als Kaffeekränzchen ausruhen können.

Tatsächlich hat Berlusconi erst unter massivem Druck und wiederholten Kursänderungen mit dem Sparen begonnen. Er demonstrierte damit nicht nur, dass er seinen populistischen Regierungsstil wohl bis zum bitteren Ende durchhalten wird. Das Verhalten des mächtigen Medienunternehmers zeigt auch, wie begrenzt der Einfluss der EU auf verschuldete Mitgliedstaaten ist, solange diese noch nicht mit Finanzhilfen gestützt werden müssen.

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Dumpfbacken wie Berlusconi sind die echten Totengräber des europäischen Gedankens.

Seit Montag hellt sich die Stimmung an den Börsen nach mehreren Wochen teils hoher Verluste wieder auf. Ursache sind Gerüchte, wonach der Euro-Rettungsschirm EFSF noch weiter aufgestockt werden soll. Diesen Spekulationen erteilte die Bundesregierung am Dienstag zwar eine Absage , die Anleger zeigten sich von dem Dementi aber unbeeindruckt.

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Die Finanz- und Wirtschaftspolitik wird schon lange nicht mehr in Berlin gemacht und wenn doch, so sind die Vorgaben der Lobbyisten immer schon mit eingearbeitet. Jetzt müssen die Parlamentarier sogar schon ‘Hausaufgaben wie in der Schule’ machen und sich schriftlich zu etwaigen Abweichungen von der Regierungsmehrheit formulieren. Nicht das Gewissen, sondern die Partei-Räson bestimmt das Geschehen.

Nach der Probeabstimmung forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel alle Unions-Parlamentarier, die noch Probleme mit der Zustimmung zum EFSF hätten, auf, dies schriftlich bis Mittwochabend bei der Fraktionsführung bekannt zu geben. Sie habe keine Lust, bei der Abstimmung im Bundestag überrascht zu werden und in lächelnde Gesichter von SPD-Chef Sigmar Gabriel und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier zu schauen. „Das kann ich nicht gebrauchen, dafür habe ich Sie zu gerne und dafür haben wir gemeinsam noch zu viel vor“, sagte Merkel in der Fraktionssitzung nach Angaben von Teilnehmern.

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Machtpolitik mit dem Holzhammer, Frau Merkel als Domina, schöne Zustände in der Bundeshauptstadt. Der Wähler ist letztendlich der Verarschte, denn egal, ob ESFS 400 Milliarden oder 700 Milliarden kostet oder möglicherweise doch eine Billion €uronen, wirklich stemmen lassen sich diese Summen von keiner Volkswirtschaft mehr und die europäischen Verträge sind schon lange nicht mehr das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.

Wenn zum Beispiel die Franzosen im nächsten Jahr ihren Sarkozy möglicherweise in die Wüste schicken, dann fängt das ganze Spiel wieder von vorne an, denn die Sozialisten in Frankreich sind von anderem Kaliber als unsere deutschen Sozen, die sich ja jetzt schon anbiedern, um wieder an die Regierungsmacht zu kommen.

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

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