Mathematik ist wohl in der Politik nicht erwünscht

Richtiges Rechnen wird UNS allen in der Schule beigebracht, aber wenn man sich die Zahlenwerte der Parteien in der Politik anschaut und dann die Rechnung objektiv betrachtet, besonders heute bei der Wahl in Berlin als Abschluss des Super-Wahljahres 2011 in Deutschland, dann reden wohl fast alle sich die Zahlen schön und fühlen sich als Gewinner, aber ich persönlich kann nur einen wirklichen Gewinner erkennen, die Piratenpartei.

Von Null auf 9% ist für diese Partei ein echter Sieg, was sie daraus machen, wird erst die Zukunft zeigen, denn bisher war nur der Name bekannt, ansonsten kann man verschiedenes, wie Wahlprogramm und Wahlziele, auf der Homepage der Partei nachlesen.

Die SPD mit knapp 29% feiert sich, als hätte sie den Staat insgesamt gerettet, obwohl sie weiter Stimmen verloren hat und auch bundespolitisch keinerlei Aufwind zu erkennen ist; Gas-Gerd lässt immer noch grüßen.

Noch ekliger empfinde ich den Jubel um plus 2 Prozent auf jetzt etwas über 23% bei der CDU. Die TV-Gratulationen zu solch einem Ergebnis finde ich einfach zum kotzen.

Die Grünen sind wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen, denn ihr Hang hin zu Rot-Grün sind mit ihren 18,5% schon ziemlich gefährdet. Es sieht so aus, als müsste sich die SPD aus rein rechnerischen und auch logistischen Erwägungen mit den Schwarzen verbünden.

Zur Linken werde ich mich heute nicht mehr äußern, denn ich will mein Parkinson nicht noch mehr verschlimmern durch mein Dauerkopfschütteln. (11,5%)

Bleibt zum bösen Ende dieses Tages hin nur noch der in keiner Weise unerfreuliche Abschied von der FDP. Diese Ein-Themen-Partei hat in der deutschen politischen Landschaft nichts mehr zu suchen. (2%)

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AlterKnacker

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Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.