Trittin und auch die Grünen in der Angstfalle vor Hartz IV?

Der Höhenflug der Grünen nach dem Aus der Kernenergie, inszeniert von einer schwarzen Kanzlerin, hat sich wieder zum Sturzflug für die Grünen in die Bedeutungslosigkeit entwickelt. Das sogenannte Führungspersonal um Künast, Roth und Trittin/Özdemir ist mit seinen öffentlichen Statements inzwischen so ausgelutscht, dass es nicht mehr zu ertragen ist. Sie sind wohl vor jeder Kamera, welche sie erwischen können, präsent, aber die Aussagen haben keinen wirklichen Inhalt mehr. Es fehlt inzwischen an öffentlichem Nachwuchs, denn die Vorturner haben den Status von Turnvater Jahn erreicht, altbacken und in den Gelenken schon reichlich steif.

Natürlich liegt dass auch daran, dass die anderen Parteien, allen voran die Union und die SPD von den Grünen so einiges an Politikfeldern abgekupfert haben und mit eigenen Ideen quasi wie ein guter Koch, der viel Ehrgeiz nach einem Stern hat, verfeinert haben. Immerhin macht das Fernsehen mit seinen Koch-Shows es der Politik quasi vor, denn ständig nur Einheitsbrei macht wohl satt, aber kitzelt keinen verwöhnten Gaumen. Wenn Alfons Schuhbeck und Tim Mälzer außer Kochen auch noch Politik machen würden, hätten sie allein durch ihre innovativen Ideen inzwischen mehr Chancen, gewählt zu werden als das derzeitige Führungsquartett der Grünen und was noch wichtiger wäre, sie würden ihre Aussagen so abgeben, dass selbst Halbdeppen dies noch verstehen und sogar auch ‘nachkochen’ könnten.

Der sogenannte Nachwuchs wird, was die Öffentlichkeit angeht, immer schön in den hinteren Reihen gehalten, denn das Führungsquartett erlaubt neben sich keinen Nachwuchs, der möglicherweise jünger und frischer beim Publikum ankommen könnte. Was auch noch einen Ausschlag gibt, ist die Tatsache, dass Joschka Fischer durch seine Popularität inzwischen so viel Geld durch Lobbyarbeit verdient und die Quadriga in ihrer jetzigen Konstellation für die Wirtschaft einfach nicht attraktiv genug ist. Selbst das ‘Austragshäusel’ €uropa wäre für diese Vier nur ein riskanter Schritt, der sich schnell als Abgrund erweisen könnte, in den man sich nicht freiwillig stürzen will.

Grün in seiner jetzigen Form hat sich quasi selbst überlebt. Zuviel von den wirklich guten Ideen und Innovationen ist auf die anderen Gruppierungen übergegangen und die Grünen in ihrer jetzigen Form sind nicht mehr in der Lage, über ihre eigenen Schatten zu springen und zum Beispiel solche ‘Angriffe’’ wie jetzt von den Piraten ohne größere ‘Verluste’ so einfach abzufangen. WIR als Bevölkerung und Wähler brauchen keine sogenannten Volksparteien mehr, denn was dabei inzwischen als ‘Ergebnis’ rauskommt, hat Schwarz-Gelb mehr als abschreckend bewiesen und besonders die Blau-Gelben sind das ‘beste’ Beispiel dafür.