Wenn Otto-Normalo nur noch Bahnhof versteht

Sprache, die man versteht, ist ein wunderbare Sache, gequirlte Hochschulscheiße soll eigentlich nur ablenken und man wirkt ja so intellektuell. Es gibt immer die Möglichkeit, sich so auszudrücken, dass wirklich jeder Bildungsgrad Beiträge auch wirklich versteht und sich doch eine eigene Meinung bilden kann.

Aber vielleicht muss man bei dieser Partei auch so argumentieren, denn die meist außenstehenden Kommentatoren, habe ich persönlich den Eindruck, haben selbst keine Ahnung, wie sie diese sogenannten politischen Neulinge in ihre Schubladen einordnen sollen.

14.09.2011

Analyse

Warum die Piraten in Berlin so gut ankommen

Phänomen Piratenpartei: Der Berliner Außenseiter-Truppe wird in Umfragen der Einzug ins Abgeordnetenhaus prognostiziert. Was aber ist ihr Erfolgsrezept? Der Göttinger Parteienforscher Alexander Hensel kommt in einer Analyse zu überraschenden Ergebnissen.

Lange Zeit dümpelte die Piratenpartei im Nirwana unbedeutender Kleinparteien, jetzt stehen sie vor einem Erfolg: Aktuellen Wahlprognosen zufolge haben sie in Berlin erstmals eine klare Chance auf den Einzug in ein Landesparlament.

Das Image der Partei war zuletzt lädiert: In Berichten war von persönlichen Schmähungen, politischer Resignation und basisdemokratischem Chaos die Rede, aber mit den ersten positiven Wahlprognosen drehte sich der Wind: Den Piraten wurde eine Chance attestiert. Die von außen formulierte Erfolgsprophezeiung enthob die Piratenpartei dabei ihres wahlpsychologisch bedeutendsten Makels: dem Vorwurf, eine Stimme für die Piraten sei parlamentarisch schlicht verschenkt.

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Sollten die Piraten es wirklich am Sonntag in Berlin schaffen, die 5%-Hürde zu überspringen, werde auch ich persönlich mich mit dieser Gruppierung oder auch Partei befassen müssen. Mir selbst sind Parteien inzwischen mehr als suspekt, dass kann man im FIWUS in einigen Beiträgen viel besser nachlesen, aber ich werde versuchen, fair zu urteilen, was uns alle wirklich erwartet, wenn wir uns für diese Partei interessieren und/oder auch noch wählen. Vorschusslorbeeren werde ich auch im FIWUS keine vergeben, dazu bin ich, was Politik angeht, viel zu skeptisch oder ich bin mit meinem Alter von knapp 64 einfach inzwischen zu konservativ. Aber selbst wenn man mir dieses Etikett anklebt, so kann ich damit leben, mit anderen Gegebenheiten musste ich mich ja auch abfinden oder auch nicht.

Was unser politisches System angeht, so kann es mehr als eine neue frische Brise gebrauchen. Sollte diese Brise sich aber zum zerstörerischen Orkan entwickeln, kann ich wenigsten rechtzeitig davor warnen und in Deckung gehen.