Der Brüller des Tages

Meine erste Reaktion auf diese Nachricht war schenkelklopfendes Lachen. Ausgerechnet ein Bunga-Bunga-Fürst will sein durch eine Finanz-Krise gebeuteltes Land durch eine Geldstrotzende kommunistische Diktatur aus der Klemme helfen lassen. Wirkliche Freunde finden solche Landesfürsten wohl nur bei Diktatoren, da Gaddafi ja auch einer von ihnen war, denn oft ist die eigene Denke in einem hohen Maße die Gleiche.

China ist rein politisch eine der schlimmsten Diktaturen auf unserem Globus und dabei meine ich nicht die normale Bevölkerung, sondern nur die Parteibonzen und die Staatsbüttel, welche so grausam und radikal diese Bevölkerung unter ihrer Knute halten. Hinzu kommt, dass dieser Staat und seine Büttel inzwischen ein Vermögen in einem solch hohen Maße angehäuft haben, dass es selbst den Superreichen Privatpersonen auf dieser Welt schlecht wird bei dem Gedanken, was dieser Staat sich noch so alles unter den Nagel reißen und im Endeffekt beherrschen will.

Geld ist Macht und so viel Geld, wie die Chinesen inzwischen angehäuft haben, macht übermächtig und verleitet dadurch auch irgendwann zum Größenwahn. Hinzu kommt auch noch die riesige Bevölkerungszahl, welche so leicht dazu führen kann, ihre Großmachtsträume ausleben zu wollen. Wenn diese Chinesen einmal einen Höhenrausch bekommen und einen echten Eroberungskrieg anfangen, dann Gnade uns Gott, denn dagegen zu halten, selbst wenn alle westlichen sogenannten Demokratien zusammenhalten, halte ich für eine absolute Illusion.

Noch wird keine direkte Gewalt ausgeübt, aber auch eine Gewalt über die Finanzen kann schon ganz merkwürdige Gefühle erzeugen und auch dann Angst machen und ich bin nun mal schon zu alt, um mir von solchen Voraussetzungen Angst machen zu lassen. Menschen wie Berlusconi, die selbst persönlich über eine Finanzmacht verfügen, ficht so etwas natürlich nicht mehr an, zumal er ja auch nicht mehr der Jüngste ist und auch weiß (hoffe ich), dass das letzte Hemd keine Taschen mehr hat, um irgend etwas ins Jenseits mitnehmen zu können. Aber den Italienern wird es für die Zukunft ziemlich schlecht bekommen, wenn sie sich durch ihn in die Hände dieser ‘Freunde’ begeben.