Vier Gewinner, zwei Verlierer? Wer diese Wahl so kurzsichtig sieht, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen. Der größte Verlierer ist der Wähler selbst, der nicht zur Wahl gegangen ist, denn wer nicht zur Wahl geht, lässt sich gerne fremdbestimmen, auch von solchen Parteien, die mit dem Wort Demokratie so gar nichts anfangen können und sich lieber auf Diktate und auch dann auf Gewalt verlassen. Wer mit wem in Meck-Pomm koaliert, ist sowas von egal, denn was dort im Parteienspektrum an Farben leuchtet, würde sogar einem hochauflösenden TV-Bildschirm die Schamesröte auf die Mattscheibe treiben. 48% Nichtwähler haben mit gelebter Demokratie nichts mehr zu tun.

04.09.2011

Wahl in Mecklenburg-Vorpommern

SPD und Grüne triumphieren, NPD im Landtag, FDP raus

 

Die Sozialdemokraten sind klarer Sieger der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern. Die Grünen feiern den Einzug in den Landtag. Auch die NPD ist wohl knapp drin. CDU und FDP fahren heftige Verluste ein, die Liberalen müssen das Schweriner Schloss verlassen.

Schwerin – Die Umfragen der vergangenen Wochen hatten es schon prognostiziert: Die SPD unter Ministerpräsident Erwin Sellering bleibt stärkste Kraft in Mecklenburg-Vorpommern. Der ARD-Hochrechnung zufolge kam seine Partei bei der Landtagswahl an diesem Sonntag auf 36,8 Prozent (ZDF: 36,5). Das macht einen Zugewinn von sieben Prozentpunkten aus. “Wir haben es geschafft, weil wir zusammengehalten haben”, sagte Sellering.

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Nordafrika (Tunesien, Libyen, Ägypten) ist schon mal ein gutes Stichwort für Bestrebungen, sich von Machthabern zu trennen, die eigentlich nur in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Israel zeigt seinen Politikern genauso direkt die rote Karte, im Jemen hat sich der Machthaber wohl verdrückt, um seine Schäfchen möglicherweise doch noch ins Trockene zu bringen und Syrien wird nicht angetastet, weil es sowieso nichts bringen würde, irgendwelche Sanktionen durchzusetzen, denn wenn wir in €uropa denen kein Öl mehr abkaufen, dann freuen sich die Chinesen und lachen nur über die blöden €uropäer und genau diese sitzen jetzt in ihrem mehr oder weniger schönen Zuhause und schlottern vor Angst um ihre paar Kröten, die ihnen von ihren eigenen Regierungen im Endeffekt sowieso abgenommen werden und wer sowieso nichts mehr hat, sitzt resigniert in der Ecke und heult den ‘guten alten Zeiten’ nach, auch wenn sie kackbraun waren.

In €uropa sind fast alle Regierungen in der Geiselhaft einer Währung, die trotz der Turbulenzen an den Finanz- und Wirtschaftsmärkten immer noch stark und stabil daher kommt und nur in den Medien mit Angstszenarien belegt werden, denn selbst das Überdenken von Möglichkeiten zur Herstellung der Vereinigten Staaten von €uropa ist in vielen Fällen nur eine Alibifunktion, die aber von den Egoismen der einzelnen Staaten nicht besonders ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Angedachte Gedanken über ‘echte Demokratie’ werden überall auf unserem Kontinent gedacht, doch die meisten laufen gegen eine Betonmauer, denn dazu gehört nun mal auch aktives Mitmachen. Ich persönlich suche und denke wohl sehr viel über Möglichkeiten darüber nach, komme aber auch zu keinem vernünftigen Ergebnis, ich weiß nur, so weitergehen wie bisher kann es nicht.

Griechenland hat schon klar gemacht, dass sich die finanzielle Situation nicht ändern wird und Italien mit seinem sexsüchtigen Potentaten folgt brav dieser Richtung, denn auch wenn Deutschland noch so sehr die Backen aufbläst und den dicken Maxen markiert, die €uro-Bonds werden kommen, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche.

Kurze Intermezzos in diesem €uropa-Szenario werden als ‘Unfälle’ angesehen oder bleiben wie in Spanien auf halber Strecke einfach stehen oder hinterlassen, wie in Oslo, einfach unschuldige Tote.

Ich weiß, dass ich nichts weiß und mich nur ein Geistesblitz aufwecken wird, aber da gewinne ich wohl eher einen Sechser im Lotto. Gerechtigkeit in allen Bereichen des realen Lebens werden aber mit diesen Einstellungen niemals auch nur annähernd verwirklicht und ich schäme mich dafür.

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