Mehr Netto vom Brutto oder eigentlich nur das Gegenteil?

Die Koalitionäre sind allesamt als Tiger gestartet, mit relativ hohen Wahlergebnissen und mit einem Bauchplatscher als Bettvorleger gelandet. Besonders die FDP hat ihre Vorschusslorbeeren alle in einen Suppentopf geworfen und den dann auch noch, völlig ungenießbar, versalzen. Keine ihrer Versprechungen vor der Wahl 2009 konnte wirklich umgesetzt werden, sieht man mal von ihren Klientel-Versprechen ab. In der Bevölkerung hat man selbst gerechnet und dieser Partei eine Rechnung aufgemacht, von der sie sich nie wieder erholen wird, denn auch die Demontage der früheren Führungsspitze wird daran nichts mehr ändern können, die Platte mit den Steuersenkung hatte schon einen Sprung, als sie aufgelegt wurde.

Dass, was so als Gesundheitsreform durch die Parteien an die Wähler gebracht werden sollte, war und ist nichts anderes als ein Abschöpfen von finanziellen Mitteln bei der Bevölkerung hin zu den Pharmazie-Industrien. Krankenhäuser und Apotheken suchen nach immer neuen Wegen, ganz besonders illegalen, wie sie an das Geld der Beitragszahler kommen und diese noch mehr bluten lassen können. Wenn zum Beispiel die Ärzte für eine bessere Gesundheitsversorgung kämpfen, dann haben sie fast ausschließlich ihr eigenes Bankkonto vor Augen. Man kann heute schon davon ausgehen, dass mindestens 60% der Ärzte mit einem Meineid in den Beruf starten, denn der Eid, den sie leisten müssen, beinhaltet garantiert bestimmt nicht ein hohes Einkommen, was sich sehr schnell in der Massenabfertigung der Patienten ausdrückt. Ein wirkliche Reform wird und wurde noch nie durch die Politik angestrebt, denn so etwas würde ja die Lobby total verschrecken. Lug und Betrug besonders im Gesundheitssystem hat inzwischen Dimensionen erreicht, dass man nur noch mit mafiösen Strukturen gleichsetzen kann, denn durch das jetzige System des Gesundheitstopfes für alle Versicherten ist die Ausweitung der Bürokratie in den Krankenkassen nur zu einem Wasserkopf verkommen, der irgendwann einfach platzen wird.

22.08.2011

Teures Gesundheitssystem

Versicherten drohen höhere Pflegebeiträge

Weniger Netto vom Brutto: Versicherte müssen mit steigenden Beiträgen zur Pflegeversicherung rechnen. Gesundheitsminister Bahr will pflegende Angehörige unterstützen und Leistungen verbessern – das gebe es aber “nicht zum Nulltarif”.

Berlin – Es ist eine heikle Aufgabe, die Daniel Bahr von seinem Vorgänger und Parteichef geerbt hat. Der Gesundheitsminister soll die Pflegeversicherung reformieren, die Ansprüche sind hoch: Familien sollen es künftig leichter haben, Angehörige zu Hause zu pflegen. Der Pflegeberuf soll attraktiver werden. Und auch die Leistungen für Demenzkranke sollen verbessert werden.

Quelle: Hier weiterlesen

Die Reform der Pflegeversicherung ist fast in allen Bereichen ähnlich gelagert, was man schon daran erkennen kann, dass der Hauptteil der Beiträge in private Versicherungen fließen soll, die wiederum einen wirklich dicken Batzen in Boni und Verwaltung umleitet und nur ein geringer Teil den Versicherten zugute kommt.

Kein Politiker, keine Koalition, egal in welcher Konstellation hat es in den letzten 40 Jahren geschafft, das Gesundheitssystem wirklich zu reformieren, also sollten wir den wirklichen Willen dazu auch nirgends erwarten, außer es geschieht ein echtes Wunder, aber ich glaube eher an einen Sechser im Lotto und dann kann mir dieses traurige Kapitel in Deutschland wirklich am Arsch vorbei gehen.