Deutsche Arbeitnehmer, dämlich und duckmäuserisch

JaJa, ich weiß, Hartz IV ist mit seinen Sanktionen hinter jedem fleißigen Arbeiter her und sie vertrauen immer noch auf Gewerkschaften, die außer am 1. Mai das Maul nicht aufbekommen. Sie schuften sich krumm und bucklig, aber wenn es um das Einfordern von gerechten Löhnen geht, haben sie inzwischen keinen Arsch mehr in der Hose. Deutsche Arbeitnehmer sind so mit das traurigste Pack, was sich in der Arbeitslandschaft tummelt, da bekommt sogar die Bildzeitung einen Schock.

Lohn-Schock: Geringverdiener bekommen immer weniger

BILD – ‎Vor 3 Stunden‎

Bei Beschäftigten in den unteren Einkommensgruppen hätten die Einbußen 16 bis 22 Prozent betragen, berichtet die „Berliner Zeitung“ unter Berufung auf das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Im Durchschnitt aller Beschäftigten seien die

Wo sind Arbeiterführer, die sich nichts mehr gefallen lassen? Hartz IV hat sie wohl alle dahin gerafft, sie sind wohl alle inzwischen nur noch Marionetten einer menschenfeindlichen Politik, die von Rot-Grün in trauter Gemeinsamkeit von Schwarz-Gelb und den sogenannten Sozialverbänden sowie der Kirche ihren sogenannten Segen haben und ansonsten nur noch von der Angst aufrecht gehalten werden. Wer sich dies alles so ohne Einwände gefallen lässt, dem sollte man für diese Dämlichkeit noch weitere 20% Lohn entziehen. Blödheit in dieser Form muss wirklich bestraft werden.

Aber wieder werden nur ein paar Hansel diesen Beitrag lesen, sich insgeheim darüber aufregen, aber wirklich nichts weiter passieren.

Dabei haben es viele dieser von den Arbeitgeber Beschissenen selbst in der Hand, dass sich ihre Lohnsituation ändert. Man braucht dazu aber nicht nur einen Arsch in der Hose, man braucht auch eine gehörige Portion Gehirnschmalz und mit dem Ganzen meine ich nicht, auf Gewalt oder sonst etwas in dieser Richtung zu setzen, alles was illegal ist, ist noch dümmer, als die Polizei erlaubt.

Aber sie müssen sich auch einigermaßen einig sein, um Aktionen zu starten, sie müssen sich endlich wieder zusammenschließen und wie ein Stahlblock zusammenstehen. Dies ist nicht der erste Beitrag über dieses Thema im FIWUS, aber wer suchet, der wird auch die anderen Beiträge finden.

Über den Autor

AlterKnacker

AlterKnacker

Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

1 Kommentar

  1. Ein Beispiel: Es war schon im Jahre 2005, und ich war damals noch nicht ganz so bewegungsgehandicapt wie jetzt und dabei: Da wurde bei uns in Calw die LIDL-Filiale von den Chefs aufgelöst und geschlossen. Dort hatte es nämlich eine kämpferische Mannschaft gegeben, und der Filialleiter war auch mit dabei und hielt zu seinen Mitarbeitern. So sah also die Geschäftsführung keinen anderen Weg, als die Filiale zu schliessen, die Mitarbeiter entweder zu entlassen, oder umzuverteilen, sodass diese wieder „ungefährlicher“ wurden. Es lag nicht am Mietvertrag, der hätte noch 3 Jahre lang gegolten. Es war Rache für Streiks und einen Betriebsrat, den LIDL nicht wollte.

    Da ging einer zum Arbeitsamt, und forderte, dass sie entweder zugeben sollen, dass sie nichts Gescheites zu vermitteln haben, oder eben vernünftige Arbeitsverhältnisse mit einem angemessenen Verdienst, der ausreicht, – mit Mindestlohn wenigstens,- anbieten sollen. Er wurde hochkant hinausgeworfen, und dann noch beschuldigt, er habe einen Mitarbeiter angegriffen und nur Beherztheit hätte mehr verhindert, was überhaupt nicht stimmte. Dieser Mensch hatte zwar Arbeit, aber eben eine dürftig bezahlte, nur Teilzeit, und eben nichts, was ausreicht zum Leben. Er hätte sollen dankbar sein dafür, und nicht protestieren…

    Nun wirst Du sagen, ist klar, allein machen sie Dich ein, und das stimmt auch zum Teil, aber heute wird ja nicht einmal mehr auf die Gewerkschaften etwas gegeben, egal von welcher Seite her – von den Arbeitgebern schon gar nicht. Mit denen geht man mal in den Puff, dann ist die Sache gegessen…

    Und die Gewerkschafter lassen sich den Puff bezahlen, damit sie wenigstens etwas abfgreifen mit allem dem Frust des sonstigen Übergangenwerdens…

    Nein, es ist kein Spass, und viele kämpfen – aber es ist eben wie bei Don Quichotte: Überall nur Windmühlenflügel. Trotzdem, man darf nicht aufgeben, sonst ist man schon gleich verratzt.
    Aber, viele glauben nicht mehr daran, dass noch etwas Vernünftiges dabei herauskommen könnte, so wie alles verfahren ist zu Gunsten derer, die schon mehr als genug haben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.