Geldmacht und Dummheit schließen sich nicht aus

Warum passen Nachrichten über Josef Ackermann und arbeitslose Hausbesitzer so gut zusammen? Wenn Sie beide Beiträge gelesen haben, sollten Sie sich schon ein Urteil bilden können.

Sieht man sich auch noch die Kriterien an, mit denen eine Bank in Bezug auf das obere Management wie die Deutsche Bank zu kämpfen hat, dann wundert es mich überhaupt, dass die dort auch noch mit Geld zu tun haben. Primadonnen wirken bei diesen ‘Herrschaften’ wie absolut jungfräuliche Nonnen. Und was die Arbeitnehmervertreter dort vertreten, ist mir eigentlich noch schleierhafter, denn der kleine “Schalterfuzzy” kann damit nicht gemeint sein. Aber in der Belle-Etage der Geldmacht wird im Endeffekt auch nur mit Wasser gekocht, auch wenn es halt von den Gletschern des Himalaya eingeflogen wird.

07.07.2011, 21:20

Doppelspitze

Zwei für Ackermann

Eine Doppelspitze soll künftig die Deutsche Bank führen. Anshu Jain ist bereits gesetzt, die Nummer Zwei soll am Sontag vom Nominierungsausschuss festgelegt werden. Gleichzeitig kündigt sich ein Duell um den Aufsichtsratsvorsitz an. Die Protagonisten: Clemens Börsig und Josef Ackermann.

© Bild: 2011 AP

Eine Doppelspitze soll künftig die Deutsche Bank führen. Anshu Jain ist bereits gesetzt, die Nummer Zwei soll am Sontag vom Nominierungsausschuss festgelegt werden. Gleichzeitig kündigt sich ein Duell um den Aufsichtsratsvorsitz an. Die Protagonisten: Clemens Börsig und Josef Ackermann. von Karsten Röbisch Frankfurt und Sven Clausen Hamburg

Der monatelange Streit über die künftige Führung der Deutschen Bank steht kurz vor der Entscheidung. Nach FTD-Informationen kommt der dreiköpfige Nominierungsausschuss am Sonntag zu einer Sondersitzung zusammen. Aufsichtsratschef Clemens Börsig sowie die weiteren Mitglieder Tilman Todenhöfer und Werner Wenning wollen dabei nicht nur den künftigen Vorstandschef bestimmen, sondern gleichzeitig auch den Vorsitz des Aufsichtsrats neu vergeben.

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Gesetzt dafür ist ein Mann wie Anshu Jain, Chef der Investmentbankingsparte, aber auch Inder und laut SPIEGEL in Deutschland nicht durchsetzbar. Allein solch eine Aussage muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, wenn man in diesem Zusammenhang an den SPIEGEL denkt, der noch zu Zeiten Augsteins für jeden sogenannten Ausländer auf dem Kriegspfad war, wenn er diskriminiert wurde. Die Zeiten haben sich schon gewaltig geändert. Aber das Nacht-Magazin der ARD hat mich gerade auf eine Idee gebracht: Warum kann sich die Geld- und Bankenwelt nicht über PID ihren eigenen Nachwuchs züchten?