Eingeschränkt kostenlos nutzbar …

… aber wenn es sich durchsetzen sollte, werden sich auf Dauer auch Kosten durchsetzen, welche das neue Google Chromebook teurer machen können als ein Super-Schneller Luxus-PC, denn schon zu Beginn ist dieses Chromebook erheblich teurer als mein kleines, aber vollwertiges Netbook, mit dem ich zur Zeit meine Beiträge schreibe und veröffentliche.

24.06.2011

Google-Laptop

Offline taugt das Chromebook bloß als Buchstütze

Ersetzt ein Immer-Online-Notebook mit Googles Chrome OS den herkömmlichen Klapprechner? Matthias Kremp wagt den Selbstversuch, die täglichen Aufgaben des vernetzen Lebens mit Samsungs Chromebook zu erledigen. Das funktioniert besser als gedacht – nur offline geht eben gar nichts.

Könnte das die Ablösung der Netbooks sein? Google will mit den Chromebooks Intel und Microsoft Konkurrenz machen: Die beiden Konzerne lieferten bisher die technische Basis der meisten Netbooks, leichter und billiger Mitnehm-Computer. Der wesentliche Unterschied der Chromebooks: Auf diesen Rechnern läuft Googles Betriebssystem Chrome OS – Microsoft bleibt außen vor.

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Die Rückkehr des sogenannten Terminal-Computers, bei dem alle Anwendungen auf einem Server liegen, wird hoffentlich ein Schuss in den Ofen, denn sonst haben wir schon wieder ein Stück Freiheit zu verlieren, was meine Mit-Admin und Autorin hier im FIWUS schon als Beitrag veröffentlicht hat.

Terminal-Computer haben jahrelang die EDV in Firmen und der Industrie beherrscht und dort hatten und haben sie immer noch eine gewisse Berechtigung, denn sie sind nicht anfällig für Schädlingsprogramme und Viren, denn alles liegt auf dem Server und nur die waren und sind dafür anfällig. Das Terminal zeigt auf seinem Bildschirm nur Masken für Eingaben an, braucht inzwischen kaum noch Hardware und kann dadurch sehr kostengünstig für Firmen hergestellt werden, sogar mit Farbmonitor. Dafür ist der Eingebende die Schwachstelle, denn die Eingabe ist nun mal von Menschen abhängig, die nun mal zum Fehlermachen neigen.

Computer zu besitzen und zu händeln setzt voraus, dass man auch Verantwortung übernimmt und zwar für alles. Wird diese Verantwortung auf nur wenige Firmen wie Google und unter anderem auch auf Apple übertragen durch die sogenannte ‘Cloudstrategie’, dann werden in Zukunft die möglichen Tuningmöglichkeiten, die ja dann kostenpflichtig werden, quasi als Gelddruckmaschinen anzusehen sein.

Die Abzocke ist also durch Cloud-Computing vorbestimmt und der User wird zur ‘Melkkuh’.

Was aber noch schlimmer kommt im Bereich der Computer, wird ein Stillstand bei Innovationen sein, denn nur noch die hochbezahlten Spezialisten für das Erstellen von Applikationen (Apps) werden in Zukunft als Arbeitnehmer gefragt sein und die einzelnen Anbieterfirmen werden bestimmen, was auf den Computer kommt.

Noch ein weiterer Gewinner werden die sogenannten Provider sein, welche die Verbindungen zum Internet herstellen. Mit LTE ist inzwischen eine Technik auf dem Markt, welche keine Telefondose mehr braucht, um die wirklich schnelle Breitband-Verbindung zu ermöglichen, denn es ist die Funktechnik, die dies dann übernimmt. Sogar heute schon sind die Provider mit den sogenannten Surfsticks, die über Mobilfunk Verbindungen zum Internet herstellen, echte Abzocker, denn sie berechnen ein Volumen von z.B. ein Gigabyte-Download in einer Flatrate, hat man mehr, wird die ‘normale’ Geschwindigkeit gedrosselt und die Daten tröpfeln regelrecht in den Computer und ständiges Warten ist angesagt. Auch kann nicht jeder mehr im Internet dabei sein, denn eine sogenannte Bonitätsprüfung wird auch schon heute durchgeführt, um die Habenichtse sofort auszusortieren. Internet für ALLE ist auch heute schon eine schöne Illusion.

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AlterKnacker

AlterKnacker
Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.