Kein Aufruf zu einer Straftat, sondern nur eine öffentliche Überlegung

Obwohl diese Überschrift garantiert nicht vor wild gewordenen Staatsanwälten schützt, nehme ich mir trotz allem die Freiheit, meine Gedanken zu wirklichen Ungerechtigkeiten zu veröffentlichen.

Die hier aufgezeigten Praktiken einiger Banken könnten sich im Grunde relativ einfach in Rauch auflösen, wenn zum Beispiel der Gesetzgeber dieses Gesetz so gestaltet hätte, dass den Banken, aber auch den betroffenen Kunden nicht wieder gleich bürokratische Hürden auferlegt worden wären. Es ist halt typisch deutsches Gesetzgeberverhalten, alles gleich in Monstren der Bürokratie zu verwandeln und das rührt einfach daher, dass in den Amtsstuben des Gesetzgebers, aber auch bei den Banken keine Menschen mit Phantasie sitzen. Nur wenn es um die Gier geht, da gibt es keine Grenzen mehr.

Zweifelhafte Praxis bei P-Konten

Zweifelhafte Praxis bei den sogenannten P-Konten der Banken
08.06.2011
Seit dem letzten Jahr 2010 können Kunden bestehende Bankkonten in sog. „P-Konten“ umwandeln lassen. Bei diesen Konten ist der Pfändungsbetrag automatisch vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt. Aber nicht nur Kunden deren Konto bereits gepfändet ist, können von diesem Recht Gebrauch machen, sondern grundsätzlich hat jeder das Recht ein bestehendes Konto in ein P-Konto umzuwandeln. Dies ist vor allem für Personen mit geringem Einkommen, die eine mögliche Pfändung befürchten, eine durchaus sinnvolle Sache. Der Gesetzgeber wollte mit dieser am 24 Februar 2011 präzisierten Regelung sicher stellen, dass betroffene Bürger durch die Pfändung nicht vom bargeldlosen Zahlungsverkehr ausgeschlossen werden.

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Wenn man im Gesetz gleich verankert hätte, dass die Pfändungs-Freigrenze für alle gilt, ohne dass dies extra vermerkt, bürokratisiert und als Stigma anzusehen ist, so wäre von vorne herein jedes Konto geschützt und auch für jeden anderen Gebrauch zu nutzen, der heute gang und gäbe ist. Darunter müssten auch die sogenannten ‘kostenlosen’ Konten fallen, die ja von vielen Banken angeboten werden und sie müssten auch grundsätzlich kostenlos bleiben und nicht mit der ‘Bürokratie-Steuer’ “Verwaltungsaufwand” belegt werden. Den größten Verwaltungsaufwand hat inzwischen sowieso der Kunde, gerade wenn er Online-Banking macht und damit der Bank den größten Arbeitsaufwand abnimmt.

Sollten diese Banken einfach nicht zur Einsicht kommen, hätte ich überhaupt nichts dagegen und könnte es mir auch gut vorstellen, wenn sich ANONYMOUS dieser Herrschaften mal ein wenig annimmt, um sie wieder ‘auf den rechten Pfad zu führen’. Natürlich sind das nur meine persönlichen Überlegungen und Gedankengänge, denn leider bin ich persönlich nicht in der Lage, solche Aktionen durch zu führen, da mir einfach das nötige Know-How fehlt. Wenn ich es hätte, hätten die Bankster leider nicht mehr viel zu lachen. Wer dass “Der Kunde ist König” in seinem Wortschatz und in seiner Werbung nur als Alibimäntelchen benutzt, darf sich nicht wundern, wenn der Kunde irgendwann so sauer ist, dass er sich auf seine Art wehrt.