Merkel – von der Sauline zur Pauline …

… und wenn es machbar wäre, würde sie scharweinlich sogar ihre Jungfernschaft zurück fordern.

Aber mal Spaß beiseite, was Angela Merkel heute, aber auch schon in den letzten Tagen so von sich gibt in Bezug auf den Atomausstieg, spottet eigentlich jeder Beschreibung.

Regierungserklärung zur Energiewende

„Eine Herkulesaufgabe“

Bundeskanzlerin Merkel hat im Bundestag den Willen zum Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022 bekräftigt: „Es handelt sich um eine Herkulesaufgabe. Ohne Wenn und Aber.“ SPD-Fraktionschef Steinmeier sprach von einem „Irrtumsbereinigungsgesetz.“

 

Bundeskanzlerin Merkel: „Ein Einschnitt für mich ganz persönlich”,

Bundeskanzlerin Merkel: „Ein Einschnitt für mich ganz persönlich”,

09. Juni 2011 2011-06-09 10:14:10

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre Kehrtwende in der Energiepolitik mit der veränderten Lage durch die drei Kernschmelzen in den Reaktoren von Fukushima begründet. „Noch immer steigt radioaktiver Dampf in die Atmosphäre“, sagte Merkel am Donnerstag im Bundestag in einer Regierungserklärung zum geplanten Atomausstieg bis 2022. Ein Ende des Schreckens sei noch nicht in Sicht. „Deutschland steht weiter an der Seite Japans“, betonte Merkel.

Die Ereignisse seien ein Einschnitt für die Welt, aber auch „ein Einschnitt für mich ganz persönlich“, betonte die Kanzlerin.

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Dampfplaudern war schon immer ihre Stärke, schon als sie Umweltministerin war als das ‘Mädchen’ von Birne Kohl, aber nach 6 Jahren als Kanzlerin und zugleich Physikerin sollte man eigentlich mehr erwarten können. Aber wahrscheinlich steckte auch noch viel USA-Getöse mit Preisverleihung in ihrem Kopf.

Aber Frau Merkel ist nun mal auch Vorsitzende der CDU und somit schon seit Tschernobyl für die Betonhaltung dieser Partei mitverantwortlich und sie kann sich nicht damit herausreden, dass der Fall der Mauer ja erst 1989 war und sie somit noch gar nicht in dieser Partei war. Tschernobyl war zu dieser Zeit schon überall, nur gesehen, gerochen, geschmeckt hat es niemand, aber mit Geigerzählern konnte man es messen und trotzdem hat diese CDU sich geweigert, den Tatsachen ins Auge zu schauen, denn sie musste ja ständig auf die Wirtschaft und die Atomlobby schielen.

Diese jetzt von Frau Merkel durchgezogene Inszenierung dient ganz allein dem Machterhalt, denn egal, welche Wahl gerade vor der Tür steht, die CDU gehört im Allgemeinen auf die Verliererseite und die Kanzlerin hat ihren eigenen persönlichen Anteil daran. Aber noch schlimmer als sie selbst sind die Quertreiber in ihrer ‘eigenen’ Partei, aber auch vom Koalitionspartner, der sich durch diese Querschüsse zu profilieren sucht. SPD und Grüne brauchen eigentlich nur noch abzuwarten, bis diese Koalition im Endeffekt platzt, aber dieser Prozess dauert den Oppositionsparteien mal wieder zu lange und das Maul zu halten, wann es an der Zeit ist, war noch nie ihre Stärke.

Die Ära Merkel erledigt sich von selbst, darauf gehe ich jede Wette ein.

09.06.2011

Atomdebatte im Bundestag

Merkel erklärt ihr Aussteigerprogramm

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Foto: dapd

Im Schnelldurchgang hat Angela Merkel ihr Energiewendekonzept aufgestellt, jetzt muss sie es im Parlament durchsetzen. Bei ihrer Regierungserklärung im Bundestag warb die Kanzlerin für den Richtungswechsel in der Atompolitik – doch im schwarz-gelben Lager rumort es.

Berlin – Der Atomausstieg ist beschlossen, aber wie viel Rückhalt hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Energiewende wirklich? Die Atombosse rebellieren gegen die Regierungschefin, auch in den Reihen der schwarz-gelben Regierung rumort es. Für die Kanzlerin ist dieser Donnerstag deshalb ein wichtiger Termin: In ihrer Regierungserklärung im Bundestag wirbt die Kanzlerin für den Atomausstieg. Der AKW-Unfall im japanischen Fukushima habe ihre “Haltung zur Kernenergie verändert”, sagte Merkel. Noch immer steige in Japan radioaktiver Dampf in die Atmosphäre auf, “an ein Ende der Schreckensmeldungen ist noch nicht zu denken”. Vor der Atomkatastrophe in Japan habe sie das Restrisiko der Atomenergie akzeptiert. Dies sei nun anders: “Ich habe eine neue Bewertung vorgenommen”, sagte Merkel. Es gehe um die Verlässlichkeit von Risikoannahmen und Wahrscheinlichkeitsanalysen.

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