Bad Times und wer nicht englisch kann, sollte bei Google nachschauen

Ich lese jeden Tag mehrmals Videotext, denn außer dem Internet ist dies immer wieder eine Fundgrube für kurze, schnelle Nachrichten, die in den etablierten Medien schnell mal unter den Tisch fallen können. Natürlich sitze ich jetzt vor meinem Computer und stelle fest, der Spiegel hat diesmal vorbildlich reagiert und auch einen Beitrag zu dieser Nachricht eingestellt. Und die hat es in sich.

27.05.2011

Erstmals seit 1906

SPD hat weniger als 500.000 Mitglieder

Der Volkspartei läuft das Parteivolk davon: Die SPD hat weniger als eine halbe Million Mitglieder – erstmals seit mehr als hundert Jahren. Laut Parteichef Gabriel liegt der Mitgliederschwund nicht an den Inhalten, sondern am demografischen Wandel.

Hamburg – Zu viele Todesfälle, zu wenige Neueintritte: Die SPD hat erstmals seit mehr als hundert Jahren weniger als eine halbe Million Parteiangehörige. “Seit 1906 sind wir das erste Mal weniger als 500.000 Mitglieder”, sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel am Freitagabend in Hamburg. Grund dafür sei der demografische Wandel. Es liege nicht an möglichen Austritten. Es gebe vielmehr weit mehr Todesfälle als Neueintritte.

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Dass diese Partei immer noch als Volkspartei bezeichnet wird, zähle ich einfach mal zu den nostalgischen Riten von Journalisten, denen durch ihre rosa Brille einfach nichts mehr einfällt und sich immer auf den gleichen Nenner versteifen.

Einen Titel wie ‘Volkspartei’ muss man sich ehrlich und Hart verdienen und in früheren Jahren war diese Bezeichnung für die SPD ja auch gerechtfertigt, bis Helmut Schmidt aus dem Amt ‘gemobbt’ wurde von der heutigen Dünnschisspartei. Warum es danach immer weiter bergab ging, sollte eigentlich jedem, der sich für dieses Land interessiert, bekannt sein.

Was aber heute so als Nebennachricht durch den Blätterwald rauscht, ist eigentlich als totale Insolvenz anzusehen, da kann Herr Gabriel so viele Luftblasen produzieren, wie er will und dies ist eigentlich schon das zweite Dilemma, denn dieser sogenannte Vorsitzende ist nun mal die absolute Fehlbesetzung und ein Hirni obendrein. Gabriel hat nichts verstanden, wird niemals etwas verstehen, da er wohl Parteipolitiker ist, aber die Partei, für die er eigentlich richtig wäre, müsste erst noch erfunden werden. Einem SPD-Mann wie zum Beispiel Hans-Jochen Vogel, den ich ja noch als OB in München kennen- und schätzen gelernt habe, wird er niemals das Wasser reichen können, von anderen, mehr als verdienten Parteimitgliedern will ich jetzt gar nicht reden.

Diese SPD, mit solchen Leuten an der Spitze, hat es einfach nicht besser verdient und wenn sie nicht schnell genug die Kurve kriegen, dann enden sie wie derzeit die FDP (bei mir auch Dünnschisspartei genannt).