Zwei Dumme = nicht gleich ein Gescheiter

Manches Rechenbeispiel erlaubt nun mal nicht gleich ein logisches Ergebnis, manche Aussage von Politikern und Staatsbediensteten sollte, bevor sie ausgesprochen wird, erst noch einmal auf Logik überprüft werden. Als ich die beiden unterschiedlichen Artikel fand, war mir erst nach sorgfältigem lesen klar, dass sie doch eigentlich nur ein Problem wirklich offen legen, nämlich Dummheit par excellence.

Fachkräftemangel Chef der Arbeitsagentur fordert zwei Millionen Zuwanderer

Bundesarbeitsagentur-Chef Frank-Jürgen Weise spricht sich für eine stärkere Zuwanderung von Fachkräften aus. Der Arbeitsmarkt brauche qualifizierte Migranten.

© Daniel Karmann/dpa

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise (Archiv)

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise (Archiv)

In Deutschland fehlen 60.000 Ingenieure und 25.000 IT-Experten. Der Fachkräftemangel ist schon heute spürbar. Und er wird noch größer. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hält es daher für notwendig, dass Deutschland in den kommenden Jahren zwei Millionen qualifizierte Zuwanderer aufnimmt, um den Fachkräftemangel zu beheben. “Ohne gezielte Zuwanderung wird es nicht gehen”, sagte Weise der Tageszeitung Die Welt.

Quelle: Hier weiterlesen

Zuwanderer werden die Industrie erst einmal Geld kosten, bevor sie mit ihnen verdienen kann. Die meisten dieser Zuwanderer sprechen nicht unsere Sprache, auch wenn sie noch so gut ausgebildet sind. Dabei liegt das deutsche Potenzial direkt vor unserer Haustür, aber es würde ja die hauseigenen Experten der BA ungemein überfordern, dieses Potenzial aus den Computern heraus zu filtern und diese Menschen, welche heute in Hartz IV stecken, wieder fit zu machen für den Arbeitsmarkt. Und dieses Potenzial ist wesentlich größer und muss nicht erst die deutsche Sprache lernen und nur ein bestimmter Prozentsatz müsste durch Qualifizierungsmaßnahmen wieder auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden.

Aber offenbar ist es rein politisch wesentlich bequemer, sich dieses Heer der Hartz-Empfänger in der Hinterhand zu halten, denn die taugen halt auch sehr gut, um auf den Rest der arbeitenden Bevölkerung soweit in Schach zu halten, wenn diese über den Schwachsinn, den diese Nicht-Regierung verzapft, einmal aufbegehren sollte.

14.05.2011
„Hartz IV darf nicht zum Lebensstil werden“

Bayerns Arbeitsministerin Christine Haderthauer spricht im PNP-Interview über Langzeitarbeitslose, Frauenquote und Pflegebedürftige

„Für jeden muss der Brückenbau zurück in den Arbeitsmarkt gelingen“: Christine Haderthauer im PNP-Redaktionsgespräch.  − F.: Bircheneder

„Für jeden muss der Brückenbau zurück in den Arbeitsmarkt gelingen“: Christine Haderthauer im PNP-Redaktionsgespräch.  − F.: Bircheneder

Passau. Bayerns Arbeitsministerin Christine Haderthauer (CSU) fordert, dass sich Langzeitarbeitslose verstärkt anstrengen, wieder Arbeit zu finden. „Durch die hohe soziale Absicherung bei uns ist offensichtlich zu wenig Leidensdruck vorhanden“, sagt sie im PNP-Redaktionsgespräch.

Quelle: Hier weiterlesen

Dass sich diese Dame im Angesicht der Forderung des Herrn Weise von der BA noch traut, solch ein verquastes Interview zu geben, zeugt eigentlich nur davon, dass sie einfach keine Ahnung von der Materie hat und Ihren Posten nur auf Grund der Personalmisere, unter welcher ja auch die CSU leidet, erhalten hat. Bayern ist Boom Land und es finden sich dort keine Hartzer, die qualifiziert sind? Nicht, wenn man die Passauer Neue Presse fragt und überhaupt, wenn man bei den Etablierten solche Fragen stellt, braucht man sich in Deutschland wirklich nicht zu wundern.

Aber auch Horst Seehofer ist bei seiner angestrebten Wiederwahl nicht zu beneiden, denn der blau-weiße Bayernstaat wird sich auch von der FDP verabschieden und was bleibt dann als Koalitionsmöglichkeit noch übrig? Für einen gestandenen Bayern nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Auweia, und an allem ist diesmal der zu Guttenberg schuld.