SPD – sie lernen einfach nicht dazu

Dabei sollten sie sich gerade die FDP als Beispiel nehmen, wie man es nicht machen sollte. Personen vor Inhalten und wirklichen Veränderungen ist schon von vorn herein der Weg versperrt, denn eigentlich hat die SPD kein Personalproblem, sondern ein Problem mit Inhalten und Image. Das Verschrotten des Sozialstaates durch Gas-Gerhard Schröder werden die Wähler nicht mehr aus dem Kopf bekommen, da kann man in dieser Partei noch so sehr mit Personen rochieren. Auch die jetzige Parteispitze lässt sich nur noch mit Abziehbildern vergleichen und hat keinerlei Bonus durch die Wähler zu erwarten. Und jetzt, eineinhalb Jahre vor der nächsten Bundestagswahl so mal ganz nebenbei einen Herrn Steinbrück als Kanzlerkandidaten zu proklamieren, besagt eigentlich nur, mit welcher Hysterie diese Partei auf den Aufstieg der Grünen reagieren will.

14.05.2011

SPD

Steinbrück offen für Kanzlerkandidatur

Peer Steinbrück: Schon lange als möglicher Kandidat gehandelt

ddp

Peer Steinbrück: Schon lange als möglicher Kandidat gehandelt

Peer Steinbrück wagt sich aus der Deckung: Der SPD-Politiker könnte sich vorstellen, 2013 Kanzlerkandidat seiner Partei zu werden. In Frage kämen allerdings noch zwei bis drei andere Personen, sagte er in einem Interview.

Frankfurt am Main – Dass Peer Steinbrück Kanzler kann, daran glauben viele in der SPD. Aber ob der Ex-Finanzminister überhaupt will, ließ er bislang offen. Nun aber signalisierte Steinbrück erstmals seine grundsätzliche Bereitschaft, 2013 für seine Partei als Kanzlerkandidat anzutreten. “Der Zeitpunkt wird kommen, wo ich mich in Absprache mit zwei oder drei Führungspersönlichkeiten der SPD darüber zusammensetze”, sagte er im Hessischen Rundfunk.

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Diese jetzt angestoßene Personaldiskussion ist noch nicht mal ein Schuss ins Blaue, hier bringen sich Verlierer in Stellung, die den Verlust der Macht bis heute nicht verwunden haben. Nur vor diesen Personen hat die Politik nun mal die Inhalte gesetzt, die von den Wählern einfach gefordert werden, bevor sie überhaupt an ein Personalkarussell denken.

Was aber für diese Herrschaften überhaupt nicht bedacht wird, ist, dass diese Personen für den Wähler besonders für die Zukunft keinen wirklichen Neuanfang dieser Partei erwarten lassen und die Namen aus der sogenannten zweiten Reihe wie Schwesig und Nahles nicht gerade als Siegertypen gehandelt werden.

2013 wird dieses Land nicht mit der SPD verändern, denn diesmal wird das Internet ein gewichtiges Wort mitreden und die gehandelten Namen aus dieser Partei haben besonders hier keinen wirklich guten Ruf, auch wenn Leute wie Müntefering nicht mehr mitmischen, so sind sie, wie auch einige andere, doch immer noch ständig präsent und Namen wie Otmar Schreiner haben schon viel zu lange resigniert und auch keine Enkel hinterlassen. Der Seeheimer Kreis hat wohl eine ‘Schlacht’ gewonnen, aber den ‘Krieg’ dafür verloren und es dürfte auch so bekannt sein: The Winner (die Grünen) takes it all. Und dabei bin ich kein besonderer Freund der Grünen und wenn mich heute jemand fragt, was oder wen man wählen sollte, so muss ich einfach passen, denn Parteien, wie sie heute existieren, sind eigentlich unser Untergang.