Mindestlohn ist für Parteien Ideologie und kein positiver Effekt

Links mit all seinen Schattierungen ist dafür, Rechts dagegen und die Unentschlossenen können 1+1 nicht zusammen zählen. Ringsum in Europa gibt es ihn, bei unseren derzeit Regierenden wird er blödsinniger Weise einfach nur verteufelt, der Mindestlohn hat wirklich den Stoff, aus denen auch wirkliche Konflikte entstehen können. Da kann ich eigentlich nur laut schreien: IHR VOLLIDIOTEN, schaltet endlich mal Euer Gehirn ein.

29.04.2011

Prognos-Studie

Mindestlohn macht Staat sieben Milliarden Euro reicher

Putzfrau im Bundestag: Auch bei Gebäudereinigern gibt es einen Mindestlohn

DPA

Putzfrau im Bundestag: Auch bei Gebäudereinigern gibt es einen Mindestlohn

Diese Studie befeuert eine der heftigsten politischen Debatten: Laut Prognos-Institut würde ein Mindestlohn von 8,50 Euro für rund fünf Millionen Arbeitnehmer eine Gehaltserhöhung bedeuten – und dem Staat dadurch Mehreinnahmen von mehr als sieben Milliarden Euro bescheren.

Berlin – Vernichtet ein gesetzlicher Mindestlohn Jobs? Holt er arme Arbeitnehmer aus ihrer prekären Lage? Zahlt der Staat am Ende drauf, oder nimmt er mehr ein? Diese Fragen sind in der Bundesrepublik höchst umstritten. Nun haben nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” erstmals Wissenschaftler die Auswirkungen einer Lohnuntergrenze auf die staatlichen Haushalte berechnet.

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Allein solch ein Satz wie: “Einige Ökonomen fürchten, dass viele derzeit schlechtbezahlte Jobs von Arbeitgebern gar nicht mehr angeboten würden, wenn es eine Lohnuntergrenze gäbe.” zeigt doch schon, wes Geistes Kind einige ablehnende Arbeitgeber, aber auch die Ökonomen sind. Es gibt nun mal Arbeiten, die nicht gerade beliebt sind und doch müssen sie einfach gemacht und auch mit gescheiten Löhnen bezahlt werden werden.

Einen besonderen Volltreffer liefert aber Heinrich Alt, BA-Vizevorstand, der doch richtig ‘glaubwürdig’ behauptet, der Regelsatz für Grundsicherungsempfänger sei nur etwas für Lebenskünstler.

BA-Vize: Nur Lebenskünstler können von Hartz-IV-Regelsatz leben

Heinrich Alt nennt Transferbezug “menschenunwürdig”

Auskommen mit dem Hartz-IV-Regelsatz? Nur für “Lebenskünstler” möglich, findet der Vizepräsident der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt. Auf lange Sicht seien 364 Euro menschenunwürdig.

  • 29.04.2011

Heinrich Alt. Quelle: dpa

dpa

Heinrich Alt

“Als Überbrückung ist das vertretbar, aber auf lange Sicht ist Transferbezug menschenunwürdig”, sagte Alt dem “Tagesspiegel”. Allerdings lebe in Deutschland nur ein Drittel der Menschen, die Hartz IV beziehen, vom Regelsatz. 600.000 Alleinerziehende bekämen einen Zuschlag, 1,4 Millionen Menschen verdienten etwas hinzu. Die Bundesregierung hatte den Regelsatz zu Beginn des Jahres um fünf Euro auf 364 Euro angehoben.

Warum gehen solche Maulhelden dann nicht vor Gericht und klagen die von ihnen angegriffene ‘Menschenwürde’ ein? Auch Beamte haben das Recht, Unrecht vor Gericht einzuklagen, ganz besonders solche, die auch noch hohe Posten bekleiden, denn eigentlich sind sie ja ihren Klienten und Kunden verpflichtet und keiner vorrübergehenden Regierung. Wenn Feigheit weh täte, würden die den ganzen Tag nur schreien vor Schmerzen.