#Fukushima – der Totentanz

Als ich meine Beiträge zu Fukushima hier veröffentlichte, konnte man in den sogenannten professionellen Medien im Stundentakt Meldungen lesen. OK, die Redakteure und Schreiber und Kommentatoren bekommen Geld für ihr Produkt, wir hier schreiben, weil wir was zu sagen haben und dass alles noch umsonst, aber ich bin immer noch der Meinung, meine beiden Beiträge hier haben mehr Inhalt, als viele andere Beiträge in gekauften Medien. Auch wenige Worte können genau dass abbilden, was durch Fukushima auf uns alle noch zu kommt.

12.04.2011

AKW Fukushima

Das Atom-Wrack bebt

Von Cinthia Briseño

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Foto: REUTERS/ TEPCO

Nach jedem neuen Erdstoß in Japan müssen die Einsatzkräfte in der AKW-Ruine Fukushima neue Schäden reparieren. Experten setzen das Desaster bereits mit der Tschernobyl-Katastrophe gleich – doch es wird Wochen dauern, bis Klarheit über den Grad der radioaktiven Verseuchung herrscht.

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Die Worte “Atom” und “Beherrschbar” sagen einen solchen Gegensatz aus, dass sie eigentlich nie zusammen in einem Text auftauchen sollten. Dass sie es dennoch tun, liegt an der Arroganz des menschlichen Geistes, aber nur bei Einzelnen, denn wer sich diese Materie der Wissenschaft etwas genauer anschaut, wird sehr schnell feststellen, dass eine Sicherheit hier niemals gegeben sein kann und dass wussten auch schon Einstein und Oppenheimer.

Selbst wenn der Super-GAU sich einmal stoppen sollte, so wird es doch niemals Sicherheit vor den Nachwirkungen, der Strahlung, geben. Schon in meinem ersten Beitrag zum Desaster in Japan sagte der erste Satz all dass aus, was wichtig und für den Menschen so gefährlich ist.

Ein Fazit zu ziehen, verbietet mir mein Mitgefühl für jeden, der von dieser Katastrophe betroffen ist, nämlich wir alle, die wir auf dieser Erde leben, aber ich werde es nicht weiter ausschlachten, denn was ich dazu zu sagen hatte, ist gesagt.

Fukushima ist nicht allein ein japanisches Desaster, es ist ein menschliches Desaster.