Pressenachlese Nr. 36

Stuttgart 21 bleibt im Focus der Proteste

Grüne könnten den Machern von Stuttgart 21 bald zum Halse raushängen.

Die Grünen gaben eine Studie in Auftrag. Das Ergebnis wird in Bälde erwartet. Eines ist bereits jetzt durchgesickert:

Stuttgart 21 erhöht Kapazität kaum

Eine Studie bringt die Planer von Stuttgart 21 in Schwierigkeiten. Der neue Bahnhof werde nicht die geforderte Kapazitätsverbesserung bringen, ergibt die von den Grünen in Auftrag gegebene Untersuchung nach SPIEGEL-Information.

Die Wissenschaftler haben für den neuen Bahnhof einen leistungsfähigeren Fahrplan berechnet. Demnach könnten auf der geplanten achtgleisigen Station zwischen 7 und 8 Uhr maximal 42 Züge abgefertigt werden, dies sind gerade mal vier Züge mehr als im aktuellen Fahrplan 2011. Avisiert sind jedoch 49 Züge.

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Bestätigt das offizielle Ergebnis eben das, was viele zum Protest gegen Schwarz-Gelb auf die Beine brachte, wird es eng für die Unionstruppen samt FDP Knappenmannschaft. Auch für Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel wird die Luft deutlich dünner. Die Wähler werden das letzte Wort haben und möglicherweise die Nase voll von Prestigeobjektiven auf Kosten der Allgemeinheit.

 

FDP spielt Atompoker in Schleswig-Holstein

Auf die Schnelle versuchen die nordischen Freien Demokraten zu retten, was im Grunde gar nicht mehr zu retten ist.

 

FDP beschließt Dringlichkeitsantrag zu Atompolitik

Bezüglich der Atomkraftwerke im Land forderte die FDP eine Übertragung der Reststrommengen vom AKW Krümmel und Brunsbüttel auf das Atomkraftwerk Brokdorf. Damit soll erreicht werden, dass die Pannenmeiler Brunsbüttel und Krümmel „dauerhaft abgeschaltet bleiben“.

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Ein mehr als dursichtiges Manöver. Und wieder dreht der Juniorpartner der Bundesregierung am Laufzeitenrad. Die Übertragung der Laufzeiten der Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel auf das Atomkraftwerk Brokdorf würde der Bevölkerung ein „langlebiges“ Atom-Problemkind bescheren. Die FDP Schleswig-Holstein will den Wählern ein pannenbehaftetes Atomkraftwerk für lange Zeit unter die Weste jubeln. Trotz Japans Atomreaktorkrise haben CDU-CSU und FDP aber auch gar nichts dazugelernt Und auch in diesem Fall wäre eine verlängerte Auszeit  auf der Oppositionsbank für die nordische FDP eine gute Investition für die Zukunft unserer Kinder.

Weitere Informationen: Störfälle Atomkraftwerk Brokdorf

 

Nachtrag zur Pressenachlese Nr. 36
Vorab wünschen wir unserem geschätzten „AlterKnacker“ gute Genesung und schnelle Erholung von seinem Kartoffelsalat – Störfall. Und bitte nicht nach den vorherigen 35 Ausgaben der Pressenachlese suchen: Es gibt sie nicht. Dies Ausgabe dient nur als bescheidener Ersatzzug für die leider entfallene Presschau.

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