Mauern

Als die Berliner Mauer fiel, atmete die ganze Welt auf. Der kalte Krieg zwischen Ost und und West war zu Ende, … dachten wir alle.

Aber die Mauern in den Köpfen von Menschen sind offenbar viel schwerer einzureißen, denn diese Mauern wurden schon vor Jahrtausenden errichtet. Besonders die Religiösen, aber auch die Ethnischen und die sogenannten Rassischen. Der Mensch hat sich selbst in Schubladen gesteckt, nur ist halt niemand da, der sie von außen öffnen kann.

Wenn dann genug Menschen von der Richtigkeit ihres Verhaltens durch die Medien Bestätigung finden, werden diese Mauern immer höher und irgendwann kann niemand mehr drüber schauen. So können auch ganze Völker vereinzeln und Ablehnungen, aber auch Angst vor dem Anderssein finden ihre Bestätigung. Abgrenzungen sind inzwischen so perfekt zwischen den Ländern und Völkern sowie den Religionen entstanden, dass eigentlich nur noch Dogmatismus und Gewalt zwischen Menschen vorherrschen, die doch, wenn sie sich verletzen, fast alle den gleichen Schmerz fühlen und bei offenen Wunden gleich bluten.

06.03.2011

Islam-Debatte

Warum der Minister recht hat

Ein Debattenbeitrag von Matthias Matussek

Nicht schon wieder. Wieder einmal sind Grüne und islamistische Lobbyverbände einig darin, beleidigt zu sein, weil eine Wahrheit schlicht und klar ausgesprochen wurde: Der Islam gehört, historisch, nicht zu Deutschland.

Natürlich hat Innenminister Hans-Peter Friedrich recht, wenn er sagt, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Es deckt sich mit dem, was der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan seinen in Deutschland lebenden türkischen Landsleuten vor wenigen Tagen mahnend zugerufen hat, als er sie erneut vor der Assimilation warnte. Erdogan appelliert an die, die nicht dazugehören, nicht dazugehören wollen, und von denen gibt es einige.

Quelle: Hier weiterlesen

Herr Matussek, der Autor des obigen Beitrag, ist bekannt für seine Einstellung, nur frage ich mich schon seit langem, woher er sie eigentlich hat, denn auf seinem eigenen Mist ist sie garantiert nicht gewachsen, behaupte ich einfach mal. Leider werde ich wohl niemals darauf eine Antwort bekommen, denn mit unserem Projekt bin ich für diesen Autor einfach nicht wichtig genug. Wir sind für die etablierten Medien und Autoren nur unwichtige Blogger, die sich quasi erdreisten, alteingesessenen Journalisten eine Rüge zu erteilen und sie auf die tatsächliche Berichterstattung zu reduzieren.

Religionen sind Menschen- und nicht Gottgemacht. Dabei kann ich nur immer wieder auf das Zitat von Dürrenmatt verweisen, welches unter unserem Projekttitel nachzulesen ist.

Der Mensch als solcher hat kein Interesse daran, sich selbst in Schubladen zu stecken und um sich herum Mauern zu errichten. Für mich ist der Islam und auch jede andere Religionsform gleich wichtig und unwichtig wie die Haar- und Hautfarbe des Menschen. Wichtiger als diese sogenannten Äußerlichkeiten ist für mich die Empathie und da gehen sehr viele Menschen nach einem uralten Instinkt, nämlich dem Bauchgefühl. Wird dieses Bauchgefühl nicht von Meinungsmachern beeinflusst, kann der Mensch sich auch frei entscheiden, ob er mit anderen Menschen Kontakte haben und /oder aufbauen will oder nicht.

Über den Autor

AlterKnacker

AlterKnacker
Ein Mensch, der denkt und schreibt. Nicht immer lustig, aber das Leben ist ja auch kein Beliebtheitswettbewerb.

1 Kommentar

  1. Das Zitat ist gut, jedoch ist alles, was in der Wirklichkeit existiert, leider nicht so eindeutig, wie es zu sein vorgibt.

    Der Apell des Zitats verlangt, dass man Politik auf „beweisbaren“ aufbaut. Das Problem ist aber, dass vieles „beweisbar“ ist, wenn man weiß wie. Und einige Dinge, kann man beweisen, aber nicht dem „Bürger“ bzw. „Politiker“ verständlich machen.
    Das Problem, mit welchem sich die Politiker eigentlich beschäftigen müssten, ist doch das, was sie wissen „können“ und was nicht, worauf sie ihre Entscheidungen gründen können.
    Ich bezweifle einfach mal, dass in unserer heutigen Informationsgesellschaft Politiker nicht in der Lage sein „können“, sich über jedes Thema über das sie Entscheidungen zu treffen haben, ausreichend informieren können, um eine „beweisbare“ Entscheidung zu liefern. Lobbyismus „scheint“ dieses Problem anzugehen, jedoch sitzt hinter jedem Lobbyist eine bestimmte Intention, eine Ideologie, ein Selbst-Zweck, welcher vertreten wird. Auf ein Wort reduziert: „Kommerz“.
    Die Frage, ob der Kommerz etwas „gutes“ ist, weiß der Kommerz selbst durch seine Massenmedien zu unterdrücken – zumindest wird diese Frage wohl nie ernsthaft auftauchen.
    Ich selber bin leider auch „Kommerz“, weil ich so erzogen und in dieser Richtung „manipuliert“ wurde.
    Der Kommerz ist, was die Entwicklung an geht, mit das stärkste System, welches der Mensch je hervor gebracht hat. Doch jedes System hat halt auch seine Schattenseiten.
    Die Schattenseiten unseres heutigen Kommerz sind – so denke ich – die Machtverhältnisse, die der Kommerz erschaffen hat.
    Ich hoffe jedoch, dass das „Internet“, was seit kurzem angefangen ist „aufzublühen“, noch größere Einflüsse auf dieses Machtverhältnis ausüben wird, als es bisher schon der Fall ist.
    Die Macht, die der Kommerz erzeugt hat, ist in „Geld“ zu finden und nur da.
    Die wirkliche Macht, die Macht der Information, die Macht der Masse, die Macht der Meinung, konnte der Kommerz nicht vollständig für sich beanspruchen.
    Geld ist ein Mittel, welches nur bedingt dazu in der Lage ist die Moral eines Menschen zu „dehnen“. So kann man mit einer entsprechende Geldmenge vielleicht ein „Straßenmädchen“ zum Geschlechtsakt überzeugen, aber nicht jede moralische Grenze kann Geld über den Haufen werfen.
    Geld ist zum Glück nur ein bedingt wirksames Machtmittel.
    … ich schweife ab :3

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