Probeartikel

hello world,

ah… Internet… Freiheit und so… ein Probeartikel mit dem Titel „Probeartikel“ zu schreiben: Das wär‘ doch mal was!

Aber worüber sollte ein Probeartikel denn sein? Ein bestimmtes Thema?

Wirtschaft? Lieber nicht, da könnte man sich schnell Feinde machen.

Politik? Autsch.

Medien? Uhm, ja… schon interessanter, vor allem da man selbst zum Teil dieser wird.

Aber was will der Leser, der Konsument wissen? – Na, das ist doch mal eine interessante Frage.

Wenn ich mir die Massen-Medien so anschaue habe ich allerdings Angst vor der Antwort auf diese Frage. Zeigen die Massen-Medien wirklich das, was der Konsument wissen möchte oder wählen sie nur die Themen nach „best möglichem Wissen“ aus? Aber woher sollen sie dieses Wissen haben und wie kommt man an dieses? Oder steckt da sogar mehr dahinter? Die ganzen Studien, die gemacht werden, welchem Zweck dienen sie? Um zu erkennen, ob etwas bei der Masse „ankommt“ reicht es doch eigentlich, wenn man sich die Zahlen der Konsumenten anschaut, oder irre ich da? Braucht man wirklich diese Unmengen an Studien, diese Unmengen an Gelder für Studien, um herauszufinden was der Konsument möchte oder dienen sie gar einem anderen Zweck, einer anderen Intention?

Nun… welche Intention könnte man denn haben, wenn man der Masse etwas zeigen möchte? Geld, Macht? Autsch. Das Thema der Wirtschaft und das Thema der Politik wollte ich doch vermeiden, doch scheint alles miteinander verknüpft – da kann ich leider nichts für.

Nun, nehmen wir mal die Intention des Geldes an:

Wirtschaft. Ja, hinter den Medien steckt eine komplett eigene Wirtschaft. Werbung, denn was kann es sonst sein, was einem Geld einbringt, vor allem, wenn man die Masse „kostenlos“ mit… seit kurzem „Entertainment“ genannt versorgt?

Nun, schauen wir uns mal die Werbung in den Massenmedien an. Nein, nicht die offensichtliche Werbung, das wäre doch zu einfach ;). Ich rede von der „unterschwelligen“ Werbung: 101 Dalmatiner -> Verkaufszahlen von Hunde, im Besonderen Dalmatiner, steigen in die Höhe; Findet Nemo -> plötzlich werden viele Clown-Fische verkauft; Ratatouille -> die Verkaufszahlen von Ratten steigen leicht an, erfüllen aber nicht die Erwartungen – scheinen letztendlich doch nur Ratten zu sein.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich da nicht der Erste bin, dem das Auffällt… und ich habe mich hier nur auf Tiere beschränkt. Nun, welche Intention könnten all diese Studien haben? Vielleicht möchte man herausfinden wie man ein Verlangen für etwas Erwecken kann, ohne dass der Konsument es mitbekommt? Autsch. Wieder eine Frage vor deren Antwort ich Angst habe. Nun, bedenken wir mal die Fülle der möglichen Inhalte, die man der Masse zeigen könnte: welche Inhalte würde man wählen, wenn man unzählige Studien zur eigenen Profitsteigerung hat? Ah, sicherlich nicht das, was die Masse möchte, oder? Also ich würde zumindest die Inhalte zeigen, die die Masse nicht ablehnt, mir aber den meisten Profit einbringt. Und… hey: ich habe die Masse, was will sie sich anderes anschauen? Die Masse ist träge, sie passt sich lieber an als nach Alternativen Ausschau zu halten. Naja, ich könnte es zumindest solange machen, wie es keine wirklichen Alternativen gibt… oder zumindest es solange „versuchen“, bis die Masse es merkt. Und durch den zusätzlichen Gewinn hätte ich Geld für noch mehr Studien. Oh Mann, ich könnte mit dem zusätzlichen Geld vielleicht so viel Wissen durch Studien erlangen, dass der Masse es niemals auffällt? Oder ist da vielleicht ein Punkt an dem es ihr auffallen muss? Wenn es da einen gibt… naja, der kann mir egal sein: bis dahin hätte ich mich dumm und dämlich verdient.

Aber kommen wir mal zurück zur Realität. Der „Einheitsbrei“, der klappt nicht, das wissen wir doch alle. Ich müsste ja alle Massenmedien unter meiner Kontrolle haben, damit das klappt, damit ein anderer nicht den „Ausreißer“ spielt und plötzlich wirklich das zeigt, was der Konsument sehen möchte. Dann könnte ich für jeden eine kleine „Nische“ schaffen, wo er sich wohl und einzigartig fühlt. Zum Glück sind bei uns in Deutschland die ganzen Massenmedien nicht unter der Kontrolle eines Mutterkonzerns… *hust*

Nehmen wir mal die Intention der Macht an:

Ne, lieber doch nicht. Das wird mir dann wirklich zu heikel.

Hach ja, da habe ich so viel über „Intention“ geredet, doch was ist eigentlich meine? – Gute Frage, ich bin froh, dass du sie gestellt hast, da ein Probeartikel doch dazu dienen sollte dies heraus finden zu können 😉

Nun, anders wie man vielleicht annimmt, ist es nicht meine Intention euch eine Meinung einzuflößen. Deswegen verzichte auch auf Belege: sie wirken immer so verdammt ernst und schreien nach „Hier, ich hab recht!“, dabei kann man Belege doch relativ einfach selbst erschaffen, wenn man weiß wie. Außerdem würde der Beleg für die Echtheit des Belegs fehlen und so weiter und so fort… Nein, das liegt mir wirklich fern. Wenn euch etwas interessiert, dann würde ich euch bitten doch bitte selbst Informationen zu sammeln und diese zu bewerten. Ich möchte lediglich Fragen stellen, die ihr dann selbst für euch beantworten könnt.

Jaja, der Konsument, der sich seine eigene Meinung macht anstatt die vorgekaute einfach herunter zu schlucken – vielleicht nur eine Utopie vorhanden in meinem verrückten Kopf 😉

Here i am,

rand0mness