AlterKnacker`s Presseschau Nr.34 (Hartz IV-Sonderausgabe)

Schon sehr frühzeitig zeichnete sich gegen Ende letzten Jahres bei den Hartz-Verhandlungen ab, dass die Nicht-Regierung mit dem Wissen um die Wahlen 2011 keinerlei Interesse hat, diese Verhandlungen auch zu einem schnellen Abschluss zu bringen. Die ersten 3 Beispiele sind auch nicht als echte Presseerzeugnisse anzusehen, da sie vom Autoren selbst ‘verbrochen’ wurden. Ach ja, ‘überfliegen’ dieses ‘Geschreibsels’ ist einfach nur unproduktiv, da sollte man doch lieber gleich wegklicken.

1. Beispiel

Damit die ganze Misere auch noch deutlicher wird, haben auch die ‘Selbstversuche’ in den Medien zugenommen, um zu verdeutlichen, unter welchem Zwiespalt die deutsche Presse zu leiden hat.

2. Beispiel

Damit die Statistiker nicht zu kurz kommen, hier kommt dass

3. Beispiel

Ab hier jetzt die ‘echte’ Presseschau.

Die Lage ist verfahren. Mittlerweile geht es kaum noch um die Sache, sondern darum, wer das Sagen hat: Bund, Länder oder die Parteien.

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Und damit die Frauenquote auch noch erfüllt wird, bekommen die beiden Hauptakteurinnen quasi den Schlusssatz.

17.02.2011

Hartz-IV-Reform

Nachhilfestunde für Super-Ursula

Eine Analyse von Christoph Schwennicke

Manuela Schwesig (li.) und Ursula von der Leyen: Vom Pult auf die Bänke verwiesen

Manuela Schwesig (li.) und Ursula von der Leyen: Vom Pult auf die Bänke verwiesen

Es war ihre Aufgabe, doch Ursula von der Leyen konnte das Hartz-Schlamassel nicht lösen. Jetzt muss die Arbeitsministerin im Polit-Schach zusehen – die Strippen ziehen die Polit-Grauköpfe Böhmer, Seehofer und Beck.

Die Sache sieht aus wie abgekupfert beim Drehbuch des grandiosen Fernseh-Epos “Der große Bellheim”. Mario Adorf seinerzeit in einer seiner Glanzrollen als zur Ruhe gesetzter Seniorchef eines traditionsreichen Familienunternehmens, der wieder die Amtsgeschäfte mit zwei alten Recken von früher übernehmen muss, um den Betrieb zu retten, den der juvenil-ungestüme Nachfolger dem Untergang geweiht hatte.

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Bei Karl-Theodor und seiner Abschreiborgie wird von den Medien SOFORT nach dem Rücktritt ‘geschrien’, bei Hartz IV setzt inzwischen die ‘schreibende Langeweile’ ein, denn es geht ja nur um diese ‘dämliche’ Menschenwürde.